Bezeichnung fr
Fast-Ethernet-Netzwerke unter Verwendung von Twisted-Pair-Kabeln mit 4
Adern und RJ45-Steckverbindungen. 100Base-T setzt auf eine sternfצrmig
angeordnete Netzwerkstruktur, d.h. die Netzwerkkabel drfen nicht
verzweigt werden.
100Base-T ermצglicht eine bertragungsrate von 100 MBit/s. Der Abstand
zwischen einem Netzwerkgerהt und einem Hub darf maximal 100 Meter, der
zwischen zwei Hubs hצchstens 5 Meter betragen. Bei grצeren Entfernungen
werden Repeater, Router oder Bridges benצtigt.
100Base-T ist abwהrtskompatibel zu 10Base-T. 10Base-T-Netzwerkgerהte
bremsen allerdings alle an einem Hub angeschlossenen Netzwerkgerהte auf
eine bertragungsgeschwindigkeit von 10 MBit/s. Um dies zu vermeiden,
sollte bei Verwendung von Netzwerkgerהten nach 10Base-T ein Switch zum
Einsatz kommen.
Bezeichnung fr
Fast-Ethernet-Netzwerke unter Verwendung von Twisted-Pair-Kabeln mit 4
Adern und RJ45-Steckverbindungen.
10Base-T wird kaum noch verwendet. Es wurde weitgehend durch das
schnellere 100Base-T (Fast Ethernet) ersetzt. Grundsהtzlich ist der
Aufbau eines 10Base-T-Netzes identisch mit dem eines 100Base-T-Netzes.
Viele Netzwerkgerהte werden mittlerweile so konzipiert, dass sie
erkennen, ob sie sich in einem 10Base-T- oder in einem
100Base-T-Netzwerk befinden und arbeiten dann gemה der Spezifikationen
des jeweiligen Netzes. Gerהte die ausschlielich 100Base-T beherrschen,
kצnnen in 10Base-T-Netzen nicht eingesetzt werden.
Im analogen Telefonnetz
werden die Informationen ber die angefallenen Verbindungsentgelte durch
den 16 kHz-Gebhrenimpuls bermittelt. Auch an einem ISDN-Anschluss
benצtigt ein analoges Endgerהt zur Anzeige der Verbindungsentgelte
weiterhin dieses Signal. Dazu muss der a/b-Wandler, an dem das Endgerהt
betrieben wird, die digitalen Tarifinformationen in entsprechende
analoge Signale umwandeln.
Wird das analoge Endgerהt an einem a/b-Wandler ohne diese Funktionalitהt
betrieben, so kann es trotz am ISDN-Anschluss vorhandener digitaler Gebhreninformationen
keinerlei Verbindungsentgelte anzeigen.
Mit dieser Richtlinie der Deutschen Telekom werden die Spezifikationen
fr einen T-DSL Anschluss beschrieben. Speziell beschreibt sie die
nutzerseitige Schnittstelle der von der Deutschen Telekom eingesetzten
Splitter. Diese Schnittstelle wird von der Deutschen Telekom mit U-R2
bezeichnet.
Mit der U-R2-Schnittstelle hat die Deutsche Telekom einen Standard
geschaffen, den Hersteller von ADSL-Controllern bzw. ADSL-Modems in
Deutschland beachten mssen, wenn ihr Gerהt an einem T-DSL-kompatiblen
Anschluss betrieben werden soll. Mittlerweile verfgen auch die meisten
anderen Netzbetreiber in Deutschland ber ADSL-Anschlsse mit einer
U-R2-kompatiblen Schnittstelle.
1TR6 ist das ursprnglich von der Deutschen Telekom an ISDN-Anschlssen
verwendete Protokoll fr den D-Kanal. Im Zuge der europהischen
Harmonisierung wird 1TR6 seit den 90er Jahren schrittweise durch das
leistungsfהhigere europהische D-Kanal-Protokoll DSS1 ersetzt. 1TR6 wird
auch als nationales ISDN und DSS1 als Euro-ISDN bezeichnet. Bis zum 31.
Dezember 2005 soll die Umstellung der 1TR6-Anschlsse auf DSS1
abgeschlossen sein.
Beide Protokolle sind zueinander nicht kompatibel, sodass die am
1TR6-Anschluss eingesetzten ISDN-Gerהte nach Umstellung des Anschlusses
auf DSS1 nicht weiter verwendet werden kצnnen.
Zahlreiche Leistungsmerkmale von DSS1-Anschlssen sind bei 1TR6 nicht
verfgbar. Dazu gehצren u.a. die Merkmale Anklopfen,
Anrufweiterschaltung, Dreierkonferenz und Rckruf bei Besetzt. Endgerהte
werden beim D-Kanal-Protokoll 1TR6 ber Endgerהteauswahlziffern (EAZ)
adressiert.
Abkrzung fr Fifth
version of AT&T's Electronic Switching System (dt. elektronisches
Ortsvermittlungssystem von AT&T, 5. Version).
Das in dem Vermittlungssystem von AT&T eingesetzte ISDN-Protokoll fr
den D-Kanal wird gleichfalls mit 5ESS bezeichnet. Es kommt vor allem in
den USA zum Einsatz. Wie auch an den ISDN-Anschlssen, die das nationale
amerikanische D-Kanal-Protokoll NI1 einsetzen, sind hier lediglich Datenbertragungen
mit einer Geschwindigkeit von 56 kBit/s gegenber 64 kBit/s bei DSS1 und
1TR6 mצglich. Die verbleibenden 8 kBit/s werden zur bermittlung der
Steuerdaten verwendet, da beide Protokolle keinen separaten D-Kanal
vorsehen. Zudem verfgen viele dieser Anschlsse nur ber einen B-Kanal.
Bezeichnung fr eine
beschleunigte WLAN-Variante basierend auf IEEE 802.11g
Das Verfahren 802.11g++ stellt einen so genannten Turbo-Modus fr den
WLAN-Standard IEEE 802.11g dar. Durch den Einsatz spezieller
Beschleunigungsverfahren (Frame Bursting, Packet Aggregation) wird
hierbei die maximale Bruttodatenbertragungsrate auf 125 MBit/s erhצht -
gegenber 54 MBit/s bei einer Funkkommunikation gemה IEEE 802.11g.
Daraus resultierend steigt die maximale Nettodatenbertragungsrate um
etwa 35 Prozent von ca. 25 MBit/s auf ca. 34 MBit/s.
Befinden sich in einer WLAN-Funkzelle mehrere Gerהte, die den
Turbo-Modus 802.11g++ untersttzen, so kצnnen diese untereinander mit
einer hצheren Geschwindigkeit kommunizieren. Prinzipbedingt kommt es in
der Folge allerdings zu leichten Benachteiligungen von allen anderen
Gerהten innerhalb der WLAN-Funkzelle, sofern diese den Turbo-Modus nicht
untersttzen.
Da es sich bei 802.11g++ lediglich um eine nichtstandardisierte
WLAN-Varinate handelt, funktioniert dieser Turbo-Modus nur zwischen dafr
vorgesehenen Gerהten ein- und desselben Gerהteherstellers, denn selbst
bei Einsatz identischer Chipsהtze wird die Umsetzung der in 802.11g++
definierten Verfahren bei jedem Hersteller leicht voneinander abweichen.
Die Anschlsse von TK-Anlagen
fr analoge Endgerהte werden als a/b-Ports bezeichnet. Einem a/b-Port
kצnnen bis zu drei externe Rufnummern (MSNs) zugeordnet werden. Auerdem
verfgt er ber eine interne Nebenstellennummer. Welche ISDN-Leistungsmerkmale
an einem a/b-Port verfgbar sind, wird durch den Funktionsumfang und die
Konfiguration der TK-Anlage festgelegt.
Wie an einem analogen Telefonanschluss kצnnen an einem a/b-Port mehrere
TAE-Anschlussdosen und mehrere analoge Endgerהte angeschlossen werden.
Die Gerהte reagieren jedoch gleichzeitig auf alle dem Port zugeordneten
Rufnummern und bermitteln in das ISDN-Netz die gleiche abgehende
Rufnummer. Zudem ist immer nur eine Verbindung je Port mצglich. Die
Anzahl der an der TK-Anlage gleichzeitig mצglichen externen Verbindungen
werden durch die Art des ISDN-Anschlusses, an dem die Anlage betrieben
wird, bestimmt.
Ein a/b-Wandler (auch
a/b-Adapter oder ISDN-Terminaladapter) wandelt die digitale
Informationen aus dem ISDN-Netz in analoge Signale um. Durch den Einsatz
eines solchen Wandlers kצnnen analoge Endgerהte an einem ISDN-Anschluss
weiterhin verwendet werden.
a/b-Wandler werden meist innerhalb von TK-Anlagen verbaut. Die Anschlsse
der TK-Anlagen fr analoge Endgerהte werden als a/b-Ports bezeichnet.
Die Buchstaben a/b stehen fr die fortlaufende Bezeichnung der Adern
einer Zweidrahtleitung.
Abkrzung fr Advanced
Audio Distribution Profile; Bluetooth-Profil
A2DP ist ein Bluetooth-Profil, das die bertragung von Stereo-Audiodaten
zwischen zwei Gerהten - z.B. zwischen einem PC und einem Kopfhצrer -
ermצglicht.
Es existieren zwei unterschiedliche Rollen innerhalb dieses Bluetooth-Profils
- ein Gerהt bernimmt die Rolle des Senders und das andere die Rolle des
Empfהngers. Die Rolle des Senders wird mit dem Krzel A2DP-SRC (Source,
dt. Quelle) bezeichnet, die des Empfהngers mit A2DP-SNK (Sink, dt. Senke).
Access Point (dt.
Zugangspunkt) ist die Bezeichnung fr ein Gerהt, das drahtlose Netze mit
anderen meist drahtgebundenen Kommunikationsnetzen verbindet. Ein Gerהt
mit einer solchen Brckenfunktion zwischen physikalisch unterschiedlich
gearteten Netzen wird auch als Bridge bezeichnet. In Piconetzen
(Bluetooth-Kleinstfunkzellen) ermצglicht der Access Point angemeldeten
Bluetooth-Gerהten Kommunikations und Breitbandnetze wie ADSL oder Cable
zu nutzen.
Access Points kצnnen fr einen reinen Bridge-Modus konzipiert sein oder
darber hinaus als Router agieren. Beim Bridge-Modus wird eine externe
Verbindung immer genau einem Bluetooth-Gerהt auf Anforderung zugeordnet.
Dabei bleibt es dem anfordernden Gerהt berlassen, wie es den vom Access
Point bereitgestellten Kommunikationskanal verwendet. Es steuert alle
Aktionen bezglich des externen Kommunikationskanals selbst - der Access
Point verhהlt sich vצllig transparent, fhrt also die Steuerkommandos
aus und reicht die Datenpakete in beiden Richtungen lediglich weiter.
Ein Access Point kann aber zusהtzlich die Mצglichkeit zur Verfgung
stellen, dass mehrere angemeldete Bluetooth-Gerהte einen einzelnen
externen Kommunikationskanal gemeinsam nutzen. Dadurch kצnnen sie sich
z.B. eine Internetverbindung zu einem ADSL-Internetanbieter teilen. Bei
einer gemeinsamen Nutzung der bereitgestellten Verbindung ist es
erforderlich, dass der Access Point die Kommunikation zwischen dem
bereitgestellten Kommunikationskanal und den Bluetooth-Gerהten
kontrolliert und koordiniert. Alle Steuerkommandos wie der
Verbindungsaufbau, die Anmeldung und der Verbindungsabbau werden vom
Access Point ausgefhrt.
Ein Ad-hoc-Netzwerk
zeichnet sich durch sein unkompliziertes Zustandekommen aus. Es sind
zuvor keine aufwendigen Konfigurationen bei den beteiligten Partnern
notwendig. Ad-hoc-Netzwerke finden sich bei verschiedenen
Funktechnologien.
Bei Bluetooth kצnnen Gerהte, sobald sie gegenseitig innerhalb ihrer
Funkreichweite liegen, spontan ein solches Ad-hoc-Netzwerk in Form eines
Piconetzes bilden. Zur Etablierung oder zum Beitritt zu einem Piconetz
ist es lediglich beim ersten Aufeinandertreffen von zwei
Kommunikationspartnern notwendig, dass diese einen wenige Sekunden
wהhrenden Prozess des gegenseitigen "Kennenlernens" durchlaufen. Dieser
Prozess beinhaltet die drei Phasen Inquiry, Paging und Pairing. Im
Verlaufe dieses Prozesses muss mצglicherweise ein Kennwort als
Zugangsberechtigungscode eingegeben werden. Bei allen knftigen
Aufeinandertreffen der beiden Bluetooth-Gerהte ist auch diese
Benutzeraktion nicht mehr notwendig.
Abkrzung fr Asymmetric
Digital Subscriber Line (dt. Asymmetrische digitale
Teilnehmeranschlussleitung)
ADSL ermצglicht die Nutzung der Infrastruktur des vorhandenen
Telefonnetzes fr Breitbanddienste. Auf den Kupferdoppeladern der
analogen und digitalen Telefonanschlsse (POTS bzw. ISDN) werden bei
ADSL zusהtzlich Daten fr Internetdienste bertragen. Dazu wird das von
ADSL genutzte Frequenzspektrum in mehrere Bereiche aufgeteilt. Zwischen
dem Teilnehmeranschluss und der Ortsvermittlungsstelle kצnnen die
Telefonie- und Datensignale so problemlos nebeneinander transportiert
werden. Fr die Trennung bzw. Zusammenfhrung der Signale sorgt auf
beiden Seiten ein Splitter (ISDN) bzw. Filter (analog).
Asymmetrisch ist bei ADSL die maximal erreichbare bertragungsrate in
beide Richtungen - Upstream und Downstream. Fr den Upstream stehen bei
ADSL (Version 1.0) maximal 1,5 MBit/s zur Verfgung und fr den
Downstream 8 MBit/s. Da die erreichbare bertragungsrate mit steigender
Entfernung zwischen Ortsvermittlungsstelle und Teilnehmer abnimmt, sind
diese Werte in der Praxis meist nicht zu erreichen.
Die derzeit angebotenen asymmetrischen DSL-Varianten, bei denen in der
Praxis fr den Upstream bis zu 500 kBit/s und fr den Downstream bis zu
2400 kBit/s zur Verfgung stehen, eignen sich vor allem fr private
Nutzer und kleinere Unternehmen, die auf ihrem PC keine aufwהndigen und
hהufig angeforderten Internetinhalte fr andere Nutzer zur Verfgung
stellen.
Erst mit ADSL2plus (auch als ADSL2+ bezeichnet) sind wesentlich hצhere
Datenraten erreichbar. Bei einem maximalen Downstream von bis zu 24 MBit/s
kצnnen ber ADSL2plus auch so genannte Triple Play-Dienste angeboten
werden. Der Begriff Triple Play bezeichnet dabei die Mצglichkeit
Telefoniedienste, Internetzugriff und den Zugriff auf Fernsehprogramme
bzw. Videos ber einen Breitbandanschluss gleichzeitig anbieten zu
kצnnen.
Bei dieser ADSL-Variante wird der ADSL-Anschluss parallel zu einem ISDN-Telefonanschluss
auf ein und derselben Zweidrahtleitung betrieben. Das von ISDN-Anschlssen
genutzte Frequenzspektrum weicht von dem der analogen Anschlsse (POTS)
ab. Daher differiert auch das von ADSL over ISDN und ADSL over POTS
genutzte Frequenzspektrum.
In der Schweiz wird meist ADSL over ISDN genutzt, da das ISDN-Frequenzspektrum
auch die von der analogen Telefonie genutzten Frequenzen enthהlt. Damit
eignet sich ADSL over ISDN nicht nur fr ISDN-Anschlsse, sondern ebenso
fr den Betrieb von analogen Anschlssen. Lediglich in Netzen, in denen
keine ISDN-Technologie verwendet wird, ist der Einsatz von ADSL over
POTS sinnvoll.
Alle an einem ADSL-Anschluss verwendeten Gerהte (Splitter,
ADSL-Controller bzw. ADSL-Modem) mssen explizit fr die jeweilige ADSL-Variante
ausgelegt sein.
Bei dieser ADSL-Variante wird der ADSL-Anschluss parallel zu einem
analogen Telefonanschluss auf ein und derselben Zweidrahtleitung
betrieben. Das von analogen Anschlssen (POTS - Plain Old Telephony
Service) genutzte Frequenzspektrum weicht von ISDN ab. Daher differiert
auch das von ADSL over POTS und ADSL over ISDN genutzte Frequenzspektrum.
ADSL over POTS wird in der Schweiz kaum verwendet, denn das ISDN-Frequenzspektrum
enthהlt auch die von der analogen Telefonie genutzten Frequenzen. Damit
eignet sich ADSL over ISDN ebenso fr den parallelen Betrieb von
analogen Anschlssen. Lediglich in Netzen, in denen keine ISDN-Technologie
verwendet wird, ist der Einsatz von ADSL over POTS sinnvoll.
Ein ADSL-Controller ist
eine elektronische Baugruppe, die einem PC den Zugriff auf einen ADSL-Anschluss
gestattet. ADSL-Controller sind entweder auf internen ADSL-Karten (fr
den PCI-Bus) oder in externen ADSL-Modems (mit USB- oder Ethernet-Anschluss)
verbaut.
Bei ADSL-Verbindungen
unterscheidet man zwei bertragungsverfahren, die mit unterschiedlichen
Methoden der Datenpufferung arbeiten: Interleaved Path und Fast Path.
Beim bertragungsverfahren Interleaved Path werden die Daten mehrerer
aufeinander folgender Datenblצcke untereinander verwrfelt und auf diese
Weise ineinander verschrהnkt (Interleaving). Daten, die ursprnglich in
einem Datenblock lagen, werden so auf mehrere Datenblצcke verteilt. Der
Empfהnger bringt die Daten wieder in die korrekte Reihenfolge. Dieses bertragungsverfahren
ermצglicht bei kurzzeitigen bertragungsstצrungen Fehlerkorrekturen und
kommt sehr hהufig zum Einsatz. Interleaving erhצht zwar die
Zuverlהssigkeit der Datenbertragung, verlהngert allerdings die bertragungsdauer
der Datenpakete sprbar.
Das bertragungsverfahren Fast Path hingegen schickt die Datenblצcke in
der ursprnglichen Reihenfolge ab. Ein bestimmter Datenblock erreicht
den Empfהnger schneller, da das Umsortieren entfהllt und die aufeinander
folgenden Daten nicht mehr ber den gesamten Datenstrom verteilt sind.
Der Vorteil von Fast Path liegt daher in den krzeren Ping-Zeiten. Kurze
Ping-Zeiten sind vor allem fr Online-Spieler von Vorteil, da sie
schnellere Reaktionen ermצglichen.
Beide bertragungsverfahren setzen herkצmmliche Fehlerkorrekturverfahren
ein und sind daher recht fehlerrobust und entsprechend stabil im
Alltagsbetrieb. Fast Path unterscheidet sich vom bertragungsverfahren
Interleaved Path lediglich durch den Verzicht auf Interleaving, also die
zusהtzliche Sicherung gegen Stצrimpulse.
Auf ein und derselben
Leitung ist die Reichweite eines ADSL-Signals deutlich geringer als die
eines Signals der analogen oder der digitalen Telefonie (POTS bzw.
ISDN). Generell ist das Signaldהmpfungsverhalten von elektrischen
Leitern abhהngig von der Kabellהnge, vom verwendeten Querschnitt der
Adern und von der Frequenz des zu bermittelnden Signals. Je geringer
der Querschnitt der Adern und desto hצher die Frequenz des zu bermittelnden
Signals ist, desto hצher fהllt auch die Signaldהmpfung aus. Die
Verlegung der Kupferkabel in Bndeln von mehreren hundert Doppeladern
verursacht auerdem eine hohe Fehleranfהlligkeit durch bersprecheffekte.
Diese bersprecheffekte fhren zu einem Stצranteil im Nutzsignal, der
auch als Rauschen bezeichnet wird.
Fr die Verwertbarkeit des Nutzsignals beim Endkunden ist es notwendig,
dass das Signal ber einem bestimmten Pegel liegt. Der Nutzanteil des
empfangenen Signals muss auerdem vom Rauschen noch unterscheidbar sein.
Dazu muss der Pegel des Nutzsignals um einen bestimmten Wert hצher sein
als der des Rauschens, man spricht daher vom Signal-Rausch-Abstand. Da
die bersprecheffekte mit den Frequenzen und dem Signalpegel steigen,
ist sowohl der Signalpegel als auch die Anzahl der fr ADSL genutzten
Doppeladern in einem Kabelstrang begrenzt. Die maximale Entfernung
zwischen Ortsvermittlungsstelle und Teilnehmer darf in Abhהngigkeit von
der Datenrate daher 1 bis 5 km nicht berschreiten.
ADSL2, auch mit ADSL 2nd Generation bezeichnet, wurde im Mהrz 2003 als
Nachfolgestandard von ADSL verabschiedet. Gleichzeitig konnte mit
ADSL2plus (bzw. ADSL2+) auch eine ADSL2-Variante verabschiedet werden,
die ber die bei ADSL2 schon erreichten Fortschritte zum Teil nochmals
deutlich hinausgeht.
ADSL2 bietet gegenber der ersten ADSL-Generation vor allem
Optimierungen, die bewirken, dass damit auch solche Anschlsse mit ADSL
versorgt werden kצnnen, die sich bei ADSL v1.0 noch knapp auerhalb des
Versorgungsbereiches einer Vermittlungsstelle befanden. Durch die mit
200 Metern auf den ersten Blick zwar nur unwesentlich erhצhte Reichweite
kann der Abdeckungsbereich einer Vermittlungsstelle nicht unerheblich
ausgeweitet werden.
ADSL2 ist auch erheblich robuster als ADSL v1.0, da es bei Stצrungen
einzelner Trהgerfrequenzen diese einfach temporהr abschalten kann (32
Trהger kצnnen fr den Upstream und 190 Trהger fr den Downstream
verwendet werden). Bei ADSL v1.0 ist dies nicht mצglich - hier kommt es
statt dessen zum Verlust der ADSL-Synchronisation mit der Folge, dass
die Verbindung - beginnend mit der erneuten ADSL-Synchronisation zum
DSLAM in der Vermittlungsstelle - vollstהndig neu ausgehandelt werden
muss. Dagegen vermeidet ADSL2 Synchronisationsverluste und nimmt dafr
lieber vorbergehende Einschrהnkungen bezglich der nutzbaren Bandbreite
in Kauf.
ADSL2 bietet zudem mit maximal 12 MBit/s im Downstream eine gegenber
ADSL v1.0 sprbar erhצhte Bandbreite und dies ohne wie bei ADSL2plus den
genutzten Frequenzbereich auszuweiten. ADSL2plus kann dagegen durch die
Ausweitung des fr den Downstream genutzten Frequenzbereiches bei der
Bandbreite nochmals erheblich auf maximal 24 MBit/s zulegen.
Die beiden Standards ADSL2 und ADSL2plus sind vollstהndig
abwהrtskompatibel, d.h. Endgerהte gemה ADSL v1.0 kצnnen auch an
ADSL2-Anschlssen betrieben werden, ohne jedoch die Vorteile von ADSL2
nutzen zu kצnnen.
ADSL2plus (bzw. ADSL2+) ist Teil des im Mהrz 2003 als Nachfolgestandard
von ADSL verabschiedeten ADSL2-Standards. ADSL2plus geht dabei ber die
bei ADSL2 schon erreichten Fortschritte zum Teil nochmals deutlich
hinaus.
Neben den Optimierungen von ADSL2 bezglich der Robustheit und
Reichweite bietet ADSL2plus eine Verdopplung des fr den Downstream
genutzten Frequenzbereiches und damit auch eine Verdopplung der maximal
erreichbaren Bandbreite im Downstream auf 24 MBit/s, von 12 MBit/s bei
ADSL2. Wהhrend ADSL und ADSL2 insgesamt fr ADSL-Signalanteil den
Frequenzbereich zwischen 138 und 1.104 kHz nutzen - davon den Bereich
zwischen 276 und 1.104 kHz fr den Downstream, kann ADSL2plus fr den
Downstream auf den Frequenzbereich zwischen 276 und 2.208 kHz zurckgreifen.
ADSL2plus bietet genauso wie ADSL2 die Mצglichkeit mehrere Doppeladern
auf ATM-Ebene so zu bndeln, dass diese fr alle Protokollschichten
letztlich eine einzige ADSL-Verbindung darstellen. Durch diese als
Bonding bezeichnete Technik kann die Bandbreite nochmals erheblich
ausgeweitet werden. Wie auch der Standard ADSL2 ist dessen Verwandter
ADSL2plus vollstהndig abwהrtskompatibel, d.h. Endgerהte gemה ADSL v1.0
und Endgerהte gemה ADSL2 kצnnen auch an ADSL2plus-Anschlssen betrieben
werden, ohne jedoch die Vorteile von ADSL2 bzw. ADSL2plus nutzen zu
kצnnen.
Die Amtsholung ist eine
Ziffer, die innerhalb einer TK-Anlage vorgewהhlt werden muss, um eine
Amtsleitung zu bekommen. In den meisten Fהllen ist dies die <0>.
Fr Nebenstellen, von denen primהr externe Gegenstellen angewהhlt werden,
kann in vielen TK-Anlagen eine automatische (bzw. spontane) Amtsholung
konfiguriert werden. Damit erbrigt sich das manuelle Vorwהhlen der
Amtsholung. Allerdings gestaltet sich dann die interne Anwahl einer
anderen Nebenstelle der TK-Anlage komplizierter oder sie ist von dieser
Nebenstelle aus nicht mehr mצglich.
Ist die Verwendung dieses Leistungsmerkmals fr ein ISDN-Endgerהt
aktiviert, wird dem Teilnehmer wהhrend eines Gesprהchs ein weiterer
ankommender Ruf durch eine kurze Tonfolge (Anklopfen) signalisiert.
Der Teilnehmer kann den Ruf entweder annehmen, ignorieren oder abweisen.
Bei der Annahme ist es wahlweise mצglich das bestehende Gesprהch zu
halten oder zu beenden. Bei Weiterbestehen des ersten Gesprהchs kann der
Teilnehmer ber die Makeln-Funktion je nach Bedarf zwischen den beiden
Gesprהchspartnern wechseln - alternativ ist das Zusammenschalten der
beiden Gesprהche zu einer Dreierkonferenz mצglich.
Die Aktivierung des
Anklopfschutzes verhindert an einem ISDN-Endgerהt oder an der
Nebenstelle einer TK-Anlage die Nutzung des ISDN-Leistungsmerkmals
Anklopfen. Dadurch kצnnen wichtige Telefonate vor Anklopfgerהuschen
geschtzt werden.
Die Aktivierung des
Anklopfschutzes verhindert an einem ISDN-Endgerהt oder an der
Nebenstelle einer TK-Anlage die Nutzung des ISDN-Leistungsmerkmals
Anklopfen. Dadurch kצnnen wichtige Telefonate vor Anklopfgerהuschen
geschtzt werden.
Ein Anlagenanschluss ist
ein ISDN-Anschluss, der fr mittlere und groe Unternehmen ausgelegt ist.
Er ist in Punkt-zu-Punkt-Konfiguration ausgefhrt, das heit, es kann
nur ein ISDN-Endgerהt - meist eine TK-Anlage - angeschlossen werden.
Alle weiteren am Anschluss befindlichen Endgerהte mssen an der
TK-Anlage betrieben werden. Die maximale Anzahl der anschliebaren
Endgerהte wird durch die Kapazitהt der TK-Anlage bestimmt.
Das wichtigste Leistungsmerkmal des Anlagenanschlusses ist die Durchwahl.
Sie bietet die Mצglichkeit, gezielt eine Nebenstelle von auen
anzuwהhlen. Dem Anschluss ist dazu eine drei- bis fnfstellige Rufnummer
zugeordnet sowie ein Block von zwei- bis fnfstelligen Durchwahlnummern.
Der Anlagenanschluss wird als Basis- und als Primהrmultiplexanschluss
angeboten. Je nach Ausfhrung stehen am Anschluss zwei oder dreiig B-Kanהle
zur Verfgung. Durch Zusammenschaltung mehrerer gleichartiger
Anlagenanschlsse kann die Anzahl der gleichzeitig mצglichen externen
Verbindungen entsprechend erhצht werden. Alle Anschlsse erhalten dabei
dieselbe Basisrufnummer - dadurch bleibt das Rufnummernsystem des
Anschlusses berschaubar. Am Anlagenanschluss sind mindestens zehn
Durchwahlnummern verfgbar. Die Anzahl der Durchwahlnummern kann auf
Wunsch erhצht werden.
Die Anlagensoftware (engl.
firmware) ist in programmierbaren Bausteinen innerhalb der TK-Anlage
gespeichert. Durch die Mצglichkeit die Anlagensoftware per Computer
jederzeit zu aktualisieren, kann der Hersteller flexibel auf neue
Anforderungen der Einsatzumgebung reagieren, neue Funktionen auf
Kundenwunsch integrieren sowie erst nach der Produktion entdeckte Fehler
beseitigen.
Innerhalb des Firmware-Bausteins ist zudem meist ein Bereich fr
benutzerdefinierte Daten enthalten. Damit kann der Anwender seine
Einstellungen dauerhaft in der Anlage speichern und diese somit
unabhהngig vom Computer mit diesen Einstellungen betreiben. Zu solchen
benutzerdefinierten Daten gehצren z.B. die Rufnummernkonfiguration, die
Daten fr eine LCR-Funktion oder benutzerdefinierte Rufnummernsperren.
In Anlagen mit Routerfunktionen enthהlt der Firmware-Baustein auerdem
die Informationen fr die Interneteinwahl.
Moderne programmierbare Bausteine sind nicht flchtig, d.h. sie behalten
ihre Informationen auch nach einem lהngeren Stromausfall.
Die Anrufweiterschaltung im Amt (AWS) ermצglicht das Weiterleiten eines
einkommenden Rufes auf eine vom Teilnehmer gewnschte Zielrufnummer.
Eine Anrufweiterschaltung ist nicht fr ein bestimmtes Endgerהt, sondern
nur fr eine bestimmte Rufnummer (MSN) aktivierbar. Es sind mehrere
Anrufweiterschaltungen unterschiedlichen Typs fr eine einzelne MSN
mצglich. Ebenso kצnnen fr verschiedene MSNs gleichzeitig
Anrufweiterschaltungen aktiv sein. Es werden drei Typen von
Anrufweiterschaltungen unterschieden:
- Anrufweiterschaltung sofort (CFU) - Anrufweiterschaltung bei Besetzt (CFB)
- Anrufweiterschaltung bei Nichtmelden - nach 20 Sekunden (CFNR)
Die Anrufweiterschaltung wird nach Aktivierung durch den Teilnehmer in
die Vermittlungsstelle bermittelt und dort unabhהngig von den
Endgerהten gespeichert. Eine aktivierte Anrufweiterschaltung sofort
setzt andere Weiterschaltungen auer Kraft. Der Ruf wird von der
Vermittlungsstelle sofort auf die hinterlegte Zielrufnummer
weitergeleitet, ohne dass der eigene Anschluss kontaktiert wird. Bei
einer AWS bei Besetzt oder Nichtmelden wird dagegen erst der eigene
Anschluss kontaktiert. Diese Anrufweiterschaltungen sind daher unwirksam,
wenn das auf die Rufnummer reagierende Gerהt nicht betriebsbereit ist.
Der Ruf wird daraufhin von der Vermittlungsstelle abgebrochen und dem
Anrufer wird ein Fehler beim Verbindungsaufbau signalisiert.
Bei einer Anrufweiterschaltung zahlt der Anrufende die Verbindungsgebhren
bis zum Angerufenen, die Gebhren fr die Weiterschaltung trהgt der
Inhaber des weiterleitenden Anschlusses.
Mit dem ISDN-Leistungsmerkmal CD (Call Deflection, dt.
Anrufweiterschaltung durch den Angerufenen in der Rufphase) existiert
eine weitere Mצglichkeit der Anrufweiterschaltung.
Abkrzung fr Advice of
Charge, Charging Information During the Call (dt. bermittlung der
Tarifinformationen wהhrend einer Verbindung); ISDN-Leistungsmerkmal
Damit ein ISDN-Telefon schon wהhrend eines Gesprהchs die fr die
aktuelle Verbindung bisher angefallenen Entgelte im Display anzeigen
kann, muss das ISDN-Leistungsmerkmal AOC-D am ISDN-Anschluss vorhanden
sein. bermittelt werden allerdings nicht die Kosten, sondern die bisher
verbrauchten Tarifeinheiten. Der Multiplikator - also die Kosten einer
Tarifeinheit - wird direkt am Endgerהt eingestellt. Bei Tarifen, in
denen die Kosten je Tarifeinheit variabel sind, erhהlt der Teilnehmer
durch die feste Vorgabe der Kosten je Einheit am Endgerהt unzutreffende
Gesamtkosten angezeigt. Fr solche Tarife ist einzig das ISDN-Leistungsmerkmal
AOC-S geeignet.
AOC-D entspricht funktional dem 16 KHz-Gebhrenimpuls aus dem analogen
Telefonnetz. Damit analoge Endgerהte die Tarifinformationen an einem
ISDN-Anschluss ebenfalls anzeigen kצnnen, muss dieses ISDN-Leistungsmerkmal
zugeschaltet sein. Auerdem ist es notwendig, dass die TK-Anlage die
digitalen Tarifinformationen in den analogen 16 KHz-Gebhrenimpuls
umwandelt. Vor allem bei kleineren TK-Anlagen ist diese Funktionalitהt
nur selten anzutreffen.
Abkrzung fr Advice of
Charge, Charging Information at the End of the Call (dt. bermittlung
der Tarifinformationen am Ende einer Verbindung); ISDN-Leistungsmerkmal
Damit ein ISDN-Telefon am Ende eines Gesprהchs die fr die aktuelle
Verbindung angefallenen Entgelte im Display anzeigen kann, muss das
ISDN-Leistungsmerkmal AOC-E am ISDN-Anschluss vorhanden sein. Fr die
Anzeige der Tarifinformationen schon wהhrend der Verbindung ist dagegen
das ISDN-Leistungsmerkmal AOC-D notwendig. bermittelt werden bei AOC-E
nicht die Kosten, sondern die Summe der wהhrend der Verbindung
angefallenen Tarifeinheiten. Der Multiplikator - also die Kosten einer
Tarifeinheit - wird direkt am Endgerהt eingestellt. Bei Tarifen, in
denen die Kosten je Tarifeinheit variabel sind, erhהlt der Teilnehmer
durch die feste Vorgabe der Kosten je Einheit am Endgerהt unzutreffende
Gesamtkosten angezeigt. Fr solche Tarife ist einzig das ISDN-Leistungsmerkmal
AOC-S geeignet.
Wהhrend ISDN-Telefone die Tarifinformationen AOC-D und AOC-E gleichermaen
auswerten kצnnen, benצtigen die meisten TK-Anlagen fr das Erfassen der
angefallenen Verbindungsentgelte die Tarifinformationen, die ber AOC-E
bermittelt werden. Analoge Telefone benצtigen dagegen AOC-D, da sie nur
wהhrend eines Gesprהches Verbindungsentgelte anzeigen kצnnen.
Abkrzung fr Advice of
Charge: Charging Information at Call Setup Time (dt. bermittlung der
Tarifinformationen vor, wהhrend oder am Ende einer Verbindung); ISDN-Leistungsmerkmal
Das ISDN-Leistungsmerkmal AOC-S bietet wesentlich detailliertere
Tarifinformationen als die Leistungsmerkmale AOC-D und AOC-E. Schon zu
Beginn der Verbindung werden dem ISDN-Endgerהt genaue Informationen zu
den voraussichtlichen Kosten der aktuellen Verbindung bermittelt. Die
Vermittlungsstelle bermittelt dazu den Multiplikator je Tarifeinheit,
sowie den Wert fr die Dauer einer Tarifeinheit. Sowohl der
Multiplikator als auch die Dauer kצnnen im Verlaufe einer Verbindung
variieren. Damit kצnnen Endgerהte auch bei variablen Tarifen, bei denen
die Kosten je Einheit im Gesprהchsverlauf sinken, korrekte
Verbindungsentgelte angezeigen.
Das Leistungsmerkmal AOC-S ist derzeit nur in wenigen ISDN-Netzen verfgbar.
Hinzu kommt, dass nur wenige der aktuell verfgbaren ISDN-Endgerהte dafr
ausgelegt sind.
Abkrzung fr Audio Video
Remote Control Profile; Bluetooth-Profil
AVRCP ist ein Bluetooth-Profil, dass es ermצglicht mobile Bluetooth-Gerהte
als Fernbedienung fr Audio- oder Videogerהte einzusetzen. Es sind nicht
nur einfache Fernbedienungen mit Bluetooth-Schnittstelle denkbar,
sondern auch PCs, Handys oder Organizer kצnnen via AVRCP-Profil als
Fernbedienung verwendet werden.
Es existieren zwei unterschiedliche Rollen innerhalb dieses Bluetooth-Profils
- ein Gerהt bernimmt die Rolle des Senders und das andere Gerהt die
Rolle des Empfהngers. Die Rolle des Senders wird mit dem Krzel AVRCP-CT
(Controller) bezeichnet, die des Empfהngers mit AVRCP-TG (Target, dt.
Ziel).
Abkrzung fr
Basiskanal (engl. Bearer Channel); Nutzdatenkanal im ISDN
Im ISDN kann ber jeden B-Kanal eine physikalische ISDN-Verbindung zur
digitalen bermittlung der Nutzdaten (Sprache, Fax, Daten) mit einer
maximalen bertragungsgeschwindigkeit von 64 kBit/s hergestellt werden.
Es handelt sich dabei um symmetrische Verbindungen, d.h. die maximale bertragungsgeschwindigkeit
steht fr beide bertragungsrichtungen (Upstream und Downstream) zur
Verfgung. Im Gegensatz zu ADSL reduziert eine Teilauslastung in einer
Richtung die bertragungsgeschwindigkeit der Gegenrichtung um den Wert
der Teilauslastung.
Je nach ISDN-Anschluss stehen dem ISDN-Teilnehmer unterschiedlich viele
B-Kanהle zur Verfgung. Wהhrend der Basisanschluss (BRI) ber zwei B-Kanהle
verfgt, sind es beim Primהrmultiplexanschluss (PRI) dreiig B-Kanהle.
Zusהtzlich besitzt jeder ISDN-Anschluss einen Steuerkanal (D-Kanal) zur
bertragung der Steuer- und Signalisierungsdaten des ISDN-Vermittlungsprotokolls
(D-Kanal-Protokoll).
Die Bandbreite bezeichnet
die Differenz zwischen der hצchsten und der niedrigsten Frequenz, die in
einem Frequenzspektrum eines Signals enthalten ist. Es handelt sich um
eine analoge Kenngrצe, die in Hz angegeben wird. Der Begriff wird auerdem
verwendet, um die bertragungskapazitהt eines Verbindungskanals zu
beschreiben.
Die Bandbreite lהsst keinen unmittelbaren Rckschluss bezglich der bertragungsrate
eines Signals zu, da diese auer von der Bandbreite ganz mageblich von
der verwendeten Kanalkodierung begrenzt wird. Die Kanalkodierung
beschreibt die Verfahren, die die zu bermittelnden Signale an den
physikalischen Kanal anpasst. Dazu gehצren das Modulationsverfahren und
das eingesetzte Fehlerschutzverfahren. Je gestצrter ein bertragungskanal
ist, desto robuster sind die eingesetzten Modulations- und
Fehlerschutzverfahren - je robuster diese Verfahren gewהhlt werden,
desto geringer ist die mצgliche bertragungsrate innerhalb einer
bestimmten Bandbreite.
Der Basisanschluss ist ein
ISDN-Anschluss, der fr private Nutzer und fr kleinere Unternehmen
ausgelegt ist. Er verfgt ber zwei Nutzkanהle (B-Kanהle) mit einer bertragungskapazitהt
von jeweils 64 kBit/s und einen Steuerkanal (D-Kanal) mit 16 kBit/s. Der
Basisanschluss wird als Mehrgerהte- oder als Anlagenanschluss angeboten.
Durch Zusammenschalten mehrerer Anlagenanschlsse kצnnen auch an einem
Basisanschluss mehr als zwei externe Verbindungen gleichzeitig aufgebaut
werden.
Am Anlagenanschluss kann lediglich ein ISDN-Endgerהt - sinnvollerweise
eine TK-Anlage - angeschlossen werden, am Mehrgerהteanschluss hingegen
bis zu acht ISDN-Endgerהte. Dafr bietet der Anlagenanschluss einen
zusammenhהngenden Rufnummernblock, der auf Wunsch auch mehr als zehn
Rufnummern beinhalten kann. Einem Mehrgerהteanschluss lassen sich
dagegen maximal zehn Rufnummern zuordnen. Die meisten ISDN-Anschlsse
sind als Mehrgerהteanschluss ausgefhrt.
Abkrzung fr
Breitband-Anschlusseinheit (engl. Broadband Access Equipment)
Der BBAE bildet auf der Seite des Teilnehmeranschlusses den
physikalischen Abschluss einer breitbandig genutzten Anschlussleitung.
Er trennt das Anbieternetz von der Anschlussverkabelung beim Teilnehmer
und bereitet die Signale fr die bermittlung ber den jeweiligen
Verbindungsabschnitt auf.
Bei ADSL-Anschlssen beinhaltet der BBAE meist auch den Splitter, der
das Breitband- und Schmalbandsignal voneinander trennt bzw. wieder
zusammenfhrt.
Die Benutzeranmeldung ist ein Vorgang, bei dem die Zugangsberechtigung
eines Anwenders zu einem Dienstangebot anhand seiner Zugangsdaten geprft
wird. Zugangsberechtigungen werden in sehr vielen Anwendungsbereichen
der Computertechnik geprft.
Die gelהufigsten Anmeldeprozesse finden bei der Anmeldung am
Betriebssystem bzw. im lokalen Netzwerk, bei der Interneteinwahl, beim
E-Mailabruf und hהufig auch beim E-Mail-Versand statt. Eine Prfung der
Zutrittsberechtigung erfolgt beispielsweise auch bei der sicheren
Kopplung von Bluetooth-Gerהten.
Die Einstellungsoption "Betrieb
an einer Nebenstelle" aktiviert eine automatische Amtsholung fr
Endgerהte, die an einer TK-Anlage betrieben werden.
Daneben existiert meist auch die Option, dem Gerהt die Ziffer fr die
Amtsholung per Konfigurationsmen mitzuteilen. Wenn dies nicht mצglich
ist, verwendet das Gerהt bzw. die Software die meist in TK-Anlagen
verwendete Amtsholung <0>.
Ist in der TK-Anlage jedoch gleichfalls die automatische Amtsholung
aktiviert, so kommt es nach Aktivierung der Option am Endgerהt zu
Fehlern beim Verbindungsaufbau, da die Amtsholung doppelt gewהhlt wird.
BIP ist ein Bluetooth-Profil, dass die bertragung von Bildern im
JPEG-Format ermצglicht. Durch Verwendung dieses Profils kצnnen z.B. von
digitalen Kameras Bilder auf PCs oder Drucker bertragen werden.
Es existieren sechs unterschiedliche Rollen innerhalb dieses Bluetooth-Profils.
Verwendet eine Digitalkamera die Rolle BIP-ImagePush (dt. Bilder
versenden), kann sie die bertragung von Bildern zum Speichern auf einer
Bluetooth-Gegenstelle aktiv steuern. Soll die Bluetooth-Gegenstelle
hingegen die bertragung selbst steuern, muss sie die Rolle
BIP-ImagePull (dt. Bilder anfordern) verwenden. Eine weitere Mצglichkeit
Bilder zur Speicherung an ein anderes Gerהt zu bermitteln, bietet der
Modus BIP-AutoArchive. Durch Verwendung dieser Rolle kann eine Kamera
die automatische Archivierung von Bildern durch eine Gegenstelle
veranlassen.
Zur Steuerung der Bildausgabe auf einen Drucker eignet sich wiederum der
Modus BIP-AdvImagePrint (Advanced Image Print, dt. erweiterter
Druckmodus fr Bilder). Die Ausgabe von Bildern auf ein Anzeigegerהt
erfolgt hingegen im Modus BIP-RemMonitor (Remote Monitor, dt.
fernsteuern eines Monitors). Der Modus BIP-RemCam (Remote Camera,
fernsteuern einer Kamera) gestattet das ferngesteuerte Auslצsen einer
Digitalkamera durch ein anderes Bluetooth-Gerהt.
Bluetooth ist ein offener
industrieller Funkstandard. Seine Entwicklung geht auf eine Anregung der
schwedischen Firma Ericsson zurck. Ziel war die Schaffung eines
lizenzfreien Funkverfahrens fr den Nahbereich zur kabellosen Sprach-
und Datenkommunikation zwischen elektronischen Gerהten von verschiedenen
Herstellern. Gemeinsam mit anderen Firmen aus den Bereichen
Telekommunikation, Datenverarbeitung, Gerהte- und Fahrzeughersteller grndete
Ericsson 1998 die Bluetooth Special Interest Group (SIG). Heute gehצren
der SIG mehrere tausend Unternehmen aus der ganzen Welt an.
Bluetooth-Module verfgen ber eine sehr geringe und kompakte Baugrצe
sowie einen sehr geringen Stromverbrauch und sind daher auch in
Kleingerהten wie Handys und PDAs einsetzbar. In kurzer Zeit hat die
Bluetooth-Technologie Eingang in vielen verschiedenen Gerהtetypen
gefunden. So kצnnen ber Bluetooth heute u.a. Handys, Headsets,
Notebooks und PCs, PDAs, Digitalkameras und Telefone untereinander Daten
austauschen. ber Bluetooth-Access-Points fr den ISDN- oder den DSL-Zugang
kצnnen diese Gerהte zu geringen Kosten Zugang zum Internet erlangen.
Der Name „Bluetooth“ stammt vom Wikingerkצnig Harald Gormsen Blוtand. Er
vereinigte im zehnten Jahrhundert Dהnemark und Norwegen und hatte den
Spitznamen „Blauzahn“ (englisch: bluetooth). Da dieses Funksystem die
unterschiedlichsten Informations-, Datenverarbeitungs- und
Mobilfunkgerהte miteinander verknpft und somit dem Beispiel des
Wikingerkצnigs folgt, erhielt die neue Funktechnologie den Namen
Bluetooth.
Bluetooth kennt drei
verschiedene Energiesparmodi. Diese Modi werden als Sniff-, Hold- bzw.
Park-Modus bezeichnet. Im Sniff-Modus nimmt ein Slave nur innerhalb
bestimmter aufeinanderfolgender Aktivitהtsphasen vom Master Pakete
entgegen. Das Zeitintervall zwischen diesen immer wiederkehrenden
Aktivitהtsphasen wird vom Anwender festgelegt. Im Halte-Modus nimmt der
Slave dagegen bis zu einer bestimmten zuvor gemeinsam vereinbarten
Zielzeit keinerlei Pakete mehr entgegen. Danach verlהsst der Slave den
Haltemodus wieder. Den geringsten Stromverbrauch weist ein Bluetooth-Gerהt
im Park-Modus auf. In diesem Modus sendet ein Slave keinerlei Daten mehr,
bis er diesen Modus wieder verlהsst. Alle drei Modi kann der Slave auf
eigenen Wunsch einnehmen. Der Park-Modus kann vom Master auch angeordnet
werden.
Neben diesen drei Energiesparmodi existieren bei Bluetooth weitere
Strategien um den Stromverbrauch zu reduzieren. Diese Strategien
betreffen die Sichtbarkeit und die Kontaktierbarkeit eines Bluetooth-Gerהtes.
Die Sichtbarkeit eines Gerהtes wird durch sein Verhalten gegenber
Inquiry-Anfragen festgelegt - die Kontaktierbarkeit dagegen im Verhalten
gegenber der Paging-Prozedur. Darber
hinaus geht Bluetooth mit seiner Sendeleistung sehr sparsam um. Mittels
Sendeleistungsregelung (Power Control) wird sie im Betrieb auf die
jeweils tatsהchlich benצtigte Leistung - im Einzelfall sogar von 100 mW
auf unter 1 mW - reduziert.
Bluetooth arbeitet auf
lizenzfreien ISM-Frequenzen zwischen 2,402 und 2,480 GHz. Es stehen 79
je 1 MHz breite Kanהle zu Verfgung. Fr eine mצglichst sichere und
stצrungsfreie bertragung der Daten sorgt eine Verschlsselung und die bermittlung
der Pakete ber jeweils einen der nach dem Frequenzsprungverfahren
ausgewהhlten Kanהle. Aus dem verwendeten Zeittakt von 0,625
Millisekunden fr den Wechsel des Kanals resultieren rund 1600
Frequenzsprnge pro Sekunde.
Bluetooth gestattet die Bildung von Ad-hoc-Netzwerken. Diese Ad-hoc-Netzwerke
werden in Kleinstfunkzellen (Piconetzen) organisiert. Ein Bluetooth-Gerהt
kann mehreren Piconetzen angehצren. bernimmt ein Gerהt dabei eine Brckenfunktion,
so wird der so gebildete Zusammenschluss zweier Piconetze als
Scatternetz bezeichnet.
Jedes Piconetz verwendet eine einmalige Frequenzwechsel-Sequenz, die auf
der Bluetooth-Adresse des koordinierenden Gerהtes (Master) beruht. Die
Kommunikation erfolgt paketorientiert. Der Master bermittelt in jedem
Zeittakt ein Datenpaket an einen bestimmten Slave (nichtkoordinierendes
Gerהt). Dieser darf in dem darauf folgenden Zeittakt seinerseits ein
Paket an den Master bermitteln. Der nהchste Zeitakt ist wieder fr den
Master bestimmt. Er adressiert nun das nהchste Gerהt und stellt ihm
damit den folgenden Zeittakt zur Verfgung. Auf diese Weise arbeitet der
Master sukzessive alle Slaves des Piconetzes ab.
Das Bluetooth-Kennwort
(PIN) dient der berprfung der Zugangsberechtigung zu einem Piconetz.
Die Eingabe ist allerdings nur dann notwendig, wenn das kontaktierte
Gerהt in einem entsprechenden Bluetooth-Sicherheitsmodus arbeitet.
Sieht der Sicherheitsmodus die Prfung der Zugangsberechtigung vor, so
findet bei der erstmaligen Anmeldung an einem bestimmten Bluetooth-Gerהt
ein so genanntes Pairing (dt. Paarung) statt. Im Verlaufe dieser
Prozedur wird ein Initialisierungsschlssel erzeugt, der sich aus einer
צffentlichen Zufallszahl, einer Gerהteadresse und der PIN berechnet. Bei
beiden Gerהte muss dazu die gleiche PIN eingegeben werden.
Die PIN verfgt ber eine Lהnge von maximal 16 Zeichen. Bei Gerהten ohne
Tastatur ist die PIN fest vorgegeben, bei allen anderen sollte sie der
Anwender הndern kצnnen. Zwei Bluetooth-Gerהte mit fest vorgegebenen
voneinander abweichenden PINs kצnnen nicht gepaart werden.
Durch die Untersttzung
eines bestimmten Bluetooth-Profils zeigt ein Gerהt seine Fהhigkeiten bezglich
der Bewהltigung einer bestimmten Aufgabe an - also seine Eignung fr
einen bestimmten Anwendungsfall. Zur gemeinsamen Bewהltigung einer
Aufgabe mssen zwei Bluetooth-Gerהte dasselbe Profil untersttzen. Auerdem
muss das Rollenverhalten der beiden Gerהte bezglich eines Profils
zueinander passen - d.h. ein Gerהt muss eine Aufgabe stellen und das
andere die Aufgabe lצsen kצnnen. Bluetooth-Gerהte kצnnen ber die
Profile gegenseitig ihre Fהhigkeiten erkennen und daher gezielt nach
einem geeigneten Partner fr eine Aufgabenbewהltigung suchen.
Bluetooth-Gerהte setzen sich beim Aufbau einer Verbindung gegenseitig ber
die jeweils untersttzten Profile in Kenntnis und teilen darber hinaus
ihre Rollenzuordnung mit. Sowohl die Profile als auch die
Rollenzuordnungen sind im Bluetooth-Standard festgelegt. Es existieren
mittlerweile ca. 20 Bluetooth-Profile. Die Liste der im
Bluetooth-Standard festgelegten Profile wird stהndig erweitert. Schon
die vorhandenen Profile decken ein breites Anwendungsspektrum vom
Drucken ber die Bildung von privaten Netzwerken bis zum Zugang zu ISDN
oder DSL ab.
Die Bluetooth-Protokolle
stellen die Regelwerke dar, nach denen sich Bluetooth-Gerהte richten mssen,
wenn sie miteinander kommunizieren wollen. Bluetooth-Protokolle legen
fest, wie sich die Gerהte gegenseitig erkennen kצnnen, wie Verbindungen
untereinander auf- und abgebaut und wie die Datenbertragungen gesteuert
und gesichert werden.
Mit den Bluetooth-Protokollen CMPT (CAPI Message Control Protocol), BNEP
(Bluetooth Network Encapsulation Protocol), RFCOMM (Serial Port
Emulation), TCS (Telephony Control Specification) und SDP (Service
Discovery Protocol) stehen insgesamt fnf solcher Regelwerke zur Verfgung.
Jedes der Bluetooth-Profile verwendet eines dieser Protokolle zur
Sicherung seiner Kommunikation. So verwendet das ISDN-Zugriffsprofil CIP
die Regeln des Protokolls CMPT. Das Netzwerk-Profil PAN wiederum
verwendet BNEP.V
Neben den genannten Bluetooth-Protokollen existieren noch einige so
genannte adaptierte Protokolle - das sind Protokolle, die aus anderen
Kommunikationsbereichen stammen und an die Bluetooth-Technologie
angepasst wurden. Dazu zהhlt u.a. das Infrarot-Protokoll IrOBEX, das in
der fr Bluetooth adaptierten Variante mit OBEX (Object Exchange
Protocol) bezeichnet wird.
Der Bluetooth-Standard
definiert drei Leistungsklassen. Diese unterscheiden sich durch die
Sendeleistung der Gerהte und damit durch die erzielbare Reichweite.
Gerהte der hצchsten Leistungsklasse 1 verwenden eine maximale
Sendeleistung von 100 mW und kצnnen bei Bestehen einer hindernisfreien
Sichtverbindung zum Kommunikationspartner eine Mindestreichweite von 100
Metern erzielen. Unter idealen Bedingungen konnten bei Tests schon bis
zu 400 Meter Reichweite gemessen werden. Die Bluetooth-Gerהte der
Leistungsklassen 2 und 3 verbrauchen aufgrund der geringeren
Sendeleistung von 2,5 bzw. 1 mW erheblich weniger Energie und erzielen
unter den gleichen Bedingungen mit dieser Sendeleistung immerhin noch
eine Mindestreichweite von 20 bzw. 10 Metern.
Die Zugehצrigkeit eines Gerהtes zu einer bestimmten Leistungsklasse
schrהnkt seine Kommunikationsfהhigkeit mit Gerהten anderer
Leistungsklassen in keiner Weise ein. Die kommunikationswilligen Gerהte
mssen lediglich gegenseitig innerhalb ihrer Funkreichweite liegen.
Sobald eine Verbindung zwischen den Gerהten zustande gekommen ist,
kצnnen alle gemeinsam verfgbaren Bluetooth-Profile auch genutzt werden.
Die Leistungsklassen sollen den Herstellern ermצglichen, den
Energiebedarf der Bluetooth-Module an die Leistungsfהhigkeit ihrer
Basisgerהte anzupassen. Durch die Einordnung in Leistungsklassen hat der
Anwender zudem Kenntnis von der zu erwartenden Reichweite seines Gerהtes.
Zur weiteren Senkung des Energieverbrauchs sind drei Energiesparmodi
(Sniff-, Park- und Halte-Modus) und eine Sendeleistungsregelung (Power
Control) spezifiziert.
Funknetze weisen im
Vergleich zu drahtgebundenen Netzen eine geringere Abhצrsicherheit auf.
Daher wurde bei der Spezifizierung des Bluetooth-Standards groen Wert
auf eine mצglichst sichere Kommunikation gelegt. Grundsהtzlich weist
jede Kommunikation zwischen Bluetooth-Gerהten schon durch das zum
Einsatz kommende Frequenzsprungverfahren eine gewisse Abhצrsicherheit
auf. Auerdem kann die Sichtbarkeit und Kontaktierbarkeit eines
Bluetooth-Gerהtes ber die Festlegungen zum Verhalten gegenber Inquiry-
und Paging-Anfragen eingeschrהnkt werden.
Darber hinaus definiert die Bluetooth-Spezifikation drei
Sicherheitsstufen. In der ersten Sicherheitsstufe initiiert das
Bluetooth-Gerהt selbst keine speziellen Sicherheitsmechanismen, reagiert
aber auf Authentifizierungsanfragen anderer Gerהte. In der zweiten
Sicherheitsstufe wird die Auswahl und die Nutzung von
Sicherheitsmechanismen abhהngig vom Bluetooth-Gerהt und vom Dienst auf
Anwendungsebene festgelegt. Das Gerהt leitet aber erst dann
Sicherheitsprozeduren ein, wenn es eine Aufforderung zum
Verbindungsaufbau erhalten hat. In der dritten Sicherheitsstufe ist
generell eine Authentifizierung beim Verbindungsaufbau erforderlich. Die
Verschlsselung der zu bertragenden Daten ist dagegen optional. Der
Authentifizierungsvorgang erfolgt dabei immer mit einer 128 Bit-Verschlsselung.
Die Nutzdaten kצnnen mit Schlssellהngen zwischen 8 und 128 Bit
gesichert werden.
Zum Aufbau einer
Verbindung zwischen zwei Bluetooth-Gerהten, muss ein dreistufiger
Prozess des gegenseitigen Kennenlernens durchlaufen werden. Dieser
Prozess beinhaltet die Phasen Inquiry (Suche nach kommunikationsbereiten
Gerהten), Paging (Anforderung und Aufnahme einer Verbindung) und Pairing
(Aushandlung der sicherheitsrelevanten Verbindungsparameter). Im
Anschluss werden die gemeinsam genutzten Bluetooth-Profile ausgehandelt.
Die so gebildete Bluetooth-Kleinstfunkzelle wird als Piconetz bezeichnet.
Bluetooth untersttzt
sowohl asynchrone als auch synchrone bertragungen.
Der asynchrone Modus dient der weniger zeitkritischen bertragung von
Daten. Hierbei kommt es nicht auf eine bertragung der Pakete in
konstanten Zeitabstהnden an, sondern vielmehr auf ihre vollstהndige bermittlung.
Fr die asynchrone bertragung steht ein Kanal zur Verfgung. Hierbei
kצnnen maximal 433,9 kBit/s in beiden Richtungen bertragen werden.
Neben diesem symmetrischen Betrieb kann die bertragung auch
asymmetrisch mit maximal 723,2 kBit/s in der einen Richtung und 57,6
kBit/s in der anderen Richtung erfolgen. Dieser Betriebsmodus eignet
sich hervorragend fr die Kopplung mit einem ADSL-Zugang, der
symmetrische Betrieb besonders fr Netzwerkkopplungen.
Der synchrone Modus dient der bermittlung von zeitkritischen
Sprachinformationen. Die Pakete werden in regelmהig
aufeinanderfolgenden Zeitabstהnden bermittelt. Im Falles eines
Verlustes wird ein Paket nicht erneut bermittelt, da dieses beim
Empfהnger zu einem spהteren Zeitpunkt nicht mehr verwertbar ist - im
Gegenteil kצnnte dadurch sogar ein stצrendes Rauschen erzeugt werden.
Fr Sprachbertragungen stehen bis zu drei synchrone Kanהle zur Verfgung.
Jeder von ihnen bietet mit einer symmetrischen bertragungskapazitהt von
64 kBit/s ISDN-Qualitהt.
Pakete von synchronen Verbindungen werden bevorzugt bertragen. Stehen
weitere Kapazitהten zur Verfgung, so werden die Datenpakete der
asynchronen Verbindung bercksichtigt.
Die Bluetooth-Adresse ist
eine 48-Bit-Gerהteadresse. Jede Bluetooth-Adresse sollte weltweit nur
einmal vergeben sein. ber sie kann ein Bluetooth-Gerהt eindeutig
identifiziert und adressiert werden.
Abkrzung fr Bluetooth
Network Encapsulation Protocol; Bluetooth-Protokoll
Dieses Bluetooth-Protokoll definiert den einheitlichen Transport von
Netzwerkpaketen ber eine Bluetooth-Verbindung. BNEP bernimmt in
Bluetooth-Netzwerken bezglich des Internetprotokolls IP dieselbe
Funktion, die in lokalen Netzwerken das Netzwerkprotokoll Ethernet ausbt.
Das Protokoll BNEP wird u.a. fr Verbindungen zwischen Bluetooth-Gerהten
unter Verwendung des Bluetooth-Profils PAN benצtigt.
BPP ist ein Bluetooth-Profil, dass einfache Druckdienste zur Verfgung
stellt. Es ist fr das Ausdrucken von kurzen E-Mails und SMS-Nachrichten
von mobilen Kleingerהten - z.B. Handys oder Organizer - konzipiert.
Es existieren zwei unterschiedliche Rollen innerhalb dieses Bluetooth-Profils
- ein Gerהt bernimmt die Rolle des Druckers und das andere Gerהt die
Rolle des Druckauftrag-Initiators. Die Rolle des Druckers wird mit dem
Krzel BPP-Printer (dt. Drucker) bezeichnet, die des Druckauftrag-Initiators
mit BPP-SenderDev (Sender Device, dt. Sendegerהt).
Mit dem Bluetooth-Profil HCRP existiert ein weiteres Profil fr
Druckanwendungen, dass ber die Mצglichkeiten von BPP weit hinausreicht.
Auerdem steht mit dem Profil BIP ein fr den Ausdruck von Bildern
optimiertes Profil zur Verfgung.
Der Breitband-PoP (Point
of Presence) ist der Zugangspunkt vom Internet Service Provider fr
Kunden die breitbandige Internetzugangstechnologien wie ADSL verwenden.
Internetverbindungen ber
schnelle Anbindungen wie ADSL oder Cable werden als
Breitbandverbindungen bezeichnet. Als wichtigste Kenngrצe einer
Breitbandverbindung gilt die maximal nutzbare Bandbreite fr den
Downstream. In der Schweiz werden Internetanbindungen mit bertragungsraten
von mehr als 128 kBit/s fr den Downstream als Breitbandverbindungen
bezeichnet.
In den USA werden dagegen auch Anbindungen mit 64 kBit/s als
Breitbandverbindungen bezeichnet. Der Grund dafr ist, dass im
Allgemeinen alle Verbindungen, die schneller als eine analoge
Modemverbindung bzw. eine ISDN-Verbindung sind, als Breitbandverbindung
bezeichnet werden. In den USA und einigen anderen Lהndern bietet ISDN
aber lediglich eine bertragungsrate von 56 kBit/s und die Mצglichkeit
einer Kanalbndelung ist bei ISDN-Zugהngen auf Basis der D-Kanal-Protokolle
NI1 bzw. 5ESS nur sehr selten gegeben.
Durch eine Brcke kצnnen unabhהngige Netzwerke aneinander gekoppelt
werden. So entsteht ein gemeinsames Netzwerk, dass in zwei Subnetze
unterteilt ist. Die Brcke sorgt dafr, dass nur Datenpakete die Brcke
passieren, die fr das jeweils andere Subnetz gedacht sind.
Hauptaufgabe der Brcke ist es, Netzwerke in Hinblick auf ihre
Lהngenausdehnung und die maximal mצgliche Anzahl der teilnehmenden
Netzwerkgerהte (z.B. PCs, Drucker) zu erweitern und den Datenverkehr in
den einzelnen Subnetzen sinnvoll zu begrenzen. Hinzu kommt die
Mצglichkeit, Netzwerke unterschiedlicher physikalischer Beschaffenheit
(Twisted-Pair-Kabel, Lichtwellenleiter) miteinander zu verbinden.
Mit einem Browser (auch Webbrowser genannt) kצnnen Internetseiten
betrachtet werden. Ein Browser sorgt fr die Anforderung der Daten einer
gewnschten Internetseite. Er interpretiert die eingetroffenen Daten und
stellt sie nach grafischer Aufbereitung fr den Anwender bereit.
Abkrzung fr Common ISDN
Application Programming Interface (dt. Allgemeine Schnittstelle fr die
ISDN-Anwendungsprogrammierung)
ber die standardisierte Software-Schnittstelle CAPI, die normalerweise
in Form eines Gerהtetreibers mit einer ISDN-Karte installiert wird, kann
jede CAPI-fהhige ISDN-Software auf die Funktionen der ISDN-Hardware
zugreifen, auch wenn beide nicht vom selben Hersteller sind.
Wichtige Eigenschaften der CAPI-Schnittstelle sind die Untersttzung
mehrerer B-Kanהle fr Daten- und Sprachbertragung, die Verwendung des
B-Kanal-Protokolls zur Verbindungssteuerung, die Untersttzung mehrerer
logischer Verbindungen ber eine physikalische Verbindung sowie die
Untersttzung mehrerer Anwendungen.
Stellt ein Computer die
ISDN-Schnittstelle CAPI zur gemeinsamen Nutzung in einem lokalen
Netzwerk zur Verfgung, so spricht man von einer CAPI im Netz. Eine CAPI
im Netz ermצglicht die gemeinsame Nutzung einer oder mehrerer ISDN-Karten
eines Computers innerhalb eines lokalen Netzwerkes.
Alle PCs, die auf die CAPI im Netz zugreifen wollen, benצtigen dazu eine
virtuelle CAPI. Greift nun eine beliebige ISDN-Anwendung auf eine
virtuelle CAPI zu, so werden alle Zugriffe von dieser virtuellen CAPI
auf die CAPI im Netz weitergeleitet. Die virtuelle CAPI agiert also als
Stellvertreter der CAPI im Netz auf dem jeweiligen Client-PC. Fr die
ISDN-Anwendungen bleibt dieser Vorgang verborgen.
dt. CAPI-Zugang,
CAPI-Anschluss, im Sinne von Brcke zur CAPI
Der CAPI Port ermצglicht die Nutzung von Anwendungsprogrammen, die fr
den Betrieb mit analogen Modems entwickelt wurden. Damit auch הltere
Microsoft-Betriebssysteme (Windows 95/98/Me/NT) bzw. Anwendungsprogramme,
die ein analoges Modem erwarten, einen ISDN-Controller nutzen kצnnen,
agiert der CAPI Port-Treiber als Vermittler zwischen der
UNIMODEM-Schnittstelle (universelle Modemschnittstelle) von Windows und
der ISDN-Anwendungsschnittstelle CAPI - er bildet sozusagen eine Brcke
zwischen beiden.
Dazu werden durch den CAPI Port-Treiber eine Reihe virtueller Modems in
das System eingetragen. Diese kצnnen mit Hilfe von AT-Befehlen (hardwarenahe
Steuerbefehle fr Modems) flexibel an die Erfordernisse der
verschiedenen Gegenstellen angepasst werden. Allerdings ist jedes der
installierten virtuellen Modems schon fr einen bestimmten
Anwendungsfall vorkonfiguriert (darunter Fax G3, analoges Modem, RAS,
PPP, X.75). Fr die meisten Anwendungsfהlle entfהllt damit das manuelle
Eingeben von AT-Befehlen durch den Anwender.
Die Bezeichnung CAPI
SoftCompression steht fr eine Datenkompression auf Basis des Protokolls
X.75 und des Komprimierungsverfahrens V.42bis. Die Datenkompression
findet dabei auf CAPI-Ebene, also auf dem ISDN-Controller selbst statt.
CAPI SoftCompression steht beim ISDN-Dateitransfer fr die Protokolle
IDtrans und Eurofile zur Verfgung. Die Verwendung der CAPI
SoftCompression wird beim Verbindungsaufbau zwischen den beiden
beteiligten Gegenstellen ausgehandelt. Beide ISDN-Controller mssen
dieses Leistungsmerkmal untersttzen. Ist die Aushandlung erfolglos, so
wird die Verbindung ohne diese Funktion aufgebaut.
CAPI SoftFax G3 ist eine
direkt in die CAPI integrierte Untersttzung fr den Faxstandard G3.
CAPI SoftFax G3 wird ber den so genannten T.30-Befehlssatz umgesetzt.
Durch die SoftFax G3-Integration in die CAPI muss eine ISDN-Faxanwendung
den Fax G3-Standard nicht selbst umsetzen. Durch Zurckgreifen auf die
in der CAPI integrierte Fax G3-Untersttzung kann der Aufwand bei der
Programmierung von ISDN-Anwendungen deutlich reduziert werden. Die
Programme werden dadurch schlanker und verbrauchen weniger
Rechenleistung.
Abkrzung fr Call
Deflection (dt. Anrufweiterschaltung durch den Angerufenen wהhrend der
Rufphase); ISDN-Leistungsmerkmal.
Das ISDN-Leistungsmerkmal CD gestattet es einem Teilnehmer, erst wהhrend
der Rufphase einer eingehenden Verbindung zu entscheiden, ob fr den
jeweiligen Anrufer eine Anrufweiterschaltung eingeleitet werden soll.
Dazu muss das Gesprהch nicht angenommen werden; die Anrufweiterschaltung
erfolgt an eine wהhrend der Rufphase am Telefon eingegebene
Zielrufnummer. Nach Aktivierung der Anrufweiterschaltung durch den
Teilnehmer wird der Ruf ins Amt zurckgenommen und auf die Zielrufnummer
umgeleitet.
Der Anrufende zahlt die Verbindungsgebhren bis zum Angerufenen, die Gebhren
fr die Weiterschaltung trהgt der Inhaber des weiterleitenden
Anschlusses.
Abkrzung fr Common ISDN
Access Profile; Bluetooth-Profil
Das Bluetooth-Profil CIP ermצglicht die Nutzung eines ISDN-Zugangs. Das
ber Bluetooth auf einen ISDN-Access-Point zugreifende Gerהt kann die
Funktionen der ISDN-PC-Schnittstelle CAPI so drahtlos nutzen; CIP packt
sozusagen die CAPI ein. Die eigentliche ISDN-Verbindung bernimmt bei
CIP der ISDN-Access-Point. Bluetooth-Endgerהten wird so – ganz ohne
eigene ISDN-Technik – jedes am Access Point verfgbare ISDN-Leistungsmerkmal
zur Verfgung gestellt.
Da ISDN-Anwendungen beispielsweise zum Telefonieren, Faxen oder zur
komfortablen Interneteinwahl grundsהtzlich die Anwendungsschnittstelle
CAPI benצtigen, sind diese Anwendungen auch auf Gerהten die via CIP auf
ISDN zugreifen nutzbar.
Es existieren zwei unterschiedliche Rollen innerhalb dieses Bluetooth-Profils
- ein Gerהt bernimmt die Kopplung zum ISDN-Netz und das andere Gerהt
agiert als ISDN-Endgerהt. Die Rolle des koppelnden Gerהtes wird mit dem
Krzel ISDN-GW (ISDN-Gateway, dt. ISDN-Netzbergang) bezeichnet, die des
ISDN-Endgerהtes mit ISDN-DT (ISDN Data Terminal, dt. ISDN-Endgerהt).
dt. Kunde, Mandant Ein
Client ist ein PC in einem Netzwerk, der einen oder mehrere Dienste bzw.
Dienstleistungen, die von einem anderen Computer (Server) angeboten
werden, in Anspruch nimmt.
In einem Client-Server-Modell
stellt ein Computer (Server) den anderen im Netzwerk befindlichen
Computern (Clients) bestimmte Dienste bzw. Dienstleistungen zur Verfgung.
Der Server nimmt alle Dienstanfragen entgegen und organisiert ihre
Abarbeitung.
Typische Dienste, die ber solche Client-Server-Modelle genutzt werden,
sind Authentifizierung in lokalen Netzwerken, Druckdienste, Domain Name
Service (DNS), DHCP, zentrale Internetzugהnge oder CAPI im Netz. Handelt
es sich um rechenintensive Dienste wie z.B. eine zentrale
Datenbankverwaltung, so muss der Server ber eine entsprechend hohe
Leistung verfgen. Fr einfachere Dienste wie eine zentrale
Druckerverwaltung kצnnen unter Umstהnden sogar technisch veraltete PCs
als Server zum Einsatz kommen, sofern sie keine weiteren Aufgaben
erledigen sollen.
Auch in nichthierarchischen Netzen ist es mצglich, die Ressourcen der
PCs zur gemeinsamen Nutzung zur Verfgung zu stellen. Ein derart
kooperatives Netzwerk gleichberechtigter Computer wird als Peer-to-Peer-Netzwerk
bezeichnet. Es arbeitet mit einfachen Freigabemechanismen, die eine
gemeinsame Nutzung eines Druckers oder eines Internetzuganges bzw. den
gemeinsamen Zugriff auf Dateiverzeichnisse ermצglichen.
Abkrzung fr Calling Line
Identification Presentation (dt. bermittlung der Rufnummer des
Anrufenden); ISDN-Leistungsmerkmal Durch das ISDN-Leistungsmerkmal CLIP
wird die Rufnummer des Anrufenden ber den D-Kanal bermittelt. Der
Angerufene kann so schon vor der Annahme des Gesprהches anhand der am
Endgerהt angezeigten Rufnummer erkennen, wer anruft. Der Anrufer kann
seinerseits allerdings durch Aktivierung des ISDN-Leistungsmerkmals CLIR
die bertragung der Rufnummer unterdrcken. Alle ISDN-Endgerהte untersttzen
das Leistungsmerkmal CLIP - analoge Endgerהte mssen diese Funktion
dagegen explizit untersttzen.
dt. bermittlung der
Rufnummer des Anrufenden bei abgehobenem Hצrer; Leistungsmerkmal von TK-Anlagen
CLIP Offhook ermצglicht, dass ein Telefon bei abgehobenem Hצrer - also
wהhrend eines laufenden Telefongesprהches - die Rufnummer eines
anklopfenden Anrufers im Display angezeigen kann.
Alle ISDN-Endgerהte untersttzen das Leistungsmerkmal CLIP Offhook.
Analoge Endgerהte benצtigen dafr eine Untersttzung durch die TK-Anlage.
Darber hinaus mssen alle Voraussetzungen fr die Nutzung des ISDN-Leistungsmerkmals
CLIP erfllt sein.
Abkrzung fr Calling Line
Identification Restriction; (dt. Unterdrckung der Rufnummernbermittlung
des Anrufenden); ISDN-Leistungsmerkmal
Durch das ISDN-Leistungsmerkmal CLIR kann ein Teilnehmer die bermittlung
der Rufnummer seines Anschlusses an den Anschluss des Angerufenen
verhindern. Das Leistungsmerkmal CLIR existiert in drei Varianten.
Die komfortableren Varianten werden mit CLIR1, "Fallweise Unterdrckung
der Rufnummer", und mit CLIR2, "Fallweise bermittlung der Rufnummer",
bezeichnet. Sie ermצglichen es dem Teilnehmer selbst festzulegen, ob die
Rufnummernunterdrckung dauerhaft, nie oder nur fr einen bestimmten
abgehenden Ruf aktiv ist. Eine Rufnummernunterdrckung kann der Anrufer
direkt am Endgerהt festlegen. Da sich diese Einstellungen dabei nur auf
das jeweilige Endgerהt beziehen, sind abweichende Einstellungen an
unterschiedlichen Endgerהten mצglich.
Die dritte Variante des ISDN-Leistungsmerkmals CLIR ist die "Stהndige
Unterdrckung der Rufnummer" (CLIR3). Hat der Netzbetreiber fr einen
ISDN-Anschluss diese Variante von CLIR geschaltet, so kann der Inhaber
des Anschlusses die Unterdrckung der eigenen Rufnummer nicht verhindern.
Bei ausgehenden Verbindungen zu Notrufanschlssen von Polizei, Feuerwehr
und Notarzt wird auf jeden Fall die Rufnummer des Anschlusses bermittelt,
ganz unabhהngig von den Einstellungen des Teilnehmers am Endgerהt und
von der am Anschluss verwendeten CLIR-Variante.
Abkrzung fr Connected
Line Identification Presentation (dt. bermittlung der Rufnummer des
Angerufenen); ISDN-Leistungsmerkmal
Anhand des ISDN-Leistungsmerkmals COLP kann man die tatsהchliche
Rufnummer der den Ruf annehmenden Gegenstelle ermitteln. Dadurch kann
ein ISDN-Teilnehmer feststellen, ob die angewהhlte Gegenstelle den Ruf
angenommen hat oder ob der Ruf an einen anderen Anschluss weitergeleitet
wurde.
Allerdings kann der Angerufene durch Unterdrckung der Rufnummernbermittlung
zum rufenden Anschluss (ISDN-Leistungsmerkmal COLR - Connected Line
Identification Restriction) die Ermittlung der eigenen Rufnummer
verhindern.
Abkrzung fr Connected
Line Identification Restriction (dt. Unterdrckung der Rufnummernbermittlung
des Angerufenen); ISDN-Leistungsmerkmal
Anhand des ISDN-Leistungsmerkmals COLR kann man die bermittlung der
eigenen Rufnummer an den Anrufenden unterdrcken. Dadurch kann ein ISDN-Teilnehmer
verhindern, dass ein Anrufer die Rufnummer seines Anschlusses
identifizieren kann. Dieses Dienstmerkmal ist vor allem dann von
Interesse, wenn der annehmende Anschluss nicht mit dem angerufenen
Anschluss identisch ist.
Sofern das ISDN-Leistungsmerkmal COLR nicht aktiviert ist, kann der
Anrufer ber das ISDN-Leistungsmerkmal COLP (Connected Line
Identification Presentation) die bermittlung der Rufnummer des
angerufenen Anschlusses anfordern und so ermitteln, ob und auf welchen
Anschluss der Ruf umgeleitet wurde.
Der CoNDIS-Standard ist eine Weiterentwicklung des NDIS-Standards.
CoNDIS-Treiber sollen in allen knftigen Microsoft-Betriebssystemen die
NDIS-Treiber ersetzen.
Erst der auf CoNDIS basierende CoNDIS WAN-Standard ermצglicht in
Microsoft-Betriebssystemen z.B. eine optimale Integration von
Installationen mit mehreren aktiven ISDN-Controllern. Unter dem NDIS
WAN-Standard musste noch auf spezielle Hilfsmittel der
Hardwarehersteller zurckgegriffen werden.
Ein Controller ist eine
elektronische Baugruppe, die Steueraufgaben bernimmt. In PCs sind
solche Controller entweder direkt auf der Hauptplatine integriert oder
sie befinden sich auf intern einsetzbaren Erweiterungskarten (PCI-Controller)
bzw. in externen Zusatzgerהten (USB-Gerהte).
Controller kצnnen fr die unterschiedlichsten Aufgaben konzipiert sein.
Gהngige Baugruppen sind ISDN-, ADSL- und Netzwerk-Controller sowie
Sound-, Grafik- und TV-Karten.
Das Profil CTP dient der Umsetzung herkצmmlicher Schnurlostelefonie ber
Bluetooth. Wie auch bei schnurlosen Telefonen bernimmt ein Gerהt dabei
die Rolle eines Access Points - also die Rolle der Basisstation. Die
anderen Gerהte nehmen als mobile Telefone die Dienste des Access Points
in Anspruch.
Der Access Point berwacht die mobilen Telefone, bermittelt die
Rufsignalisierungen, regelt die bertragung der Sprache und erledigt das
Beenden der Verbindung.
Das Profil CTP ermצglicht die Nutzung grundlegender Leistungsmerkmale
wie Verbindungsmanagement, CLIP und CLIR, Tonwahl, interne und externe
Verbindungen sowie Dreierkonferenzen. CTP eignet sich neben anderen
Nutzungsszenarien ideal fr den Einsatz in Handys. Ein Handy kann
zuhause ber das Bluetooth-Profil CTP zum Telefonieren im Festnetz
genutzt werden.
Es existieren zwei unterschiedliche Rollen innerhalb dieses Bluetooth-Profils.
Die Rolle des Access Points wird mit CT-GW (Gateway, dt. Netzbergang)
bezeichnet, die Rolle eines mobilen Telefons mit CT-Term (Terminal, dt.
Endgerהt).
Abkrzung fr Datenkanal (engl.
Data Channel); Steuerkanal im ISDN Der D-Kanal dient im ISDN der bermittlung
der Steuer- und Signalisierungsdaten des ISDN-Vermittlungsprotokolls (D-Kanal-Protokoll).
ber diesen Steuerkanal wird u.a. der Verbindungsaufbau abgewickelt; auerdem
kצnnen hier Rufnummern- und Tarifinformationen und in geringem Umfang
auch Nutzdaten bertragen werden. Beim Basisanschluss steht ber den D-Kanal
eine bertragungsgeschwindigkeit von 16 kbit/s zur Verfgung, beim
Primהrmultiplexeinschluss sind es 64 kBit/s.
Das D-Kanal-Protokoll legt
fest, wie ein Verbindungsaufbau von statten geht, welche Daten auf dem
D-Kanal bermittelt werden drfen und wie diese durch die Vermittlungs-
und Endeinrichtungen zu interpretieren sind.
Das international am hהufigsten verwendete D-Kanal-Protokoll ist das
europהische Protokoll DSS1. Es kommt auch in vielen Lהndern auerhalb
Europas zum Einsatz. In Deutschland wurde vor der bernahme des
DSS1-Protokolls das nationale D-Kanal-Protokoll 1TR6 verwendet.
International von Bedeutung ist neben DSS1 noch das nationale
amerikanische D-Kanal-Protokoll NI1. In den USA kommt auerdem noch das
vorhergehende nationale Protokoll 5ESS der Telefongesellschaft AT&T zum
Einsatz.
Durch Kompression von zu bertragenden
Nutzdaten kann eine optimale Packdichte in Datenpaketen erreicht und
somit die effektive bertragungsgeschwindigkeit wהhrend einer Internet-
oder einer ISDN-Dateitransferverbindung erheblich gesteigert werden.
Insbesondere Internetseiten (HTML), Textdokumente und E-Mails lassen
sich hervorragend komprimieren. Selbst beim Empfangen bzw. Versenden von
Programmdateien oder vorkomprimiert bereitgestellten Dokumenten kann
durch den Einsatz von besonders effizienten Komprimierungsverfahren das
bertragungsvolumen hהufig noch sprbar verringert werden. Statt der
standardmהigen bertragungsgeschwindigkeit von 64 kBit/s bei Nutzung
eines ISDN-B-Kanals sind beim Einsatz eines guten
Komprimierungsverfahrens bis zu 120 kBit/s erreichbar.
Die Datenkompression ist gegenber anderen Verfahren zur Beschleunigung
der Datenbertragung wie beispielsweise der Kanalbndelung eine fr den
Anwender besonders interessante Option, da sie keine Mehrkosten
verursacht. Einzig die Nutzung einer geeigneten Einwahlsoftware und die
Untersttzung eines entsprechenden Datenkompressionsverfahrens durch den
Internetanbieter ist ausreichend, um in den Genuss der Beschleunigung zu
kommen.
Der Begriff Datenvolumen (auch
Transfervolumen oder Datendurchsatz) bezeichnet die Gesamtheit aller
Nutzdaten, die innerhalb eines bestimmten Zeitabschnittes ber eine
bestimmte Verbindung bertragen werden. Das Datenvolumen wird bei so
genannten Volumentarifen von den Internetanbietern als
Abrechnungsgrundlage herangezogen.
Dynamic DNS ist ein Service, der es ermצglicht, dass ein PC trotz
stהndig wechselnder IP-Adresse immer unter derselben Domהnenbezeichnung
(Domain Name) erreichbar ist. Dadurch kצnnen auch private Anwender
preiswert eigene Internetangebote auf dem heimischen PC platzieren.
Dazu wird nach jedem Wechsel der IP-Adresse einem speziellen DDNS-Server
die jeweils aktuelle IP-Adresse bermittelt. Bis auf den wenige Sekunden
andauernden Zeitraum zwischen dem Wegfall der alten IP-Adresse und dem
Bekanntgeben der neuen IP-Adresse ist der PC so immer unter der
gewהhlten Domהnenbezeichnung erreichbar.
DHCP ist ein Protokoll zur dynamischen Aushandlung von
Betriebsparametern des TCP/IP-Protokolls. Dabei greifen die Computer
eines lokalen Netzwerkes (DHCP-Clients) wהhrend des Startprozesses des
Betriebssystems auf einen DHCP-Server zu.
Der DHCP-Server teilt jedem Client eine zum jeweiligen Zeitpunkt noch
nicht vergebene IP-Adresse zu. Auerdem setzt der DHCP-Server den Client
ber die IP-Adressen der zu verwendenden DNS-Server und des
Standard-Gateways in Kenntnis. Bei der Vergabe der IP-Adressen greift
der DHCP-Server auf einen vorgegebenen Pool von IP-Adressen zurck.
Durch die zentrale Verwaltung der TCP/IP-Betriebsparameter kצnnen
Adresskonflikte durch versehentlich doppelt vergebene IP-Adressen
verhindert werden. Auerdem stellt die automatische Aushandlung sicher,
dass bei einer ִnderung von bestimmten Betriebsparameter jeder Client
sofort ber diese informiert werden kann.
Eigentlich sind Dialer nichts anderes als Einwahlprogramme. Doch
aufgrund der hohen Zahl unseriצser Anbieter hat der Begriff Dialer
mittlerweile ein fast ausschlielich negatives Image.
Unter einem Dialer versteht man heute ein als Trojanisches Pferd
eingeschleustes Interneteinwahlprogramm, das den Standardinternetzugang
eines PCs ohne wissentliche Einwilligung des Anwenders auf eine meist
sehr teure kostenpflichtige Rufnummer umstellt. Rufnummernsperren schtzen
vor den meisten Dialern. Sie berwachen und protokollieren alle
Anwahlversuche und blockieren unerwnschte Verbindungsanforderungen.
Dienste sind Softwareanwendungen, die systemnah in das Betriebssystem
eingebunden sind. Der Start einer Betriebssystemkomponente oder einer
Anwendung als Dienst kann ber die Diensteverwaltung des Betriebssystems
so automatisiert werden, dass keinerlei Benutzerinteraktion erfordlich
ist. Da Dienste in einem anwenderunabhהngigen Kontext gestartet werden
kצnnen, sind sie auch ohne explizite Benutzeranmeldung nutzbar (z.B.
Faxdienst).
Der besondere Vorteil von Diensten - die benutzerunabhהngige Verfgbarkeit
- kommt vor allem bei Programmen zum Tragen, die stהndig auf einem
bestimmten Computer (meist auf Servern) aktiv sein sollen. In den
Microsoft-Betriebssystemen Windows NT/2000 und XP sowie auf allen verfgbaren
Windows-Servervarianten kצnnen Dienste genutzt werden. Die הlteren
Betriebssysteme Windows 95/98 und Me kennen dagegen keine Dienste.
ber die Dienstekennung
kann ein ISDN-Endgerהt bei abgehenden Rufen der Gegenstelle
signalisieren, fr welche ISDN-Anwendung das annehmende Endgerהt
geeignet sein muss, um eine erfolgreiche Verbindung zu ermצglichen.
Die zweistellige alphanumerische Dienstekennung wird schon in der
Signalisierungsphase ber den D-Kanal an die Gegenstelle bermittelt.
Dadurch kann im ISDN verhindert werden, dass zueinander inkompatible
Endgerהte miteinander verbunden werden (z.B. ein Telefon und ein ISDN-Faxgerהt
bzw. ein PC).
Die mit am hהufigsten verwendeten Dienstekennungen des D-Kanal-Protokolls
DSS1 sind 01 fr Sprache, 02 fr Daten, 04 fr Sprache 3,1 kHz, 16 fr
Sprache digital und 17 fr Fax G2 bzw. G3.
Dienstekennungen werden auch in digitalen Mobilfunknetzen verwendet.
Ihre bermittlung erfolgt in einem dem D-Kanal vergleichbaren
Signalisierungskanal.
Das ISDN-Leistungsmerkmal Direktdurchwahl ermצglicht die direkte externe
Anwahl der Nebenstellen einer TK-Anlage an einem Anlagenanschluss, ohne
die zusהtzliche Inanspruchnahme einer vermittelnden Einrichtung am
Anschluss. Dazu wird dem Anschluss eine Durchwahlnummer zugeordnet. Die
Anwahl einer Nebenstelle erfolgt ber die Durchwahlnummer gefolgt von
der Nebenstellennummer. Die Lהnge der Durchwahlnummern ist von der
Dimensionierung der TK-Anlage am Anschluss abhהngig.
Fr die Ermittlung der IP-Adresse zu einer gegebenen Domהnenbezeichnung
sorgt der Domain Name Service. Dieser Domain Name Service lהuft auf
jedem PC. Er nimmt die von einem Anwender eingegebene Domהnenbezeichnung
entgegen und erkundigt sich bei einem ihm bekannten DNS-Server nach der
zugehצrigen IP-Adresse. Kann ein DNS-Server die Anfrage nicht selber
beantworten, so hat er die Mצglichkeit, sich bei weiteren DNS-Servern
nach der IP-Adresse zu erkundigen (DNS-Auflצsung).
Erhהlt der Domain Name Service vom DNS-Server eine negative Auskunft (Domהnenbezeichnung
nicht bekannt), so kann er bei weiteren ihm bekannten DNS-Servern
Anfragen stellen oder dem Anwender eine entsprechende Fehlermeldung
ausgeben. Erhהlt er dagegen die gewnschte IP-Adresse, so kann die
Anwendung mittels der IP-Adresse das vom Anwender gewnschte Ziel
adressieren.
Das hierarchische System von DNS-Servern wird als Domain Name System
bezeichnet. Die IP-Adressen der DNS-Server, bei denen sich der Domain
Name Service standardmהig erkundigen soll, werden dem PC meist
automatisch bei der Interneteinwahl vom Internetanbieter bergeben. In
lokalen Netzwerken kann eine Zuweisung der Adressen auch via DHCP
erfolgen. Andernfalls mssen sie vom Anwender bzw. vom Systembetreuer
manuell in der TCP/IP-Konfiguration des PCs eingetragen werden.
Ein Domain Name ist ein leichter zu merkender Stellvertreter fr die
nicht sehr einprהgsame IP-Adresse eines Computers. Durch aussagekrהftige
Domהnenbezeichnungen kצnnen Anbieter im Internet das Auffinden ihrer
Angebote erheblich vereinfachen.
Ein Domain Name besteht aus nahezu beliebigen Folgen von Buchstaben,
Zahlen und Sonderzeichen, darf jedoch keine Leerzeichen enthalten. Wie
auch eine Postadresse enthהlt ein Domain Name eine Lהnderkennung, die so
genannte Top Level Domain. Durch einen Punkt abgetrennt ist dieser
Lהnderkennung die Second Level Domain vorangestellt - meist ein
Firmenname oder der Name einer Person. Am Beispiel des Unternehmens AVM
ergibt sich aus der Second Level Domain und der Lהnderkennung die
Domהnenbezeichnung .
Der Begriff Downstream bezeichnet den Datenstrom, der durch die vom
Anwender aus einem צffentlichen Netz angeforderten Datenpakete entsteht.
Ein Downstream beinhaltet damit also die Daten aller zu einer Zeit
aktiven Downloads (aus dem Netz angeforderte Dateien und Internetseiten,
Multimedia-Inhalte, E-Mail-Empfang).
Der Begriff wird hהufig auch als Synonym fr die maximal verfgbare
Bandbreite in Empfangsrichtung gebraucht.
Das ISDN-Leistungsmerkmal Dreierkonferenz bietet einem Teilnehmer die
Mצglichkeit, eine Telefonkonferenz mit zwei weiteren Teilnehmern zu
organisieren. Dazu muss der Initiator der Dreierkonferenz zuvor zwei
separate Verbindungen aufgebaut haben. Es ist dabei unerheblich, ob er
die beiden Verbindungen zu den Gesprהchspartnern selbst eingeleitet hat.
Nachdem zwei aktive Verbindungen ber das Endgerהt des Teilnehmers
etabliert wurden, kann dieser die Konferenz einleiten.
Fr die gesamte Dauer der Dreierkonferenz hat der Initiator die
Kontrolle ber die beiden Verbindungen. Verlהsst einer der
Gesprהchspartner die Konferenz, so bleibt die Verbindung mit dem anderen
Gesprהchspartner weiterhin bestehen. Verlהsst der Initiator dagegen die
Konferenz, so sind alle Verbindungen beendet, es sei denn, dieser hat
die beiden Gesprהchspartner zuvor ber das ISDN-Leistungsmerkmal
Vermitteln miteinander verbunden.
Telefonkonferenzen mit deutlich mehr als drei Teilnehmern lassen sich ber
das ISDN-Leistungsmerkmal Groe Konferenz organisieren.
Abkrzung fr Digital
Subscriber Line (dt. digitale Teilnehmeranschlussleitung)
Die DSL-Technik ermצglicht es, ber herkצmmliche Telefonleitungen die
Datenbertragung wesentlich zu beschleunigen und bietet sich somit vor
allem fr die schnelle Internetnutzung an. ISDN-Dienste oder analoge
Telefonie laufen dabei ungestצrt auf der gleichen Leitung weiter. Die
hohen bertragungsraten kצnnen erreicht werden, indem der verwendete
Frequenzbereich gegenber der herkצmmlichen Telefonie erheblich vergrצert
wird. So ermצglicht ADSL schon in der Version 1.0 bertragungsraten von
bis zu 8 MBit/s. Die zweite Generation von ADSL kann bis zu 12 MBit/s bertragen
und deren Variante mit der Bezeichnung ADSL2plus bietet schlielich
sogar bertragungsraten von bis zu 24 MBit/s. Damit kצnnen sogar
Fernsehprogramme oder Videos in HDTV-Qualitהt bertragen werden.
Hinter der Bezeichnung DSL verbirgt sich eine ganze Familie von
Technologien, die unter dem Sammelbegriff xDSL zusammengefasst wird. In
Deutschland werden Anschlsse fr Privatkunden vor allem mit den
Technologien Asymmetric DSL (ADSL) und Single Pair DSL (SDSL) angeboten.
Das wesentlich verbreitetere ADSL bertrהgt in der Version 1.0 die
Internetdaten im vorhandenen Telefonnetz oberhalb der
Telefoniefrequenzen zwischen 138 und 1.104 kHz; ADSL2plus nutzt sogar
den Frequenzbereich bis 2.208 kHz. ADSL ist beispielsweise auch die
Basis f
Abkrzung fr Digital
Subscriber Line Access Multiplexer
Der DSLAM bildet die Schnittstelle zwischen den
Teilnehmeranschlussleitungen und den צffentlichen Netzen fr die
Datenkommunikation.
Der DSLAM befindet sich in der Ortsvermittlungsstelle. Teilnehmerseitig
fhrt er das ADSL-Signal ber einen in der Vermittlungsstelle sich
befindenden Splitter an den BBAE des Teilnehmers heran. Netzseitig fhrt
er die ADSL-Signale mehrerer Teilnehmer an den Breitband-PoP des
Internet Service Providers heran.
Abkrzung fr Digital
Subscriber Signalling System No. 1
DSS1 ist im europהischen ISDN-Standard Euro-ISDN das ISDN-Protokoll fr
den D-Kanal. Es basiert auf einer Empfehlung der Internationalen
Fernmeldeunion (International Telecommunication Union - ITU-T I.411).
Endgerהte werden beim D-Kanal-Protokoll DSS1 ber Mehrfachrufnummern
(Multiple Subscriber Number - MSN) adressiert. Jedem einzelnen Endgerהt
kצnnen bis zu drei Mehrfachrufnummern zugeordnet werden. Eine bestimmte
MSN kann mehreren ISDN-Gerהten zugewiesen werden. Die ISDN-Gerהte
signalisieren dann die fr diese MSN eingehenden Rufe gemeinsam.
Endgerהte, die fr unterschiedliche ISDN-Dienste (Fax, Sprache, Daten)
ausgelegt sind, kצnnen trotz Zuordnung einer identischen
Mehrfachrufnummer nebeneinander existieren. Nur das Endgerהt, das fr
den jeweiligen angeforderten ISDN-Dienst geeignet ist, reagiert auf den
eingehenden Ruf. Dazu wird im ISDN vom anrufenden Endgerהt eine
Dienstekennung ber den D-Kanal an den Anschluss der Gegenstelle bermittelt.
Fr jede MSN kצnnen die nutzbaren ISDN-Leistungsmerkmale einzeln
festgelegt werden und sich daher von Rufnummer zu Rufnummer
unterscheiden.
Das Bluetooth-Profil DUN bietet die Mצglichkeit sich ber einen Access
Point wie ber ein Modem mit dem Internet zu verbinden. Dabei kann
sowohl sowohl ein Handy als auch ein ISDN- oder DSL-Access-Point die
Funktion des Access Points bernehmen. Ein Notebook-Besitzer kann so z.B.
in jeder Umgebung Internetseiten abrufen sowie E-Mail empfangen oder
versenden. Ob unterwegs, zuhause oder im Bro - sobald ein DUN-fהhiger
Access Point in der Nהhe ist, kann auf dessen Dienste zurckgegriffen
werden.
DUN bietet weit weniger Komfort und Leistungsumfang als das ISDN-Zugriffsprofil
CIP. So ermצglicht DUN u.a. keine ISDN-Leistungsmerkmale wie Kanalbndelung
oder Datenkompression. Steht alternativ das Profil CIP zur Verfgung,
sollte die Verbindung besser ber dieses Profil genutzt werden.
Innerhalb von DUN sind zwei verschiedene Rollen definiert. Die Rolle
eines Access Points wird mit DUN-GW (Gateway, dt. Netzbergang)
bezeichnet, die des zugreifenden Gerהtes mit DUN-DT (Data Terminal, dt.
Datenendgerהt). Das Bluetooth-Profil DUN verwendet die Dienste eines
weiteren Bluetooth-Profils, des Serial Port Profile (SPP).
Eine dynamische IP-Adresse
ist eine IP-Adresse, die nur fr die Dauer einer Internet- oder
Netzwerksitzung gltig ist.
Jeder PC, der am Internet teilnimmt, muss ber eine einmalig vergebene
צffentliche IP-Adresse verfgen. Da solche IP-Adressen jedoch nur
begrenzt verfgbar sind, mssen sie sparsam eingesetzt werden.
Daher erhalten die meisten der Internetteilnehmer, die sich ber eine
Wהhlleitung mit dem Internet verbinden, eine dynamische IP-Adresse.
Dynamisch bedeutet dabei, dass der Teilnehmer bei jeder Interneteinwahl
eine neue zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht vergebene צffentliche IP-Adresse
erhהlt.
In lokalen Netzwerken werden dynamische IP-Adressen dagegen meist
verwendet, weil sie leicht zu handhaben sind und durch ihren Einsatz
falsche IP-Adressen oder versehentliche doppelte Zuordnungen vermieden
werden kצnnen. Fr die Vergabe von eindeutigen dynamischen IP-Adressen
ist der Dienst DHCP zustהndig.
Bei ISDN-Anschlssen, die noch das veraltete nationale D-Kanal-Protokoll
1TR6 verwenden, dient lediglich die letzte Ziffer der Rufnummer zur
Gerהteadressierung. Diese Ziffer wird daher als Endgerהteauswahlziffer (EAZ)
bezeichnet.
Jedes Endgerהt bekommt eine bestimmte EAZ zugewiesen. Die Anwahl der 0
dient der Signalisierung eines Gruppenrufes, d.h. alle am Anschluss
befindlichen Endgerהte signalisieren den eingehenden Ruf, sofern sie den
angeforderten Dienst (Fax, Sprachen, Daten) untersttzen.
Internetverbindung
verliert. Neben der Transparenz bei der Interneteinwahl sorgen
Optimierungen bezglich des Datendurchsatzes wie Datenkompression,
IP-Header-Kompression und Traffic Shaping sowie Funktionen wie Short
Hold Mode, dynamische oder manuelle Kanalbndelung, Timerfunktion und
Zeitprofile fr eine optimale Auslastung der Verbindung und reduzieren
somit die Kosten.
Daneben kann eine solche Einwahlsoftware einen Mechanismus zur
Netzwerkfreigabe enthalten, ber den die Internetverbindung fr eine
gemeinsame Nutzung durch alle PCs im lokalen Netzwerk freigeben werden
kann. Ausgereifte Produkte beinhalten zudem eine Reihe von
Schutzfunktionen, die den PC vor Dialern und Trojanischen Pferden sowie
vor Angriffen aus dem Internet schtzen. Solche Schutzmechanismen sind
z.B. Paketfilter, Portfreigaben und genaue Kontrollmצglichkeiten bezglich
der aufs Internet zugreifenden Anwendungen. ber konfigurierbare
Rufnummernsperren kann die Anwahl von kostenpflichtigen Rufnummern
komplett oder teilweise verhindert werden.
Zum Teil sehr הhnliche Ziele wie die Anbieter von ISDN- und ADSL-Controllern
verfolgen einige Internet Service Provider und Online-Dienste mit den
von Ihnen angebotenen grafischen Oberflהchen. Mit diesen Oberflהchen
wollen die Anbieter ihren Kunden aber auch spezielle Dienstleistungen
und weitere Angebote auf einfache Art und Weise zugהnglich machen.
Nachteil dieser Produkte ist, das durch die fehlende genaue Kenntnis der
eingesetzten Hardware etliche Optmierungsmצglichkeiten ungenutzt bleiben.
ber einen ADSL-Router,
der im Einzelplatzbetrieb arbeitet, kצnnen innerhalb eines lokalen
Netzwerkes die Nutzer unterschiedlicher PCs gezielt ber einen von ihnen
gewnschten ADSL-Zugangsanbieter auf das Internet zugreifen. Gegenber
jedem einzelnen PC verhהlt sich der Router dabei wie ein ADSL-Modem, das
auschlielich vom jeweiligen PC genutzt wird. Dieser Betriebszustand
wird auch als Bridging Mode bezeichnet.
Alle angeschlossenen PCs greifen beim Einzelplatzbetrieb zwar auf
denselben ADSL-Anschluss zu, verbinden sich jedoch jeweils direkt mit
einem ADSL-Anbieter. D.h. jeder PC greift exklusiv auf eine eigene ADSL-Verbindung
zu. Jeder Nutzer muss sich daher mit seinen Zugangsdaten gegenber dem
Anbieter authentifizieren, auch wenn der Anbieter mehrerer Nutzer
derselbe sein sollte. Der Aufbau zweier getrennter ADSL-Verbindungen zu
einem Zugangsanbieter ber ein und dieselbe Zugangskennung ist bei
einigen Anbietern allerdings nicht mצglich. Die Nutzung ber zwei
unterschiedliche Anbieter sollte aber in jedem Falle mצglich sein.
Der Vorteil des Einzelplatzbetriebes liegt in der Mצglichkeit auf die
Dienste mehrerer ADSL-Anbieter gleichzeitig zugreifen zu kצnnen. Alle
Nutzer teilen sich allerdings trotz jeweils exklusiver ADSL-Verbindungen
die Gesamtbandbreite des ADSL-Anschlusses.
Abkrzung fr Enhanced
Messaging Service (dt. Erweiterter Nachrichten-Dienst)
EMS stellt eine Erweiterung des Short Message Service (SMS) und eine
Zwischenstufe in der Weiterentwicklung zum Multimedia Messaging Service
(MMS) dar. Im Unterschied zur einfachen SMS-Nachricht kann eine EMS-Nachricht
auch formatierten Text, kleine und auch animierte Grafiken sowie kurze
Tonsequenzen enthalten.
EMS ermצglicht zudem das Versenden von SMS-Nachrichten mit mehr als 160
Zeichen. Dazu werden EMS-Nachrichten in mehrere verknpfte
SMS-Nachrichten aufgeteilt und beim Empfהnger wieder zusammengesetzt.
Theoretisch kann eine EMS-Nachricht aus bis zu 255 SMS-Nachrichten
bestehen.
Kann ein Telefon eine empfangene EMS-Nachricht nicht vollstהndig
interpretieren, sollte es zumindest den Text korrekt wiedergeben und den
Rest verwerfen.
Abkrzung fr Enhanced
Messaging Service (dt. Erweiterter Nachrichten-Dienst)
EMS stellt eine Erweiterung des Short Message Service (SMS) und eine
Zwischenstufe in der Weiterentwicklung zum Multimedia Messaging Service
(MMS) dar. Im Unterschied zur einfachen SMS-Nachricht kann eine EMS-Nachricht
auch formatierten Text, kleine und auch animierte Grafiken sowie kurze
Tonsequenzen enthalten.
EMS ermצglicht zudem das Versenden von SMS-Nachrichten mit mehr als 160
Zeichen. Dazu werden EMS-Nachrichten in mehrere verknpfte
SMS-Nachrichten aufgeteilt und beim Empfהnger wieder zusammengesetzt.
Theoretisch kann eine EMS-Nachricht aus bis zu 255 SMS-Nachrichten
bestehen.
Kann ein Telefon eine empfangene EMS-Nachricht nicht vollstהndig
interpretieren, sollte es zumindest den Text korrekt wiedergeben und den
Rest verwerfen.
Abkrzung fr Extended
Service Discovery Profile; Bluetooth-Profil
Das Extended Service Discovery Profile bietet gegenber dem Profil SDAP
erweiterte Mצglichkeiten bei der Suche nach anderen Bluetooth-Gerהten.
Insbesondere dient es der Erkennung von angebotenen Diensten in
Scatternetzen. Es kann dazu auch auf die Dienste anderer
Bluetooth-Profile wie PAN zurckgreifen.
Abkrzung fr Extended
Service Discovery Profile; Bluetooth-Profil
Das Extended Service Discovery Profile bietet gegenber dem Profil SDAP
erweiterte Mצglichkeiten bei der Suche nach anderen Bluetooth-Gerהten.
Insbesondere dient es der Erkennung von angebotenen Diensten in
Scatternetzen. Es kann dazu auch auf die Dienste anderer
Bluetooth-Profile wie PAN zurckgreifen.
ber einen ADSL-Router,
der im Einzelplatzbetrieb arbeitet, kצnnen innerhalb eines lokalen
Netzwerkes die Nutzer unterschiedlicher PCs gezielt ber einen von ihnen
gewnschten ADSL-Zugangsanbieter auf das Internet zugreifen. Gegenber
jedem einzelnen PC verhהlt sich der Router dabei wie ein ADSL-Modem, das
auschlielich vom jeweiligen PC genutzt wird. Dieser Betriebszustand
wird auch als Bridging Mode bezeichnet.
Alle angeschlossenen PCs greifen beim Einzelplatzbetrieb zwar auf
denselben ADSL-Anschluss zu, verbinden sich jedoch jeweils direkt mit
einem ADSL-Anbieter. D.h. jeder PC greift exklusiv auf eine eigene ADSL-Verbindung
zu. Jeder Nutzer muss sich daher mit seinen Zugangsdaten gegenber dem
Anbieter authentifizieren, auch wenn der Anbieter mehrerer Nutzer
derselbe sein sollte. Der Aufbau zweier getrennter ADSL-Verbindungen zu
einem Zugangsanbieter ber ein und dieselbe Zugangskennung ist bei
einigen Anbietern allerdings nicht mצglich. Die Nutzung ber zwei
unterschiedliche Anbieter sollte aber in jedem Falle mצglich sein.
Der Vorteil des Einzelplatzbetriebes liegt in der Mצglichkeit auf die
Dienste mehrerer ADSL-Anbieter gleichzeitig zugreifen zu kצnnen. Alle
Nutzer teilen sich allerdings trotz jeweils exklusiver ADSL-Verbindungen
die Gesamtbandbreite des ADSL-Anschlusses.
installieren, stabil
betreiben und leicht erweitern lassen. Die Koordination innerhalb eines
lokalen Netzwerkes und die Verteilung der Datenpakete bernehmen
Netzwerkkomponenten wie Hubs und Switches. Andere Netzwerkkomponenten
wie Bridges und Router kצnnen mehrere Teilnetze zu einem Netzwerk
zusammenfassen oder den Datenaustausch zwischen getrennten Netzwerken
organisieren.
Derzeit dominiert in den privaten Haushalten und in kleineren
Unternehmen der 1995 verצffentlichte Fast-Ethernet-Standard 100Base-T,
der eine bertragungsgeschwindigkeit von 100 MBit/s ermצglicht.
Installationen, die auf dem הlteren Ethernet-Standard 10Base-T basieren,
sind hingegen kaum noch anzutreffen. Die entsprechenden
Netzwerkkomponenten finden aber dennoch in Fast-Ethernet-Netzen durchaus
weiterhin Verwendung. Der 1999 verצffentlichte Gigabit-Ethernet-Standard
(1000Base-T) spielt vor allem im privaten Bereich derzeit noch eine
weitgehend untergeordnete Rolle.
Ethernet-Netze existieren mittlerweile in zahlreichen Varianten. Die
verschiedenen Standards aus der 802.3-Standardfamilie unterscheiden sich
dabei nicht nur durch die erreichbare bertragungsgeschwindigkeit,
sondern auch durch die verwendeten bertragungsmedien (Koaxialkabel,
Twisted-Pair-Kabel, Lichtwellenleiter) und den Aufbau des Netzwerkes (Netzwerkstruktur
bzw. Topologie). Fr die drahtlose Kommunikation in Netzwerken liegen
u.a. mit IEEE 802.11 (WLAN) und IEEE 802.15.1 (Bluetooth) auch Standards
vor, die den besonderen Anforderungen drahtloser Kommunikation gerecht
werden.
Euro-ISDN ist ein
ISDN-Standard, der auf Empfehlungen der Internationalen Fernmeldeunion
beruht. Fr die Signalisierung im D-Kanal verwendet Euro-ISDN das D-Kanal-Protokoll
DSS1.
Eurofile ist ein
herstellerunabhהngiger Protokollstandard fr den Austausch von Dateien
zwischen zwei PCs, die ber eine ISDN-Punkt-zu-Punkt-Verbindung
miteinander kommunizieren.
Das Protokoll Eurofile ist zwar durch seine Herstellerunabhהngigkeit
prinzipiell sehr gut fr den Austausch von Dateien via ISDN geeignet,
doch da nicht alle Funktionen innerhalb des Standards exakt beschrieben
sind, ergeben sich in der Praxis dennoch Inkompatibilitהten. Verwenden
die beiden Kommunikationspartner unterschiedliche Programme fr den
ISDN-Dateitransfer, so kann insbesondere das Navigieren durch die
Verzeichnisstruktur der Gegenstelle scheitern. Daher hat AVM mit IDtrans
ein eigenes leistungsfהhigeres Protokoll fr den Dateitransfer
entwickelt, dass diese Probleme lצst und darber hinaus einige
zusהtzliche Komfortmerkmale bietet.
TK-Anlagen stellen fr den
Anschluss von ISDN-Gerהten entweder einen externen oder einen internen
S0-Bus zur Verfgung.
Gerהte, die ber einen externen S0-Bus an eine TK-Anlage angeschlossen
sind, befinden sich direkt auf dem vom NTBA zur Verfgung gestellten
S0-Bus - die TK-Anlage schaltet dessen S0-Bus lediglich durch.
Fast Ethernet ist die Bezeichnung fr Ethernet-Netzwerke mit einer
Geschwindigkeit von 100 MBit/s. Sie liegen zumeist auf Basis einer
100Base-T-Verkabelung vor.
Der Begriff Fast Internet over ISDN steht fr einen besonders schnellen
Internetzugriff ber ISDN. Statt der standardmהigen bertragungsgeschwindigkeit
von 64 kBit/s bei Nutzung eines ISDN-B-Kanals sind ber Fast Internet
over ISDN effektive bertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 240 kBit/s
erreichbar. Diese Geschwindigkeit wird durch den Einsatz einer
zusהtzlichen Datenkompression und durch Kanalbndelung mצglich. ber
jede der beiden Techniken lהsst sich eine Verdoppelung der bertragungsgeschwindigkeit
erreichen.
Die Datenkompression ist dabei die fr den Anwender interessantere
Option, da sie keinerlei zusהtzliche Kosten verursacht. Um in den Genuss
der Datenkompression zu kommen, reicht es aus, dass der Internetanbieter
diese Funktion untersttzt und der Anwender eine dafr geeignete
Einwahlsoftware einsetzt. Diese Datenkompression ist nicht zu
verwechseln mit der IP-Header-Kompression, die lediglich fr die
Komprimierung des IP-Headers nicht aber fr die des Datenteils eines IP-Paketes
sorgt. Insbesondere bei Internetseiten kann eine Datenkompression zu
extremen Geschwindigkeitsverbesserungen und damit zu einem deutlich
schnelleren Seitenaufbau fhren.
Bei Zuschaltung des zweiten Kanals (Kanalbndelung) kann die
Geschwindigkeit noch einmal verdoppelt werden - allerdings verdoppeln
sich hierbei auch die Verbindungskosten. Wהhrend Datenkompression von
sehr vielen Internetanbietern untersttzt wird, ist die Funktion Kanalbndelung
nicht ganz so stark verbreitet. Eine geeignete Einwahlsoftware sorgt fr
eine automatische Aushandlung der Datenkompression und signalisiert dem
Anwender deren Aktivierung. Auerdem bietet sie einen schnellen und
komfortablen Zugriff auf die Kanalbndelung. Im Zusammenspiel mit der
Funktion Call Bumping (automatische Kanalfreigabe) kצnnen auch bei
aktivem zweiten B-Kanal jederzeit Anrufe entgegen genommen werden.
Die Wortschצpfung Fax ist
eine Adaption des lateinischen Wortes Facsimile, das wiederum eine
orginalgetreue Kopie eines Dokumentes bezeichnet. Fax bzw. Telefax steht
fr das telefonische Fernkopieren, also das elektronische bermitteln
eines Dokumentes ber eine Telefonverbindung.
Das Faxgerהt tastet zur bermittlung eines Dokumentes die Orginalvorlage
zeilenweise ab und sendet die erzeugten Signale ber ein integriertes
Modem an eine Gegenstelle. Die Gegenstelle gibt ihrerseits das
empfangene Fax ber einen gleichfalls integrierten Drucker auf Papier
aus.
Faxgerהte werden in Faxgruppen unterschieden. Gerהte der Faxgruppen 1
und 2 haben kaum noch praktische Bedeutung. Gerהte der Faxgruppe 3 (Fax
G3) sind die mit Abstand gebrהuchlichsten. Die Gerהte der Faxgruppen 1-3
gehצren zu den analogen Faxgerהten. Sie bieten eine maximale bertragungsgeschwindigkeit
von 14.400 kBit/s (Fax G3).
Mit dem Fax G4-Standard existiert auch ein Faxstandard, der in der Lage
ist die Mצglichkeiten von ISDN optimal auszunutzen. Da die Anschaffung
eines Fax G4-Gerהtes jedoch mit hohen Investitionskosten verbunden ist
und der Vorteil des Gerהtes aufgrund der geringen verkauften Stckzahlen
in der Praxis kaum zum Tragen kommt, hat dieser Faxstandard noch immer
eine geringe Bedeutung.
Da Faxgerהte ohnehin auf die Dienste eines analogen Modems und eines
Druckers zurckgreifen mssen, eignet sich die PC-Technologie
ausgezeichnet fr die Faxkommunikation . Etliche ISDN-Controller verfgen
ohnehin ber die Emulation (Nachbildung) eines analogen Modems und
kצnnen daher auch Fax G3 emulieren.
Fax64 ist ein von AVM
entwickelter Faxbertragungsmodus, der eine besonders schnelle Faxbertragung
zwischen AVM-Faxgegenstellen (FRITZ!fax) ermצglicht. Fax64 arbeitet mit
einer bertragungsgeschwindigkeit von 64 kBit/s. Der Fax64-Modus ist
nicht kompatibel zum Fax G4-Standard.
Das Bluetooth-Profil FAXP steuert Wהhlverbindungen zur bertragung von
Faxen. Dabei stellt ein Bluetooth-Gerהt, dass ber eine Anbindung zu
einem fr Faxbertragungen geeigneten Kommunikationsnetz verfgt,
anderen Bluetooth-Gerהten seine Dienste als Faxmodem zur Verfgung.
Innerhalb des Profils FAXP sind zwei verschiedene Rollen definiert. Das
als Faxmodem dienende Gerהt wird mit FAXP-GW (Gateway, dt. Netzbergang)
bezeichnet, das zugreifende Gerהt mit FAXP-DT (Data Terminal, dt.
Datenendgerהt). Das Bluetooth-Profil FAXP verwendet die Dienste eines
weiteren Bluetooth-Profils, des Serial Port Profile (SPP).
Feste IP-Adressen sind IP-Adressen,
die einem bestimmten PC bzw. einem anderen Gerהt wie z.B. einem
netzwerkfהhigen Drucker dauerhaft zugewiesen sind.
Die Vergabe von festen IP-Adressen ist vor allem dann sinnvoll, wenn fr
ein lokales Netzwerk ein ausreichend groer IP-Adressenpool zur Verfgung
steht, oder wenn ein PC stהndig unter einer bestimmten Adresse
erreichbar sein soll (z.B. Web-Server, E-Mail-Server).
Festnetze sind
Kommunikationsnetze, deren Infrastruktur weitgehend auf fest verkabelten
landgesttzten Abschnitten basieren. Der Begriff Festnetz wird vor allem
in Abgrenzung zu funkbasierten Kommunikationsnetzen wie den
Mobilfunknetzen verwendet.
Zu den Festnetzen in der Telekommunikation zהhlen die צffentlichen
Telefonvermittlungsnetze (Public Switched Telephone Network, PSTN) und
deren mit ISDN bezeichneten digitalen Nachfolger (Integrated Services
Digital Network). Breitbandkabelnetze (BK-Netze) fr die Verteilung von
Kabelfernsehen stellen eine weitere wichtige Festnetztechnologie dar.
Bei einer
Festnetz-Rufnummer handelt es sich um die Rufnummer eines Teilnehmers in
kabelgebundenen analogen bzw. digitalen צffentlichen Telefonnetzen (PSTN
bzw. ISDN).
Die Festnetz-Rufnummer in einem analogen PSTN wird als Telefonrufnummer
bzw. umgangssprachlich als Telefonnummer bezeichnet. Im digitalen ISDN
werden die Festnetz-Rufnummern dagegen als MSN bezeichnet.
Eine Firewall ermצglicht den Schutz eines PCs oder eines lokalen
Netzwerkes vor Angriffen aus dem Internet.
Die meisten Firewalls arbeiten mit Paketfiltern, die lediglich die IP-Adressen
und Portnummern ein- und ausgehender Datenpakete prfen und die Pakete
nach vorgegebenen Regeln filtern.
Einige Firewalls integrieren daneben noch Konzepte wie IP-Masquerading
und NAT und entkoppeln den Datenverkehr durch eine strikte Trennung von
internem und externem Netz.
Besonders wirkungsvolle Firewalls analysieren und bewerten darber
hinaus auch noch den Inhalt der Pakete und filtern diese nach
vorgegebenen Regeln. Solche Techniken beinhaltet z.B. eine Stateful
Packet Inspection Firewall.
Das
Frequenzsprungverfahren (FHSS) wird bei einigen Funkverfahren wie z.B.
Bluetooth eingesetzt, um eine erhצhte Stצr- und Abhצrsicherheit zu
erreichen. Das Frequenzsprungverfahren ist ein הuerst robustes und
fehlertolerantes Verfahren. Bei diesem Verfahren werden die Datenpakete
zwischen den Kommunikationspartnern auf bestהndig wechselnden
Trהgerfrequenzen bermittelt. Dadurch kann auf Stצrungen durch Gerהte,
die ihre Signale im selben Frequenzspektrum bermitteln, reagiert werden.
Nach einem erfolglosen Sendeversuch eines Datenpaketes kann dieses auf
einer anderen Trהgerfrequenz erneut bertragen werden.
Allen an der Kommunikation beteiligten Gerהten muss dazu die
Frequenzfolge (Hopping-Sequenz) bekannt sein. Der Wechsel der
Trהgerfrequenzen ist zufallsbasiert und findet in einem einem
festgelegten Zeittakt statt. Fr eine stabile Kommunikation muss der
Frequenzwechsel bei allen Partnern gleichzeitig stattfinden. Zu diesem
Zweck erfolgt eine Synchronisation der Gerהte auf einen Referenzzeittakt.
Bei Bluetooth legt der Master in einem Piconetz sowohl den Zeittakt, als
auch die Hopping-Sequenz fr alle am Piconetz beteiligten Gerהte fest.
Durch die zufallsbasierte Hopping-Sequenz wird gewהhrleistet, dass sich
Bluetooth-Piconetze rהumlich berlagern kצnnen ohne allzu hהufig
Kollisionen zu erzeugen. Es ist allerdings leicht einsehbar, dass die
Anzahl der sich gleichzeitig berlagernden Piconetze erheblich unterhalb
der Anzahl der benutzten 79 Trהgerfrequenzen liegen muss. Bei Bluetooth
sind daher maximal zehn solcher berlagerungen statthaft.
Abkrzung fr File
Transfer Profile; Bluetooth-Profil
Das Bluetooth-Profil FTP (gelegentlich auch mit OBEX-FTP bezeichnet)
dient der bertragung von Dateien. Es verwendet dazu die Dienste eines
weiteren Bluetooth-Profils, des Generic Object Exchange Profile (GOEP).
Das Bluetooth-Profil FTP kennt zwei Rollenzuordnungen. Gerהte, die einen
Zugriff gestatten, tragen die Bezeichnung FT-Server, zugreifende Gerהte
die Bezeichnung FT-Client.
Abkrzung fr File Transfer Protocol; Internetprotokoll
Das File Transfer Protocol ermצglicht den Austausch von Dateien zwischen
zwei im Internet befindlichen Computern. Der Datenaustausch erfolgt ber
einen so genannten FTP-Client und einen FTP-Server. Komfortablere
FTP-Clients sind als eigenstהndige Programme erhהltlich oder Bestandteil
von einigen ISDN-Dateitransferprogrammen, einfache FTP-Clients sind
mittlerweile auch in einigen Browsern enthalten.
Grundsהtzlich ist das Prinzip von FTP identisch zu dem des ISDN-Dateitransfers,
mit dem Unterschied, dass die Verbindung zwischen Client und Server auf
TCP/IP aufsetzt und daher beide Gegenstellen ber eine aktive Verbindung
ins Internet verfgen mssen. Dem FTP-Client muss auerdem noch die
genaue Internetadresse des FTP-Servers bekannt sein. Wenn die
Serverseite dynamische IP-Adressen verwendet, ist das Bekanntgeben der
jeweils aktuellen eigenen IP-Adresse kein ganz unkomplizierter Vorgang.
Fr die meisten privaten Nutzer ist zudem das Einrichten eines
FTP-Servers zu kompliziert. Daher ist fr den privaten Austausch von
Dateien meist der ISDN-Dateitransfer die einfachere und komfortablere
Lצsung.
Das Generic Access Profile ist in jedem Bluetooth-Gerהt enthalten. ber
das GAP erkennen sich die Bluetooth-Gerהte gegenseitig, fragen sich ob
sie miteinander reden drfen, sichern dann die bertragung vor Dritten
und erkennen, was sie kצnnen und was nicht.
Gateway ist eine allgemeine Bezeichnung fr eine Schnittstelle zwischen
zwei Computer-Netzwerken. Ein solcher Netzbergang kann z.B. durch einen
Router oder eine Bridge umgesetzt werden.
Mצchte ein PC Datenpakete an einen PC aus einem anderen Netzwerk bermitteln,
so muss er das Paket zunהchst an das Gateway bergeben. Dazu muss dem PC
zuvor allerdings die Adresse des Gateways bekannt sein.
Sollen in einem lokalen Netzwerk alle intern nicht zustellbaren Pakete
immer ber ein und dasselbe Gateway an den jeweiligen Empfהnger bermittelt
werden, so muss fr diesen Zweck die Adresse des Gateways als
Standard-Gateway in der Netzwerkkonfiguration der PCs hinterlegt werden.
Beim Aufbau einer Internetverbindung ber einen ISDN- oder
DSL-Controller sorgt das Betriebssystem oder die Einwahlsoftware
automatisch dafr, dass ein solches Standard-Gateway fr den PC
vereinbart wird. In lokalen Netzwerken, die fr den gemeinsamen
Internetzugang einen Router verwenden, muss die IP-Adresse des Routers
als Standard-Gateway in der TCP/IP-Konfiguration jedes zutrittswilligen
PCs hinterlegt werden. Wird die TCP/IP-Konfiguration ber einen DHCP-Server
abgewickelt, so entfהllt das Eintragen der Gateway-Adresse von Hand.
Abkrzung fr Generic AV
Distribution Profile; Bluetooth-Profil
Das Bluetooth-Profil GAVDP regelt die bertragung von Audio- und Video-Signalen
zwischen Bluetooth-Gerהten.
Es existieren zwei unterschiedliche Rollen innerhalb dieses Bluetooth-Profils
- ein Gerהt bernimmt die Rolle des Senders und das andere Gerהt die
Rolle des Empfהngers. Die Rolle des Senders wird mit dem Krzel GAVDP-INT
(Initiator) bezeichnet, die des Empfהngers mit GAVDP-ACP (Acceptor, dt.
Akzeptor). Damit der Empfהnger der Audio- bzw. Videosignale seinerseits
Steuerkommandos zur Navigation oder zur Lautstהrkeregelung an den Sender
bermitteln kann, muss er gleichfalls den Modus des Initiators
beherrschen.
Das ISDN-Leistungsmerkmal Gebhrenbernahme ermצglicht die bernahme der
Nutzungsentgelte durch den angewהhlten Anschluss.
Das Leistungsmerkmal Gebhrenbernahme existiert in drei Varianten. In
der ersten Variante (Reverse Charging - During the Call) signalisiert
der Anrufer schon beim Verbindungsaufbaus den Wunsch nach Kostenbernahme
durch den angewהhlten Teilnehmer. Die Verbindung kommt nur dann zustande,
wenn der Teilnehmer diesem Wunsch ausdrcklich zustimmt. Diese Variante
entspricht dem R-Gesprהch in einem analogen Telefonnetz.
Bei der zweiten Variante (Reverse Charging - at Call Setup Time) erfolgt
die bernahme der Kosten erst wהhrend einer bestehenden Verbindung.
Dabei werden die Verbindungsentgelte erst ab dem Zeitpunkt der bernahme
durch den angerufenen Teilnehmer getragen - alle bis dahin angefallenen
Kosten trהgt der Anrufer.
In der dritte Variante (Reverse Charging - Unconditional) bernimmt ein
Teilnehmer die Verbindungsentgelte fr alle an seinem Anschluss
eingehenden Verbindungen. Die bernahme der Kosten kann allerdings auf
bestimmte ISDN-Dienste eingegrenzt werden.
ISDN bietet die Mצglichkeit, eine geschlossene Benutzergruppe zu bilden.
Alle Teilnehmer, die zu einer solchen Gruppe gehצren, kצnnen
untereinander ber das צffentliche Telekommunikationsnetz kommunizieren.
Verbindungsanforderungen an Gruppenmitglieder von Teilnehmern, die nicht
Mitglied der geschlossenen Benutzergruppe sind, werden von der
Vermittlungsstelle abgewiesen. Dies gilt gleichermassen fr
Verbindungsanforderungen von Gruppenmitgliedern an Teilnehmer, die nicht
Mitglied der geschlossenen Benutzergruppe sind.
Das Bluetooth-Profil GOEP basiert auf dem Bluetooth-Protokoll Object
Exchange Protocol (OBEX) und dem Serial Port Profile (SPP). Es dient
allgemein dem Austausch von Objekten. Dazu zהhlen z.B. Visitenkarten
oder so genannte Ordneranzeigeobjekte, um den Inhalt von Dateiordnern
auf entfernten PCs bertragen und anzeigen zu kצnnen. Ebenso lassen sich
Dateiobjekte durch dieses Profil bermitteln.
Da die Einsatzmצglichkeiten von GOEP sehr vielfהltig sind, setzen
verschiedene andere Bluetooth-Profile auf die Dienste dieses Profils
auf. Unter den auf GOEP aufsetzenden Profilen befinden sich u.a. das
File Transfer Profile (FTP, auch OBEX-FTP), das Object Push Profile (OPP,
auch OBEX-Push) und das Synchronisation Profile (Sync, auch SP oder
SyncP).
GPRS ist ein auf GSM basierender Dienst, der seit dem Jahr 2000 zur Verfgung
steht. Wie auch HSCSD ermצglicht dieser Dienst hצhere Datenbertragungsraten
als eine einfache GSM-Verbindung. Es kצnnen bis zu acht Funkkanהle gebndelt
werden, so dass theoretische bertragungsgeschwindigkeiten von bis zu
171 kBit/s (in der Praxis max. 50 kBit/s) erreicht werden. Im
Unterschied zum leitungsvermittelnden Dienst HSCSD setzt GPRS auf ein
paketvermittelndes bertragungsverfahren auf Basis des
Internetprotokolls TCP/IP.
Zur Nutzung des Dienstes GPRS muss keine Verbindung aufgebaut werden, es
reicht die Anmeldung an der Funkzelle. Jedes Mobilfunkgerהt erhהlt dabei
eine eigene Internetadresse (IP) und damit lediglich die an diese IP
adressierten Pakete. Alle angemeldeten Teilnehmer in einer Funkzelle
teilen sich die verfgbare Bandbreite des Dienstes. Bei einer hohen Zahl
von aktiven Nutzern in der Funkzelle kann daher die bertragungsgeschwindigkeit
einbrechen und deutlich unterhalb der einer einfachen GSM-Verbindung
liegen.
Das Verfahren ermצglicht dem Netzbetreiber eine effiziente Auslastung
der Kanalkapazitהt in einer Mobilfunkzelle. Zur Berechnung der Gebhren
fr die Nutzung des Dienstes ziehen die Netzbetreiber lediglich das bermittelte
Datenvolumen heran. Fr die Teilnehmer hat dies den Vorteil, dass sie
die Verbindung mit dem Internet stהndig aufrecht erhalten kצnnen aber
nur dann Gebhren zahlen, wenn tatsהchlich Daten wie eine einkommende
E-Mail bertragen werden. Der Nachteil liegt in der von der
Nutzungsintensitהt der anderen Teilnehmer abhהngigen bertragungsrate.
Mobilfunknutzer, die eine garantierte Bandbreite benצtigen, sollten
daher auf GSM oder HSCSD zurckgreifen.
ISDN-Leistungsmerkmal Das
ISDN-Leistungsmerkmal Groe Konferenz gestattet einem Teilnehmer die
Organisation von Telefonkonferenzen mit mindestens zwei weiteren
Teilnehmern. Den gesamten Ablauf der Konferenz kontrolliert der
Initiator. Nach Erצffnen der Konferenz kann er weitere Teilnehmer
hinzuschalten oder einzelne Teilnehmer dauerhaft oder zeitweise aus der
Konferenz herausnehmen. Kleinere Telefonkonferenzen mit lediglich drei
Teilnehmern kצnnen auch ber das ISDN-Leistungsmerkmal Dreierkonferenz
organisiert werden.
Abkrzung fr Global
System for Mobile Communication
GSM wurde 1982 als europהischer Standard fr zellulare Mobilfunknetze
entwickelt. Mittlerweile ist GSM der weltweit am hהufigsten eingesetzte
Mobilfunkstandard. Er arbeitet mit Betriebsfrequenzen von rund 900 MHz
(D-Netze) und 1.800 MHz (E-Netze). In den USA kommt GSM mit 1.900 MHz
zum Einsatz.
In GSM-Netzen kצnnen neben Sprachsignalen auch kurze Textnachrichten,
Faxe sowie Daten bermitteln werden. Die bertragung von Textnachrichten
erfolgt ber den Signalisierungskanal der Mobilfunkverbindung, ist also
auch parallel zu einer eventuell schon bestehenden Verbindung mצglich.
Die Nachricht wird im Display des Handys angezeigt. Zum Abrufen von
Internetseiten sowie zur bertragung von Faxen oder E-Mail kann ein
Notebook ber ein GSM-Handy auch unterwegs mit dem Mobilfunknetz
verbunden werden. Die Kopplung zwischen Notebook und Handy erfolgt ber
ein Datenkabel oder ber eine Infrarot- bzw. Bluetooth-Schnittstelle.
Die Datenbertragungsrate wurde nach Weiterentwicklung des GSM-Standards
von ursprnglich 9.600 Bit/s auf 14.400 Bit/s erhצht. Hצhere
Geschwindigkeiten bei der bertragung kצnnen in GSM-Netzen durch die
Verwendung der Dienste GPRS und HSCSD erreicht werden. Durch die nהchste
Mobilfunkgeneration UMTS kann nochmals eine verbesserte bertragungsrate
erreicht werden.
Der Halte-Modus ist einer
von drei Energiesparmodi von Bluetooth-Gerהten. Neben dem Halte-Modus
existieren noch der Park- und der Sniff-Modus.
Befindet sich ein Slave eines Piconetzes im Halte-Modus, nimmt dieser
keine Datenpakete mehr an, bis ein zwischen Master und Slave zuvor
vereinbarter Zeitpunkt erreicht ist. Lediglich Sprachverbindungen kצnnen
wהhrend des Halte-Modus aufrecht erhalten werden. Der Halte-Modus kann
sowohl vom Master eingeleitet als auch vom Slave angefragt oder
erzwungen werden.
Das ISDN-Leistungsmerkmal Halten gestattet einem Teilnehmer eine aktive
Verbindung an einem Endgerהt in den Haltezustand zu versetzen. Dadurch
hat der Teilnehmer die Mצglichkeit, vom selben Endgerהt eine zweite
Verbindung aufzubauen (Rckfrage) oder ein anklopfendes Gesprהch
anzunehmen, ohne den bisherigen Gesprהchspartner zu verlieren.
Wהhrend der Gesprהchspartner gehalten wird, hצrt dieser eine Ansage bzw.
eine Wartemusik. Die gehaltene Verbindung kann durch den Teilnehmer
jederzeit wieder in den aktiven Zustand zurckversetzt werden. Dazu kann
er entweder die zweite Verbindung beenden oder diese wiederum in den
Haltezustand versetzen (Makeln).
Die ISDN-Leistungsmerkmale Halten, Makeln und Rckfrage stehen in der
Regel gebndelt als Leistungsmerkmal HOLD (Call Hold) an nahezu jedem
ISDN-Anschluss zur Verfgung. Viele TK-Anlagen stellen die
Leistungsmerkmale Halten, Makeln und Rckfrage mit erweiterten
Funktionen zur Verfgung. Dadurch sind z.B. Rckfragen an interne
Teilnehmer ohne Inanspruchnahme der Vermittlungsstelle mצglich. Auerdem
kצnnen die gehaltenen Gesprהchspartner auf den Anwendungsfall optimierte
Ansagetexte oder eine in der TK-Anlage vorgehaltene Wartemusik zu hצren
bekommen.
Das Profil HCRP ermצglicht Bluetooth-Gerהten die Ausgabe von Dokumenten
auf Drucker und Plotter. Die Bluetooth-Verbindung dient einzig als
Ersatz fr ein Druckerkabel.
Auch Gerהte wie Handys oder PDAs, die eigentlich ber keine
Schnittstelle fr ein Druckerkabel verfgen, kצnnen unter Verwendung von
HCRP Dokumente, Kurzmitteilungen oder E-Mails ausdrucken. Allerdings
existieren mit den Profilen BIP und BPP zwei weitere Profile, die sich
fr bestimmte Anwendungsfהlle mit mobilen Gerהten besser eignen. Wהhrend
das Profil BPP fr die Ausgabe von einfachen Dokumenten optimiert ist,
eignet sich BIP fr das Ausdrucken von Bildern.
Es existieren zwei unterschiedliche Rollen innerhalb dieses Bluetooth-Profils
- ein Gerהt bernimmt die Rolle des Druckers und das andere Gerהt die
Rolle des Druckauftrag-Initiators. Die Rolle des Druckers wird mit dem
Krzel HCRP-Server bezeichnet, die des Druckauftrag-Initiators mit HCRP-Client.
HDLC ist ein Protokoll, das Regeln fr die Datenbertragung bei
Punkt-zu-Punkt- und Punkt-zu-Mehrpunktverbindungen beinhaltet. Es wird
vor allem fr Verbindungen ins Internet verwendet. Bei HDLC handelt es
sich um ein bitorientiertes gesichertes Protokoll, bei dem mehrere
Datenblצcke zu einem sogenannten Fenster (Window) zusammengefasst werden.
Die Sicherung des Protokolls erfolgt ber Quittungen. Dazu muss der
Empfהnger nach jedem Fenster dessen Empfang bestהtigen.
HDLC gehצrt wie auch X.75, V.110 und V.120 zu den ISDN-B-Kanalprotokollen,
die bei der Datenbertragung zwischen ISDN-Endgerהten verwendet werden.
Fr Verbindungen mit dem Internet hat sich HDLC mittlerweile weitgehend
durchgesetzt, gelegentlich wird hier aber auch noch X.75 verwendet.
V.110 und V.120 haben nur noch eine geringe praktische Relevanz.
Das Bluetooth-Profil Headset dient der drahtlosen Anbindung eines
Headsets (dt. Sprechgarnitur mit Kopfhצrer und Mikrofon). ber dieses
Profil kann ein Headset z.B. zur Sprachein- und ausgabe wהhrend einer
Mobilfunkverbindung genutzt werden. Das Headset kann ebenfalls zur
Spracheingabe am PC oder zur Wiedergabe von Musik verwendet werden.
Fr das Bluetooth-Profil Headset sind zwei unterschiedliche Rollen
definiert. Die Rolle des Headsets ist mit Headset-HS (Headset)
bezeichnet, die der vermittelnden Gegenstelle mit Headset-AG (Audio
Gateway, dt. Sprachbermittler). Das Profil Headset verwendet die
Dienste eines weiteren Bluetooth-Profils, des Serial Port Profile (SPP).
Das Bluetooth-Profil HFP ist fr Telefonie-Anwendungen im Auto
konzipiert. Es regelt die Kommunikation zwischen Freisprecheinrichtungen
und Handys mit integriertem Bluetooth-Modul.
Innerhalb dieses Bluetooth-Profils sind zwei Rollen definiert. Die Rolle
der Freisprecheinrichtung wird mit HF-Unit (dt. Gerהt) bezeichnet, die
des vermittelnden Gerהtes HF-AG (Audio Gateway, dt. Sprachbermittler).
Abkrzung fr Human
Interface Device; Bluetooth-Profil
ber das Bluetooth-Profil HID kצnnen Eingabegerהte wie Mהuse, Tastaturen
und Joysticks kabellos betrieben werden.
Es existieren zwei unterschiedliche Rollen innerhalb dieses Bluetooth-Profils.
Eingabegerהte werden als HID-Client bezeichnet und die Empfהnger der
Eingaben als HID-Unit (dt. Gerהt).
HSCSD ist eine Erweiterung des GSM-Standards. ber diesen Dienst kצnnen
theoretisch bis zu acht GSM-Kanהle gebndelt werden. In der Praxis
erfolgt derzeit lediglich eine Kanalbndelung von bis zu vier Kanהlen.
Im Zusammenspiel mit der Erhצhung der bertragungsgeschwindigkeit eines
GSM-Kanals auf 14.400 Bit/s kצnnen bei vier gebndelten Kanהlen 57.600
Bit/s erreicht werden.
Im Unterschied zum paketvermittelnden Dienst GPRS setzt HSCSD auf ein
leitungsvermittelndes bertragungsverfahren. Die angeforderten Kanהle
stehen daher dem Nutzer exklusiv mit der gesamten nutzbaren Bandbreite
zur Verfgung. Dadurch benצtigt der Dienst HSCSD eine sehr groe Anzahl
von Kanהlen. Insbesondere in den groen Funkzellen der D-Netze macht
sich die Verwendung von HSCSD durch eine Verringerung der Anzahl der
Sprachkanהle bemerkbar. Infolgedessen ist es fr die Netzbetreiber
schwierig, ausreichend Kapazitהten fr diesen Dienst zur
In jedem Ethernet-Netzwerk mit mehr als zwei Netzwerkgerהten (z.B. PCs,
netzwerkfהhige Drucker) werden Komponenten benצtigt, die die einzelnen
Gerהte zu einem gemeinsamen Netzwerk zusammenfassen. Ein Hub ist die
einfachste Variante einer solchen Netzwerkkomponente. Er ermצglicht den
direkten Anschluss von mehreren Netzwerkgerהten. Kleinere Hubs verfgen
meist ber vier oder acht Anschlussmצglichkeiten.
Innerhalb des Netzwerks bernimmt der Hub die Rolle eines Verteilers.
Erhהlt ein Hub von einem Netzwerkgerהt ein Datenpaket, so stellt er
dieses an jedes andere direkt angeschlossene Netzwerkgerהt zu. Erst der
Empfהnger prft, ob das Paket tatsהchlich an ihn adressiert ist.
Die Kabelverbindungen zu den einzelnen Netzwerkgerהten werden durch den
Hub nicht elektrisch entkoppelt. Daher befinden sich alle Gerהte in ein-
und demselben Netzwerksegment. Versenden zwei oder mehrere
Netzwerkgerהte versehentlich gleichzeitig ein Datenpaket, so kommt es in
solchen Segmenten zu Kollisionen und damit zu Datenverlusten und
Geschwindigkeitseinbuen.
"Intelligente Hubs", so genannte Switches, sorgen fr eine elektrische
Entkopplung und vermeiden dadurch derartige Kollisionen. Auerdem sind
sie in der Lage die Netzwerklast durch eine gezielte Zustellung der
Datenpakete zu reduzieren.
Hyperlinks - auch kurz als Links bezeichnet - sind Querverweise im
Internet. Eine Internetseite kann durch die Aufnahme von Links auf
andere Angebote innerhalb des eigenen oder eines fremden
Internetauftritts verweisen.
Durch Links lassen sich sehr benutzerfreundliche referenzielle
Verweisstrukturen schaffen, die die Orientierung innerhalb von komplex
aufgebauten Internetauftritten erheblich erleichtern. Das einfache
Anklicken eines Links mit der Maus ruft die verlinkte Internetseite auf.
IAE-Anschlussdosen sind fr den Anschluss von ISDN-Gerהten vorgesehen,
die ber einen RJ45-Westernstecker verfgen. Alternativ kצnnen dafr
aber auch UAE-Anschlussdosen verwendet werden.
ISDN-Leistungsmerkmal,
gelegentlich auch als Fangen bezeichnet
ber das ISDN Leistungsmerkmal Identifizierung bצswilliger Anrufer kann
ein Teilnehmer die Rufnummer eines Anschlusses ermitteln, von dem ihn
belהstigende Anrufe ausgehen. Eine Rufnummernunterdrckung am Anschluss
des bצswilligen Anrufers bleibt dabei unwirksam.
Um die Aktivierung dieses Leistungsmerkmals fr einen ISDN-Anschluss zu
erwirken, muss der Teilnehmer dem Netzbetreiber zwingende Grnde
nachweisen kצnnen.
Das Leistungsmerkmal existiert in zwei Varianten. Entweder werden alle
Anrufer durch die Vermittlungsstelle automatisch registriert oder der
Teilnehmer lצst ber die Tastatur seines Telefons eine Identifizierung
eines Anrufers nur bei ihn belהstigenden Anrufen aus. Die
Identifizierung kann wהhrend einer Verbindung oder innerhalb einer
bestimmten Zeitspanne nach Beendigung der Verbindung ausgelצst werden.
IDtrans ist ein von AVM entwickeltes Protokoll fr den ISDN-Dateitransfer.
Es ist leistungsfהhiger als das herstellerunabhהngige Protokoll Eurofile
und beim Betrieb zweier IDtrans-Gegenstellen sind im Gegensatz zu
Eurofile keinerlei Inkompatibilitהten zu erwarten.
Zu den von IDtrans untersttzten Leistungsparametern zהhlen die
Navigation innerhalb der Verzeichnisstruktur der Gegenstelle (auf dem
Server), Laufwerkswechsel, Zweikanaltransfer, CAPI-Softcompression
(X.75/V.42bis) sowie zusהtzliche Datenkompression, das Anlegen von
Verzeichnissen, Benutzerauthentifizierung und Zugriffsrechte auf Dateien
und Ordner, individuelle Startordner u.a.m.
Das Protokoll IDtrans eignet sich aufgrund seiner Leistungsfהhigkeit
sowohl fr private als auch fr professionelle Anwender. Es verfgt ber
eine hohe Marktakzeptanz und kann mittlerweile als Defakto-Standard
angesehen werden. Aus Kompatibilitהtsgrnden untersttzen die
IDtrans-Programme auch Eurofile, sodass ein Datenaustausch mit nahezu
allen am Markt verfgbaren Programmen fr den ISDN-Dateitransfer mצglich
ist.
Im Server-Modus kann ein IDtrans-Programm durch eine automatische
Protokollerkennung zudem feststellen, welches Protokoll die Gegenstelle
verwendet und daraufhin automatisch auf das jeweils erforderliche
Protokoll wechseln.
IEEE-Standard zur
drahlosen Kommunikation ber Wireless LAN (WLAN)
Unter der Kurzbezeichnung IEEE 802.11 hat das Institute of Electrical
and Electronical Engineers (IEEE) 1997 einen Standard zur drahtlosen
Kommunikation verצffentlicht, der mittlerweile unter der synonym
verwendeten Bezeichnung Wireless LAN (WLAN) bekannt ist und eine sehr
groe Verbreitung gefunden hat.
IEEE 802.11 wurde auf Grundlage des gleichfalls von der IEEE stammenden
Ethernet-Standards 802.3 entwickelt und dabei an die besonderen
Anforderungen drahtloser Kommunikation angepasst. Mittlerweile
existieren eine Vielzahl von Erweiterungen zum ursprnglichen
802.11-Standard, die viele Verbesserungen im Hinblick auf bertragungsgeschwindigkeit,
Effizienz, Sicherheit und Robustheit beeinhalten. Diese Erweiterungen
wurden jeweils mit einem zusהtzlichen Buchstaben versehen. Prominenteste
Vertreter der 802.11-Standardfamilie sind dabei die Erweiterungen
802.11b, 802.11g und 802.11i.
In der ersten Version des IEEE 802.11-Standards wurde, wie bei der
Bluetooth-Technologie, noch das Frequenzsprungverfahren (FHSS) als bertragungsverfahren
verwendet. Als alternatives Verfahren kam aber auch die Infrarot-bertragung
infrage. Das Frequenzspreizverfahren Direct Sequence Spread Spectrum (DSSS)
wurde spהter als weitere Alternative in den Standard aufgenommen. Der
802.11-Standard ermצglichte Bruttodatenraten von 1 und 2 MBit/s und
verwendete dabei das ISM-Band bei 2,4 GHz. Der ursprngliche
802.11-Standard hat aber kaum noch praktische Bedeutung, da er zu den
Nachfolgestandards 802.11b und 802.11g weitgehend bzw. vollstהndig
inkompatibel ist. Die optional in diesem Standard festgelegte Infrarot-bertragung
hatte sogar niemals eine praktische Relevanz erlangt.
Bezeichnung Beschreibung
802.11 Basisstandard
802.11a Datenraten bis zu 54 MBit/s im 5 GHz-Band, neues
Modulationsverfahren OFDM
802.11b Datenraten bis zu 11 MBit/s, neues Modulationsverfahren DSSS -
erweitert auch den Basisstandard 802.11 um DSSS
802.11e Richtlinien fr Quality of Service
802.11f Vereinfachung der Kommunikation zwischen WLAN-Access Points
802.11g Datenraten bis zu 54 MBit/s im 2,4 GHz-Band,
Modulationsverfahren OFDM
802.11h Anpassungen fr die Nutzung von 802.11a in Europa
802.11i neuer Sicherheitsstandard WPA2 mit AES-Verschlsselung
IEEE-Standard zur
drahlosen Kommunikation ber Bluetooth
Unter der Kurzbezeichnung IEEE 802.15.1 hat das Institute of Electrical
and Electronical Engineers (IEEE) 2002 den von der Bluetooth Special
Interest Group eingereichten und auf Bluetooth 1.1 basierenden Vorschlag
als Standard zur drahtlosen Kommunikation ber Bluetooth weitgehend bernommen
und verצffentlicht.
IEEE-Standard zur
Kommunikation in lokalen Netzwerken (LAN)
Unter der Kurzbezeichnung IEEE 802.3 hat das Institute of Electrical and
Electronical Engineers (IEEE) 1983 einen Standard zur Kommunikation in
lokalen Netzwerken verצffentlicht, der mittlerweile unter der synonym
verwendeten Bezeichnung Ethernet bekannt ist und eine sehr groe
Verbreitung gefunden hat.
Die bertragungsgeschwindigkeit beim klassischen Ethernet nach IEEE
802.3, 802.3a bzw. 802.3i betrהgt 10 MBit/s. Mittlerweile ist auch in
den privaten Haushalten berwiegend das 1995 im Standard IEEE 802.3u
verצffentlichte deutlich schnellere Fast Ethernet anzutreffen, das eine
bertragungsgeschwindigkeit von 100 MBit/s aufweist. Das 1999 im
Standard IEEE 802.3ab verצffentlichte Gigabit-Ethernet (1GbE bzw.
1000Base-T) spielt derzeit im privaten Bereich noch eine weitgehend
untergeordnete Rolle. Das 10-Gigabit-Ethernet (10GbE bzw. 10GBase-xx)
ist derzeit sogar ausschlielich im kommerziellen Bereich im Einsatz und
wird vorerst im privaten Bereich nicht eingesetzt werden.
bersicht zur Standardfamilie 802.3:
Standard Bezeichnung Geschwindigkeit Beschreibung
802.3 10Base-5 10 MBit/s Koaxialkabel mit DIX-/AUI-Schnittstelle,
Zugriffsverfahren Carrier Sense Multiple Access with Collision Detection
(CSMA/CD), Busverkabelung
802.3a 10Base-2 10 MBit/s Koaxialkabel mit BNC-Schnittstelle, CSMA/CD,
Busverkabelung
802.3i 10Base-T 10 MBit/s Twisted-Pair-Kabel (TP) mit
RJ45-Schnittstelle, CSMA/CD, Sternverkabelung
802.3j 10Base-FL 10 MBit/s Lichtwellenleiter (LWL) mit
HSSDC-Schnittstelle, CSMA/CD, Sternverkabelung
802.3u 100Base-T, 100BaseTX 100 MBit/s TP mit RJ45-Schnittstelle, CSMA/CD,
Sternverkabelung
802.3u 100Base-FX 100 MBit/s LWL mit HSSDC-Schnittstelle, CSMA/CD,
Sternverkabelung
802.3z 1000Base-xX 1000 MBit/s LWL mit HSSDC-Schnittstelle, CSMA/CD,
Sternverkabelung
802.3ab 1000Base-T 1000 MBit/s TP mit RJ45-Schnittstelle, CSMA/CD,
Sternverkabelung
802.3ae 10GBase-xx 10 GBit/s LWL mit HSSDC-Schnittstelle,
Zugriffsverfahren Wave Division Multiplexing (WDM), Sternverkabelung
Das Impulswahlverfahren (engl.
Pulse Dialing) bezeichnet ein Verfahren zur bermittlung der Rufnummer.
Bei diesem Verfahren wird beim Wהhlen einer Ziffer innerhalb einer
bestimmten Zeit eine die Ziffer identifizierende Anzahl von
Gleichstromimpulsen erzeugt. Das Impulswahlverfahren wurde mittlerweile
weitgehend vollstהndig durch das flexiblere und weniger fehleranfהllige
Mehrfrequenzwahlverfahren abgelצst.
Bei beiden Verfahren werden die erzeugten Steuerimpulse bzw. -frequenzen
innerhalb des Verbindungskanals zur bermittlung der Sprachdaten (bei
ISDN der B-Kanal) bertragen.
Mittels Inquiry (dt.
Erkundigung) kann ein Bluetooth-Gerהt feststellen, ob sich andere
kommunikationsbereite Gerהte in seinem Sendebereich befinden. Nach einer
Inquiry-Prozedur liegen die Bluetooth-Adressen der gefundenen Bluetooth-Gerהte
und deren Zeittakte vor. Auerdem enthalten die Inquiry-Antworten
Informationen ber die Zugehצrigkeit zu einer Gerהteklasse. Die bermittelten
Informationen sind jedoch nur eine sehr ungenaue Beschreibung der
tatsהchlich untersttzten Bluetooth-Profile.
Das Verhalten gegenber einer Inquiry-Anfrage lהsst sich bei vielen
Bluetooth-Gerהten gezielt beeinflussen. Der Anwender kann festlegen,
wann und wie lange sein Bluetooth-Gerהt fr andere Gerהte sichtbar ist.
ber das Verhalten gegenber Inquiry-Anfragen kann nicht nur die
Sichtbarkeit des Gerהtes gesteuert, sondern auch Einfluss auf den
Energieverbrauch genommen werden.
Ein kommunikationsbereites Gerהt befindet sich im so genannten
Inquiry-Scan-Modus. Es lauscht auf bestimmten Frequenzen in Abstהnden
von 1,28 ms auf Inquiry-Anfragen. Der Initiator des Inquiry kann zu
einem der gefundenen Gerהte daraufhin eine Verbindung aufbauen. Zu
diesem Zweck leitet er nun die dafr notwendige Paging-Prozedur ein.
Kommt es infolge einer Inquiry-Prozedur zu einer Verbindung, so nimmt
der Initiator des Inquiry anschlieend die Rolle des Masters ein. Ein
anschlieender Rollentausch ist auf Anforderung des Slaves mצglich.
TK-Anlagen stellen fr den
Anschluss von ISDN-Gerהten entweder einen externen oder einen internen
S0-Bus zur Verfgung.
Der interne S0-Bus einer TK-Anlage trennt die an ihm angeschlossenen
ISDN-Gerהte vom S0-Bus des NTBA. Die TK-Anlage kontrolliert die
Kommunikation auf diesem S0-Bus vollstהndig und setzt die Signale wenn
notwendig auf den S0-Bus des NTBA um.
Durch die interne Ankopplung an die TK-Anlage sind auch Rufe zwischen
den ISDN-Gerהten auf dem internen S0-Bus mצglich, ohne das die
Vermittlungsstelle in die Kommunikation einbezogen werden muss. Eine
solche Verbindung verursacht daher keine Verbםndungsentgelte.
Das Internet ist eine
weltweite computerbasierte Kommunikationsplattform, die mittlerweile aus
vielen privaten Haushalten nicht mehr wegzudenken ist und nahezu jeden
Bereich der Unternehmenskommunikation dominiert. World Wide Web (WWW)
und E-Mail (elektronische Post) bilden den heutigen Kernbereich des
Internets. Fr private Anwender existieren mit Online-Banking, Chats und
Newsgroups weitere wichtige Anreize, sich einen Zugang zum Internet zu
verschaffen. Die Internetseiten des WWW bieten Dienstleistungen,
Informationen und Unterhaltung aus allen Bereichen und in allen
denkbaren Formen.
Das Internet hat seine Ursprnge in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts.
Das ihm zugrunde liegende technische Kommunikationsprinzip haben
Mitarbeiter des Massachusetts Institute of Technology (MIT) entworfen.
Datenstrצme, die von einem Computer zu einem anderen bermittelt werden
sollen, werden dazu in einzelne nummerierte Pakete zerlegt und beim
Empfהnger unabhהngig von der tatsהchlichen physikalischen
Empfangsreihenfolge anhand der Nummern wieder korrekt zusammengesetzt.
Das Internet wurde schlielich unter der ursprnglichen Bezeichnung
ARPANET im Auftrag des amerikanischen Verteidigungsministeriums als
dezentrales ausfallsicheres Computernetzwerk konzipiert. Es zeichnet
sich durch eine besonders groe Fehlerrobustheit aus. Als Nutzungsform
dominierte im ersten Jahrzehnt der Dateitransfer und der Austausch von
E-Mail. Eine neue Dimension erreichte das Internet Anfang der 80er Jahre
mit dem WWW. Die aus dem wissenschaftlichen Bereich heraus etablierte
Plattform ermצglicht eine direkte Visualisierung von Texten und Bildern.
Die so genannten Internetseiten des World Wide Web lassen sich ber
einen Browser anfordern und betrachten. Hyperlinks (Verweise) innerhalb
der Dokumente ermצglichen eine referenzielle Struktur, die הuerst
leistungsfהhig ist und auch Seiten auerhalb des angeforderten Angebotes
verknpfen kann.
Das Internet besteht aus
einer Vielzahl von untereinander verbundenen Computern und
Netzwerkkomponenten. Endsysteme - meist PCs - verfgen ber genau eine
physikalische Netzwerkanbindung (z.B. ber ISDN oder ADSL) zu einer
vermittelnden Netzwerkkomponente (Router). Diese Router kצnnen
ihrerseits ber eine beliebige Anzahl von Verbindungen zu weiteren
Routern oder zu Endsystemen verfgen. Sie werden daher auch als
Knotensysteme bzw. kurz Knoten bezeichnet.
Jeder Computer innerhalb des Internets trהgt eine eindeutige
Identifikationsnummer (IP-Adresse). Ein Datenpaket enthהlt neben den zu
transportierenden Daten die Adresse des Zielrechners und weitere Angaben
wie die Hצchstverweildauer des Paketes innerhalb des Netzwerkes (Time to
Live – TTL) sowie das verwendete Transportprotokoll (z.B. TCP, UDP).
Wenn nun ein Paket von Computer A zu Computer B gelangen soll, so muss
es auf der Wegstrecke (engl. Route) auch Router mit mehreren
Verzweigungen durchlaufen. Die wichtigste Aufgabe von einem Router ist
die Wegewahl (Routing). Nicht jedes Paket wird ber den gleichen Abzweig
weitergeleitet, denn viele Wege fhren zum Ziel. Dadurch kצnnen
insbesondere beschהdigte oder stark belastete Netzabschnitte umgangen
werden. Ein berschreiten der schon erwהhnten Lebensdauer eines Paketes
fhrt zu seiner Vernichtung ohne Zustellung.
Fr die Kontrolle, ob ein Paket angekommen ist oder nicht, sind die
Transportprotokolle zustהndig. Das TCP stellt ein sicheres Protokoll dar.
Es arbeitet mit Empfangsbestהtigungen und kann daher solche
Paketausfהlle erkennen und eine erneute Zustellung initiieren. In der
Regel erfolgt ein abweichendes Routing, sofern eine alternative Route
existiert. UDP hingegen verzichtet auf eine solche Datenflusskontrolle
und eignet sich daher nur fr bestimmte Kommunikationsformen.
Internet Service Provider (ISP) sind Dienstleister, die ihren Kunden den
Zugang zum Internet vermitteln. Ein ISP stellt den Kunden dazu einen
Zugangsknoten zur Verfgung, der entweder dauerhaft ber eine fest
verdrahtete Verbindung angebunden ist oder der ber eine Wהhlverbindung
temporהr kontaktiert werden kann.
Der ISP stellt dem Kunden darberhinaus weitere auf das Internet
bezogene Dienste und Leistungen zur Verfgung, wie z.B. E-Mail-Konten,
Speicherplatz auf FTP-Servern und eine eigene Homepage.
Eine Internet-Rufnummer
ist die einem VoIP-Teilnehmer vom VoIP-Dienstanbieter zugeordnete
Teilnehmerkennung.
Einige VoIP-Dienstanbieter weisen dem VoIP-Teilnehmer dazu eine
Festnetz-Rufnummer zu, ber die der Teilnehmer dann auch von einem Fest-
oder Mobilfunkanschluss erreichbar ist. Wהhlt ein Teilnehmer aus einem
Fest- oder Mobilfunknetz eine solche Internet-Rufnummer an, so gelangt
er auf ein VoIP-Gateway des betreffenden VoIP-Dienstanbieters. Dieses
ermittelt dann, ob der angewהhlte Teilnehmer angemeldet und wo dieser
derzeit erreichbar ist. Anschlieend stellt das VoIP-Gateway - sofern
mצglich - den Ruf ber ein geeignetes VoIP-Signalisierungsprotokoll wie
SIP auf das VoIP-Endgerהt des angewהhlten Teilnehmers zu.
Die Internet-Rufnummer kann aber auch durch eine so genannte Internet-Rufadresse
reprהsentiert werden. Diese ist הhnlich einer E-Mail-Adresse nach
folgendem Prinzip aufgebaut: voip-user@voip-anbieter.de. Auch eine
Internet-Rufnummer, die einer Festnetz-Rufnummer entspricht, kann bei
Bedarf als Internet-Rufadresse wie folgt dargestellt werden:
03012345678@voip-anbieter.de. Eine Internet-Rufadresse kann nur durch
andere VoIP-Teilnehmer angerufen werden. VoIP-Teilnehmer, die lediglich
ber eine Internet-Rufadresse verfgen, sind daher nur eingeschrהnkt
erreichbar. Von einem herkצmmlichen Telefon, das an einer VoIP-TK-Anlage
angeschlossen ist, kann eine Internet-Rufadresse allerdings dennoch
angerufen werden, sofern es in der Konfiguration der VoIP-TK-Anlage
mצglich ist, Internet-Rufadressen einer numerischen Kurzwahl zuzuordnen.
Die Internetadresse ist
die Adresse, unter der ein Computer im Internet erreichbar ist. Sie kann
entweder als IP-Adresse angegeben werden oder sofern vorhanden, durch
eine der IP-Adresse zugeordnete symbolische Domהnenbezeichnung (Domain
Name).
Eine Internetverbindungsfreigabe ist ein spezieller Mechanismus im DF-Netzwerk
von Microsoft-Betriebssystemen, der die gemeinsame Nutzung einer
Internetverbindung durch mehrere PCs ermצglicht.
Die Internetverbindungsfreigabe ist damit nichts anderes als eine
Netzwerkfreigabe. Eine Einwahlsoftware fr das Internet, die einen
Mechanismus zur Netzwerkfreigabe enthהlt, kann mit einem ebenso geringen
Aufwand die Internetverbindung zur gemeinsamen Nutzung freigeben und
beinhaltet meist auch noch etliche zusהtzliche Optimierungen und
Schutzfunktionen.
Dazu gehצren Optimierungen bezglich des Datendurchsatzes wie
Datenkompression, IP-Header-Kompression und Traffic Shaping, Mechanismen
zur Verringerung der Online-Kosten wie Short Hold Mode, Zeitprofile und
Timerfunktionen sowie Schutzmechanismen vor Angriffen aus dem Internet
wie Paketfilter, Portfreigaben und genaue Kontrollmצglichkeiten bezglich
der aufs Internet zugreifenden Anwendungen. Ein integrierter Mechanismus
zur Rufnummernsperre ermצglicht es zudem, die Anwahl von
kostenpflichtigen Rufnummern komplett oder teilweise zu verhindern.
Das Internet besteht aus
einer Vielzahl von Einzelrechnern und Netzwerken, die untereinander
verbunden sind. Diese Verbindungen erfolgen hהufig ber
Telekommunikationsnetze. Sie bestehen dauerhaft oder nur vorbergehend
und verfgen ber eine begrenzte Transportkapazitהt. Die nutzbare
Bandbreite des bertragungskanals definiert die Leistungsfהhigkeit der
Anbindung.
Die meisten privaten Internetnutzer verwenden ihren Telefonanschluss
auch fr die Internetverbindung. An einem analogen Telefonanschluss kann
dabei eine maximale bertragungsgeschwindigkeit von lediglich 56 kBit/s
erreicht werden. ISDN-Kunden stehen dagegen 64 kBit/s zur Verfgung oder
mit Kanalbndelung sogar 128 kBit/s. Durch Einsatz von
Datenkompressionsverfahren kann bei ISDN eine weitere Steigerung auf bis
zu 240 kBit/s erzielt werden (Fast Internet over ISDN).
Neben diesen schmalbandigen Verbindungen existieren mehrere Arten von
Breitbandanbindungen. In Deutschland werden Breitbandanschlsse vor
allem auf Basis der Technologien ADSL und SDSL angeboten. Das
dominierende ADSL erlaubt es, das vorhandene Telefonnetz aus
Kupferkabeln weiter zu verwenden. ber ADSL lassen sich theoretisch bertragungsgeschwindigkeiten
von bis zu 8 MBit/s im Downstream und 1,5 MBit/s im Upstream erreichen.
Der eigentliche Zugang zum Internet erfolgt ber den Aufbau einer
Verbindung zu einem so genannten Zugangsknoten (engl. Point of Presence
- PoP) eines Internetanbieters. Der Zugangsknoten einer
Breitbandverbindung wird analog zum PoP als Breitband-PoP bezeichnet.
Das Bluetooth-Profil INTP basiert auf dem Bluetooth-Protokoll Telephony
Control Service (TCS). Durch Verwendung des Profils INTP kצnnen sich
Handys und andere Gerהte zu Funksprechgerהten (Walkie Talkies)
umfunktionieren lassen. Dazu verbinden sie sich statt ber das
Mobilfunknetz direkt ber die Bluetooth-Schnittstelle.
Die Gerהte mssen sich dafr gegenseitig innerhalb ihrer jeweiligen
Bluetooth-Reichweite befinden. Das Gerהt mit der geringeren Reichweite
bestimmt den mצglichen Aktionsradius der beiden Gesprהchspartner. Ein
sinnvoller Einsatz ist daher meist nur bei zwei Gerהten der
Leistungsklasse 1 (max. 100 Meter Reichweite) gegeben.
Abkrzung fr Internet
Protocol (dt. Internetprotokoll)
Das Internetprotokoll IP ist das wichtigste Basisprotokoll in lokalen
Netzwerken und im Internet. Bei der Steuerung des Datenaustausches
arbeitet es verbindungslos, d.h. zu sendende Datenpakete werden ohne
vorherige Absprache vom Absender zum Empfהnger geschickt. Die Zustellung
der Datenpakete erfolgt anhand von IP-Adressen.
Die Datenpakete werden vom IP an das Zielgerהt oder an die nהchste auf
dem Weg liegende Netzwerkkomponente bzw. Vermittlungseinrichtung (Hub,
Router, PoP o.ה.) bermittelt. Das IP kennt nur sehr einfache
Mechanismen zur Fehlerkontrolle. Es kann die Zustellung eines
Datenpakets daher niemals garantieren. Existieren mehrere alternative
Wege zwischen Absender und Empfהnger, so kann es auerdem zu stark
abweichenden Paketlaufzeiten und somit zu einer verwrfelten
Empfangsreihenfolge der Datenpakete kommen.
Fr die Sicherung der Kommunikation und die Sortierung der Datenpakete
beim Empfהnger wird das IP daher meist in Kombination mit dem Protokoll
TCP eingesetzt. Diese Protokollkombination wird kurz als TCP/IP-Protokoll
bezeichnet.
Kommunikationsformen ber das IP, bei denen der Verlust einzelner
Datenpakete entweder nicht relevant ist oder bei denen zu spהt
eintreffende Datenpakete ohnehin verworfen werden, arbeiten dagegen mit
dem Protokoll UDP zusammen.
Die IP-Adresse entspricht der "postalischen" Adresse eines Gerהtes, das
sich im Internet oder in einem lokalen Netzwerk auf IP-Basis befindet.
Um eine eindeutige Zustellung von Datenpaketen zu ermצglichen, muss
sichergestellt sein, dass jede IP-Adresse innerhalb des Internets bzw.
eines lokalen Netzwerks nur einmal vergeben ist.
Die IP-Adresse besteht aus vier dreistelligen Zahlengruppen (z.B.
192.168.122.254). Jede Zahlengruppe kann Werte zwischen 000 und 255
einnehmen. Daraus ergibt sich, dass maximal ca. vier Milliarden PCs
gleichzeitig mit dem Internet verbunden sein kצnnen.
Zur Erleichterung der Adressierung im Internet kצnnen Anbieter von
Webseiten ihrer IP-Adresse zusהtzlich einen symbolischen Namen (z.B.
avm.de) zuordnen lassen. Die exakte Bezeichnung dieser meist leicht zu
merkenden symbolischen Namen lautet Domain Name (Domהnenbezeichnung) -
in der Praxis ist allerdings der Begriff Internetadresse gebrהuchlich.
Es wird zwischen צffentlichen und privaten IP-Adressen, sowie zwischen
fest und dynamisch vergebenen IP-Adressen unterschieden.
Der Anfangsbereich eines
IP-Datenpaketes trהgt die Bezeichnung IP-Header. Dieser Paketbestandteil
ist den eigentlichen Nutzdaten vorangestellt und enthהlt
Steuerinformationen.
Dazu gehצren neben einer Zahl weiterer Zusatzinformationen die Absender-
und die Empfהngeradresse, Informationen zur Flusssteuerung, zur
Fehlererkennung und -korrektur sowie zur Wiederherstellung der logischen
Paketreihenfolge beim Empfהnger.
Der IP-Header enthהlt einige nur selten genutzte optionale Felder. Daher
bietet es sich an, die Auslastung der bertragungskapazitהt einer
Verbindung durch den Einsatz einer speziellen Datenkompression zu
optimieren. Diese Datenkompression wird, da sie sich auschlielich auf
den IP-Header bezieht, als IP-Header-Kompression bezeichnet.
Mittels IP-Masquerading
kann ein PC oder ein lokales Netzwerk gegen unerwnschte
Verbindungsanforderungen aus dem Internet geschtzt werden. Dafr wird
die aus dem Internet normalerweise ungeschtzt erreichbare צffentliche
IP-Adresse mittels IP-Masquerading auf eine private IP-Adresse umgesetzt.
Die Aufgabe des IP-Masquerading bernimmt in der Regel ein so genanntes
Application Gateway. Sollen mehrere Rechner per IP-Masquerading ber ein
und dasselbe Application Gateway mit dem Internet verbunden werden, so
muss auerdem NAT zum Einsatz kommen.
Hervorstechendes Merkmal von ISDN-Telefonanschlssen ist die Verfgbarkeit
von mindestens zwei gleichzeitig nutzbaren Basiskanהlen (B-Kanהle).
Dadurch bleibt ein Teilnehmer auch dann telefonisch erreichbar, wenn er
mit dem Internet verbunden ist oder ein Fax verschickt. Zwei parallele
Telefongesprהche von einem Anschluss aus sind ebenso mצglich. Zudem
werden hצhere bertragungsraten als mit einem analogen Anschluss
erreicht: Jeder B-Kanal kann 64 kBit/s bertragen, beide zusammen also
128 kBit/s.
Die digitale bertragungs- und Vermittlungstechnik von ISDN gestattet,
dass am Telefonanschluss so unterschiedliche Kommunikationsarten wie
Telefonieren, Faxen oder Internetverbindungen mצglich sind.
ISDN verwendet fr die Anbindung der Kunden an die Vermittlungsstelle
weiterhin die Kabel des zuvor analog betriebenen Telefonnetzes. Die
ISDN-Technologie nutzt diese jedoch deutlich effizienter und flexibler.
Verbindungen lassen sich schneller aufbauen, die Sprachqualitהt ist
erheblich besser und die bertragung von Daten ist nicht nur schneller,
sondern dank Fehlerkorrektur auch extrem zuverlהssig.
ISDN-Anschlsse existieren
in verschiedenen Varianten. Die Anschlussart entscheidet, welche
Leistungsmerkmale am ISDN-Anschluss zur Verfgung stehen. Mit dem ISDN-Basisanschluss
und dem Primהrmultiplexanschluss existieren zwei grundlegende Anschluarten.
ISDN-Basisanschlsse werden nochmals in Mehrgerהte- und Anlagenanschlsse
unterschieden.
Wהhrend der Basisanschluss fr den privaten Bedarf und fr kleinere
Unternehmen konzipiert ist, zielt der Primהrmultiplexanschluss auf Grokunden
mit hohem Kommunikationsaufwand.
Ein ISDN-Controller ist
eine elektronische Baugruppe, die einem PC den Zugriff auf das ISDN-Netz
gestattet. ISDN-Controller fr PCs sind entweder auf internen ISDN-Karten
(meist fr den PCI-Bus) oder in externen ISDN-Adaptern (meist mit USB-Anschluss)
verbaut.
ISDN-Controller existieren in aktiver und in passiver Ausfhrung. Die
mit Abstand verbreitetste Form stellen die passiven ISDN-Controller dar.
Sie sind sehr kostengnstig und decken nahezu alle Anwendungsfהlle im
Heim- und im Officebereich ab.
Bei Einsatz in Serversystemen kצnnen passive ISDN-Controller unter
Umstהnden zu Leistungsengpהssen auf dem Server fhren. Hier empfiehlt es
sich, einen aktiven ISDN-Controller zu verwenden. Aktive ISDN-Controller
verfgen ber einen eigenen Prozessor und eigenen Arbeitsspeicher und
entlasten damit den Prozessor des Servers erheblich.
Sie bieten zudem die Mצglichkeit mehrere baugleiche ISDN-Controller in
einem System einzusetzen. Dadurch lassen sich deutlich mehr als nur zwei
B-Kanהle ansprechen. Derartige Szenarien ermצglichen z.B. den Aufbau von
leistungsstarken Faxservern.
Der ISDN-Dateitransfer
ermצglicht ein schnelles und komfortables Austauschen von Dateien
zwischen zwei weit von einander entfernten PCs. Beide PCs mssen dazu
Zugriff auf einen ISDN-Anschluss haben und ber ein Programm zum ISDN-Dateitransfer
verfgen. Derartige Programme sind im Standardlieferumfang der meisten
ISDN-Controller enthalten.
Damit eine Verbindung zwischen den beiden Programmen aufgebaut werden
kann, muss eines der beiden Programme im Server-Modus arbeiten. Die
Gegenstelle kann daraufhin dessen Rufnummer anwהhlen. Nachdem sich beide
ISDN-Dateitransferprogramme erfolgreich miteinander verbunden haben,
kann der Client Dateien auf den Server bertragen oder vom Server
herunterladen.
Das fr die Verbindung verwendete bertragungsprotokoll legt die
Mצglichkeiten des Clients auf dem Server fest. Die beiden gהngigsten
Protokolle fr den ISDN-Dateitransfer sind IDtrans und Eurofile. Das von
AVM entwickelte Protokoll IDtrans verfgt ber einen grצeren
Leistungsumfang und ermצglicht hצhere bertragungsgeschwindigkeiten. Da
nicht alle Hersteller IDtrans untersttzen, kצnnen IDtrans-Programme im
Servermodus das Protokoll der Gegenstelle erkennen und bei Bedarf
automatisch auf das herstellerunabhהngige Protokoll Eurofile wechseln.
Abkrzung Bezeichnung
Deutschsprachige Bezeichnung
3PTY Three Party Service Dreierkonferenz
AOC-D Advice of Charge, Charging Information During the Call bermittlung
der Tarifinformationen wהhrend einer Verbindung
AOC-E Advice of Charge, Charging Information at the End of the Call bermittlung
der Tarifinformationen am Ende einer Verbindung
AOC-S Advice of Charge: Charging Information at Call Setup Time bermittlung
der Tarifinformationen vor, wהhrend oder am Ende einer Verbindung
CCBS Completion of Calls to Busy Subscriber Rckruf bei Besetzt
CCNR Completion of Calls on No Reply Rckruf bei Nichtmelden
CD Call Deflection Anrufweiterschaltung durch den Angerufenen wהhrend
der Rufphase
CF Call Forwarding Anrufweiterschaltung im Amt
CLIP Calling Line Identification Presentation bermittlung der Rufnummer
des Anrufenden
CLIR Calling Line Identification Restriction Unterdrckung der
Rufnummernbermittlung des Anrufenden
COLP Connected Line Identification Presentation bermittlung der
Rufnummer des Angerufenen
COLR Connected Line Identification Restriction Unterdrckung der
Rufnummernbermittlung des Angerufenen
CONF Conference Call Groe Konferenz
CUG Closed User Group Geschlossene Benutzergruppe
CW Call Waiting Anklopfen
DDI Direct Dialling-In Direktdurchwahl
ECT Explicit Call Transfer Vermitteln im Amt
HOLD Call Hold Halten, Makeln, Rckfrage
MCID Malicious Call Identification Identifizierung bצswilliger Anrufer (Fangen)
MSN Multiple Subscriber Number Mehrfachrufnummer
MWI Message Waiting Indication Nachrichtensignalisierung
REV Reverse Charge Gebhrenbernahme
SUB Subaddressing Subadressierung
TP Terminal Portability Umstecken am Bus, Parken
UUS User-to-User-Signalling Teilnehmer-zu-Teilnehmer-Zeichengabe
Mit ISM werden Frequenzbereiche (ISM-Bהnder) bezeichnet, die nahezu
weltweit fr beliebige Anwendungen lizenz- und gebhrenfrei zur Verfgung
stehen. Die Bluetooth-Technologie verwendet z.B. das ISM-Band zwischen
2,4 und 2,5 GHz. Da eine groe Zahl anderer weit verbreiteter Gerהte wie
Mikrowellengerהte, Garagentorsteuerungen oder schnurlose Telefone das
ISM-Band bei 2,4 GHz nutzen, unterliegt auch die Kommunikation in diesem
ISM-Band einer Vielzahl von Stצrungen. Zur Sicherung der Kommunikation
verwendet die Bluetooth-Technologie daher das Frequenzsprungverfahren.
ISDN bietet mit einer
garantierten Bandbreite von 64 kBit/s eine sichere und schnelle Basis
fr den Zugriff auf Ressourcen im Internet. Im Unterschied zu einem
analogen Telefonanschluss verfgt ein einfacher ISDN-Anschluss bereits ber
zwei Kanהle zur Datenbertragung. Durch das Bndeln beider Kanהle ist
eine Verdopplung der Bandbreite auf 128 kBit/s mצglich.
Eine geeignete Einwahlsoftware bietet einen schnellen und komfortablen
Zugriff auf die Kanalbndelung. Neben dem manuellen Zu- und Abschalten
des zweiten Kanals wהhrend einer laufenden Internetsitzung kann der
Vorgang der Kanalbndelung in einer entsprechenden Einwahlsoftware auch
automatisiert werden. Dabei entscheidet die Einwahlsoftware dynamisch,
also in Abhהngigkeit von der Auslastung der Internetverbindung, wann der
zweite Kanal zu- bzw. abgeschaltet wird.
Im Zusammenspiel mit der Funktion Call Bumping (automatische
Kanalfreigabe) kצnnen auch bei aktivem zweiten B-Kanal jederzeit Anrufe
entgegen genommen werden.
Das Leistungsmerkmal Klingelsperre ermצglicht die Definition von
bestimmten Zeitrהumen, zu denen ein an einer TK-Anlage angeschlossenes
Endgerהt keine eingehenden Rufe signalisieren soll. Dieses
Leistungsmerkmal existiert gelegentlich auch unter der Bezeichnung Ruhe
vor dem Telefon.
Kompression dient
grundsהtzlich dem Ziel, einen bertragungskanal oder einen Datenspeicher
mצglichst effektiv auszunutzen. Die dabei eingesetzten Verfahren werden
in verlustfreie und verlustbehaftete Verfahren unterschieden.
Kompressionsverfahren, die bei der Datenbertragung im Internet oder
beim Dateitransfer eingesetzt werden, realisieren immer eine
verlustfreie und damit vollstהndig umkehrbare Datenreduktion.
Verlustfreie Kompressionsverfahren entfernen sowohl unnצtige als auch
redundante Bestandteile (mehrfach auftretende Bitmuster) aus dem
Datenstrom. Statt identische oder הhnliche Bitmuster mehrfach zu
kodieren, werden sie bei Wiederauftreten innerhalb einer bestimmten
Sequenz lediglich durch Verweise und eventuell auftretende
Differenzwerte kodiert, die sich mit einem Bruchteil des ursprnglichen
Speicherbedarfs begngen.
Zur Anpassung der zu bertragenden Datenmenge an die Kapazitהt des
jeweiligen bertragungskanals ist es hהufig dennoch notwendig
verlustbehaftete Kompressionsverfahren einzusetzen. Dabei werden
weitgehend irrelevante sowie alle notwendig verzichtbaren Informationen
beispielsweise aus einem Videodatenstrom entfernt. Dieser Vorgang
erfolgt durch das Anwendungsprogramm selbst bevor die Daten an ein
Transportprotokoll wie TCP oder UDP bergeben werden.
Bei IP-Datenpaketen erfolgt die Kompression der Nutz- und Steuerdaten ber
zwei getrennte Verfahren. Die IP-Header-Kompression bezieht nur die
Steuerdaten mit ein. Die Datenkompressionsverfahren befassen sich
wiederum ausschlielich mit den Nutzdaten. Die eingesetzten
Kompressionsverfahren mssen beim Verbindungsaufbau von den
Kommunikationspartnern vereinbart bzw. ausgehandelt werden.
Eine
Konfigurationssoftware ist ein Programm, das den einfachen und
komfortablen Zugriff auf alle Grundeinstellungen und Betriebsparameter
einer Hardware ermצglicht. Die Software wird auf dem PC installiert, an
dem die Hardware angeschlossen ist.
ber die Konfigurationssoftware einer ISDN-TK-Anlage kann z.B. die MSN-Zuordnung
zu den einzelnen Nebenstellen (Rufnummernkonfiguration) schnell und
unkompliziert erledigt werden. Auerdem kצnnen fr jede Nebenstelle
bestimmte ISDN-Leistungsmerkmale wie die Unterdrckung der bertragung
der eigenen Rufnummer (CLIR), die Anzeige der Rufnummer eines Anrufers
(CLIP) sowie die Nutzung des Gebhrenimpulses am Endgerהt je nach Bedarf
aktiviert bzw. deaktiviert werden.
Hinzu kommt der Zugriff auf weitere TK-Anlagenmerkmale wie
Rufnummernsperre, Klingelsperre und Least Cost Routing (LCR).
Anrufweiterschaltungen lassen sich jederzeit einrichten und auer Kraft
setzen und eine nach Nebenstellen und MSNs aufbereitete Gebhrenbersicht
bietet eine stהndige Kontrollmצglichkeit ber die bisher angefallenen
Mit den
Kurznachrichten-Diensten SMS (Short Message Service), EMS (Enhanced
Messaging Service) und MMS (Multimedia Messaging Service) kצnnen Text-
oder Multimedia-Nachrichten ber Mobilfunknetze versendet werden. Die
Dienste sind zum Teil auch im ISDN und im Internet verfgbar.
Beim Verschicken einer SMS-, EMS- oder MMS-Nachricht wird keine direkte
Verbindung zwischen dem Sender und dem Empfהnger aufgebaut. Die bermittlung
der Nachricht wird stattdessen ber die SMS-, EMS- beziehungsweise MMS-Zentrale
des entsprechenden Netzanbieters abgewickelt. Ist der Empfהnger nicht
sofort erreichbar, wird die Nachricht auf einem Server in der Zentrale
des Netzanbieters zwischengespeichert. Sobald das angewהhlte Handy
wieder eingeschaltet wird, versendet die Zentrale eine Benachrichtigung.
Ruft der Empfהnger die Nachricht ab, so wird diese vom Server auf das
Mobiltelefon bertragen und in der Zentrale gelצscht. Eine noch nicht
zugestellte Kurznachricht kann durch den Absender in der Zentrale wieder
gelצscht und gegebenenfalls durch eine aktualisierte Nachricht ersetzt
werden.
Leistungsmerkmal von TK-Anlagen
und ISDN-Telefonen
Das Leistungsmerkmal Kurzwahl bietet die Mצglichkeit der Vorbelegung von
Tasten eines ISDN-Endgerהtes mit hהufig angewהhlten Rufnummern. TK-Anlagen
ermצglichen darberhinaus die Zuordnung solcher Rufnummern zu speziellen
einfachen Tastenkombinationen, die dann an jedem an der TK-Anlage
angeschlossenem Endgerהt zur Verfgung stehen.
Abkrzung fr Logical Link
Control and Adaption Protocol, Bluetooth-Basisprotokoll
L2CAP ist das im Bluetooth-Protokollstack hצchstangesiedelte
Basisprotokoll. Auf ihm setzen direkt die Bluetooth-Protokolle SDP, CMTP,
BNEP, RFCOMM und TCS auf.
L2CAP erledigt das Packen der Datenpakete fr die bermittlung und berwacht
die Verbindungsqualitהt zwischen den Teilnehmern.
Abkrzung fr LAN Access
Profile; Bluetooth-Profil
Das Bluetooth-Profil LAP ermצglicht Bluetooth-Gerהten den Zugang zu
lokalen Netzwerken. Das Protokoll ist seit der Bluetooth-Spezifikation
1.2 nicht mehr im Bluetooth-Standard enthalten. Statt dessen soll fr
den Aufbau und die Kopplung von Netzwerken ber Bluetooth-Verbindungen
nur noch das Profil Personal Area Networking (PAN) zum Einsatz kommen.
Nur wenige הltere Bluetooth-Gerהte bieten LAP an. Die meisten
Netzwerkanwendungen von Bluetooth basieren von vornherein auf dem Profil
PAN. LAP setzt auf ein weiteres Bluetooth-Profil auf, das Serial Port
Profile (SPP).
Fr das Bluetooth-Profil LAP sind zwei verschiedene Rollen definiert.
Die Gerהte die den Zutritt zu Netzwerken ermצglichen, werden als LAN-AP
(Access-Point, dt. Zugangspunkt) bezeichnet. Gerהte, die ber einen
LAN-AP auf ein LAN zugreifen wollen, werden hingegen als LAN-DT
(Data-Terminal, dt. Endgerהt) bezeichnet.
Abkrzung fr Least Cost
Routing (dt. Verbindungsaufbau zum gnstigsten Tarif); Leistungsmerkmal
von TK-Anlagen
Das Leistungsmerkmal LCR bietet die Mצglichkeit eine Telefonverbindung ber
den zum jeweiligen Zeitpunkt und fr die gewnschte Tarifzone preisgnstigsten
Telefonanbieter ausfhren zu lassen.
Der Nutzer hinterlegt in der TK-Anlage zu diesem Zweck alle
Tarifinformationen von den infrage kommenden Anbietern. Die TK-Anlage
wהhlt aus dieser Liste dann automatisch die Vorwahl des jeweils gnstigsten
Anbieters aus und wהhlt dessen Netzvorwahl vor der gewnschten
Zielrufnummer und leitet den Ruf damit ber dessen Netz.
Elektrische Leiter
besitzen einen Eigenwiderstand, der dazu fhrt, dass der Pegel eines
eingespeisten Signals mit steigender Kabellהnge kontinuierlich sinkt.
Generell ist das Signaldהmpfungsverhalten von elektrischen Leitern
abhהngig von der Kabellהnge, vom verwendeten Querschnitt der Adern und
von der Frequenz des zu bermittelnden Signals. Je geringer der
Querschnitt der Adern und desto hצher die Frequenz des zu bermittelnden
Signals ist, desto hצher fהllt auch die Signaldהmpfung aus.
Fr die Verwertbarkeit des Nutzsignals beim Endkunden ist es notwendig,
dass das bei ihm ankommende Signal noch ber einem bestimmten Pegel
liegt. Die Leistung, mit der ein Signal eingespeist werden kann, wird
durch zahlreiche Rahmenbedingungen begrenzt, insbesondere durch die
Gefahr der Erzeugung von Stצreffekten auf parallel verlaufenden Kabeln.
Dies hat zur Folge, dass auch die maximal berbrckbare Entfernung in
Abhהngigkeit von Signalart und Leitungsbeschaffenheit begrenzt ist.
Der Einsatz von Zwischenverstהrkern kann hier Abhilfe schaffen, zieht
jedoch andere Probleme wie z.B. eine Laufzeiterhצhung des Signals nach
sich und ist daher nicht immer realisierbar.
Das ISDN-Leistungsmerkmal Makeln gestattet es einem Teilnehmer an einem
Endgerהt zwei Verbindungen gleichzeitig zu halten. Eine Verbindung ist
dabei jeweils aktiv; die Verbindung zum zweiten Gesprהchspartner wird
wהhrenddessen gehalten.
Der Gesprהchspartner, dessen Verbindung aktuell gehalten wird, hצrt eine
Ansage bzw. eine Wartemusik. Die gehaltene Verbindung kann durch den
Teilnehmer jederzeit wieder in den aktiven Zustand zurckversetzt werden.
Dazu kann er entweder die zweite Verbindung beenden oder diese wiederum
in den Haltezustand versetzen. Der Teilnehmer kann zwischen den beiden
Verbindungen zu den Gesprהchspartnern beliebig oft wechseln.
Die ISDN-Leistungsmerkmale Halten, Makeln und Rckfrage stehen in der
Regel gebndelt als Leistungsmerkmal HOLD (Call Hold) an nahezu jedem
ISDN-Anschluss zur Verfgung. Viele TK-Anlagen stellen die
Leistungsmerkmale Halten, Makeln und Rckfrage mit erweiterten
Funktionen zur Verfgung. Dadurch sind z.B. Rckfragen an interne
Teilnehmer ohne Inanspruchnahme der Vermittlungsstelle mצglich. Auerdem
kצnnen die gehaltenen Gesprהchspartner auf den Anwendungsfall optimierte
Ansagetexte oder eine in der TK-Anlage vorgehaltene Wartemusik zu hצren
bekommen.
In einer Bluetooth-Kleinstfunkzelle
(Piconetz) wird das koordinierende Gerהt als Master bezeichnet. Der
Master kontrolliert und steuert die Kommunikation innerhalb des
Piconetzes. Alle weiteren am Piconetz teilnehmenden Gerהte tragen die
Bezeichnung Slave
auch als Role Switch
Procedure bezeichnet (dt. Rollentausch zwischen Master und Slave)
Innerhalb der Bluetooth-Spezifikation ist die Mצglichkeit eines
Rollentausches zwischen zwei Gerהten, die ein Piconetz bilden,
vorgesehen. Der vormalige Slave bernimmt nun die Master-Funktion. Der
alte Master synchronisiert sich daraufhin auf den neuen Master. Es
handelt sich faktisch um ein neues Piconetz, da Takt und Frequenzfolge
durch den neuen Master vorgegeben werden und in keinerlei Beziehung zu
den entsprechenden Daten des alten Piconetzes stehen. Die wichtigsten
Verbindungsparameter werden aber aus der alten Verbindung bernommen.
Wenn beim alten Master weitere Slaves angemeldet waren, so behהlt dieser
seine Master-Funktion bezglich des alten Piconetzes, andernfalls hצrt
das alte Piconetz auf zu existieren.
Wenn der neue Master zuvor schon Master eines Piconetzes mit einem oder
mehreren Slaves war, so verursacht der Rollentausch den Zutritt des
alten Masters als Slave zu diesem schon bestehenden Piconetz. Die
Funktion des Rollentausches findet vor allem bei ISDN- und
DSL-Access-Points Anwendung, um den Zutritt eines neuen Gerהtes zum
Piconetz des Access Points zu ermצglichen. Sie ist notwendig, da in
solchen Konstellationen nicht der Access Point die Verbindung initiiert
und er sich damit nach dem Verbindungsaufbau zwangslהufig in der Rolle
des Slave befindet. Der Access Point wrde mit jedem anfordernden Gerהt
ein eigenes Piconetz bilden und seiner Brckenfunktion nur unzureichend
gerecht werden kצnnen. Zudem wrden durch die rהumliche berlagerung
mehrerer Piconetze unnצtige Stצrpotenziale geschaffen werden.
Das
Mehrfrequenzwahlverfahren (engl. Dual Tone Multiple Frequency - DTMF)
bezeichnet ein Verfahren zur bermittlung der Rufnummer. Jeder Taste
eines Endgerהtes sind dabei zwei Frequenzen zugeordnet. Beim Druck auf
eine Taste wird aus den beiden Frequenzen, die ihr zugeordnet sind, ein
Ton erzeugt. Das Wהhlen einer Rufnummer durch einen Teilnehmer erzeugt
somit eine Folge von auf Mischfrequenzen basierenden Tצnen.
Das Verfahren ermצglicht eine zuverlהssigere Identifizierung eines
Tastendrucks als beim zuvor verwendeten Impulswahlverfahren. Zudem kann
beim Mehrfrequenzwahlverfahren eine deutlich grצere Zahl an Tasten
identifiziert werden. Wהhrend sich das Impulswahlverfahren auf die
Identifizierung von Ziffern beschrהnkt, kצnnen beim
Mehrfrequenzwahlverfahren auch Sondertasten wie <*> und <#> aber auch
Buchstaben signalisiert werden. Wie auch beim Impulswahlverfahren,
werden die erzeugten Steuersignale innerhalb des Verbindungskanals zur bermittlung
der Sprachdaten (bei ISDN der B-Kanal) bertragen. Das Verfahren kann
auer zur bermittlung von Rufnummern auch zur Konfiguration von TK-Anlagen
oder zur Steuerung von Diensten des Telefonnetzes eingesetzt werden.
Bei Verwendung eines schnurlosen Telefons ist es hהufig notwendig zu
prfen, ob die Dauer des am Telefon auf einen Tastendruck hin erzeugten
Tones (Flash-Zeit) korrekt eingestellt ist. Andernfalls kann es sein,
dass die Basisstation die durch Sondertasten erzeugten Tצne nicht an die
TK-Anlage bzw. an das צffentliche Telefonnetz bermittelt. Stattdessen
interpretiert die Basisstation diese Sonderzeichen als interne
Steuerkommandos des Telefons. Die zur berwindung der Basisstation
notwendige Flash-Zeit sollte durch den Hersteller des Telefons
dokumentiert sein. Telefone, bei denen eine Korrektur dieser Einstellung
nicht vorgesehen ist, eignen sich nur eingeschrהnkt oder berhaupt nicht
fr die Konfiguration von TK-Anlagen oder zur Steuerung von ISDN-Leistungsmerkmalen.
Der Mehrgerהteanschluss
ist ein ISDN-Anschluss, der fr private Anschlsse oder fr kleinere
Unternehmen konzipiert ist. Er ist in Punkt-zu-Mehrpunkt-Konfiguration
ausgefhrt - maximal acht ISDN-Endgerהte kצnnen direkt angeschlossen
werden. Der direkte Anschluss erfolgt ber den so genannten S0-Bus.
Sollen mehr Endgerהte am Anschluss verwendet werden, so muss eine
TK-Anlage dazwischen geschaltet werden.
Bis zu zehn Rufnummern (MSN) sind an einem Mehrgerהteanschluss verfgbar.
Damit kann jedem ISDN-Endgerהt eine eigene Rufnummer zugewiesen werden.
Dem Anwender stehen zwei Nutzkanהle (B-Kanהle) und ein Steuerkanal (D-Kanal)
zur Verfgung.
Ein ADSL-Router kann zwei
Betriebszustהnde kennen: den Mehrplatzbetrieb (Router Mode) und den
Einzelplatzbetrieb (Bridging Mode).
Der Mehrplatzbetrieb ist der einem Router eigentliche entsprechende
Betriebszustand, in dem dieser die Internetverbindungen von allen PCs
eines lokalen Netzwerkes ber einen ADSL-Anschluss mit einem ADSL-Anbieter
abwickelt. Die Authentifizierung und die Zugangskontrolle erledigt dabei
der Router als Stellvertreter des Netzwerkes.
Abkrzung fr Multimedia
Messaging Service (dt. Multimedia-Nachrichten-Dienst)
MMS stellt eine Weiterentwicklung von SMS und EMS dar. Eine MMS-Nachricht
kann neben Text auch farbige Bilder, Musik und Videos enthalten. Da
dieser Dienst zur bertragung solcher Nachrichten eine hohe Bandbreite
benצtigt, wird er nur auf Basis von GPRS und UMTS zur Verfgung gestellt.
MMS-Nachrichten kצnnen sowohl ber die Telefonnummer als auch ber die
E-Mail-Adresse adressiert werden.
Vor der bertragung einer MMS-Nachricht ermittelt das Netz die
Fהhigkeiten des Zielgerהtes. Die Nachricht wird vom Netzanbieter
daraufhin entsprechend aufbereitet und anschlieend bermittelt. Kann
ein Zielgerהt eine Nachricht nicht vollstהndig speichern, so verbleiben
die datenintensiven multimedialen Bestandteile auf dem Server des
Netzbetreibers und werden erst auf Anforderung bermittelt.
Mobilfunknetze sind
Telekommunikationsnetze, deren Signalbertragung weitgehend ber
Funktechnologien erfolgen. Der Begriff Mobilfunknetz wird vor allem in
Abgrenzung zu den weitgehend leitungsgebundenen Telekommunikationsnetzen
wie den analogen und digitalen צffentlichen Telefonvermittlungsnetzen
PSTN bzw. ISDN verwendet.
Die wichtigsten Mobilfunknetze sind derzeit die GSM- und die UMTS-Netze.
Abkrzung fr Multiple
Subscriber Number (dt. Mehrfachrufnummer), ISDN-Leistungsmerkmal
Die Verfgbarkeit von bis zu zehn Mehrfachrufnummern an einem ISDN-Anschluss
ist ein Leistungsmerkmal von Mehrgerהteanschlssen, die auf dem
europהischen ISDN-Standard DSS1 basieren.
Einem einzelnen Endgerהt kצnnen bis zu drei Mehrfachrufnummern
gleichzeitig zugeordnet werden. Dadurch kann das Endgerהt
Verbindungsanforderungen auf allen drei Rufnummern entgegennehmen. Dem
Endgerהt werden die Mehrfachrufnummern, auf die es reagieren soll, bei
Inbetriebnahme durch Programmierung mitgeteilt. Ist einem Endgerהt keine
Rufnummer zugeordnet worden, so reagiert es auf alle am Anschluss
eingehenden Rufe.
Mehrere Endgerהte kצnnen auf dieselbe Rufnummer reagieren. Die
Rufverteilung sorgt dann dafr, dass die Endgerהte den Ruf zwar faktisch
zeitgleich erhalten, aber nicht gleichzeitig signalisieren; dadurch
klingeln die Endgerהte abwechselnd.
Endgerהte, die fr unterschiedliche ISDN-Dienste (Fax, Sprache, Daten)
ausgelegt sind, kצnnen trotz Zuordnung einer identischen
Mehrfachrufnummer nebeneinander existieren. Nur das Endgerהt, das fr
den jeweiligen angeforderten ISDN-Dienst geeignet ist, reagiert auf den
eingehenden Ruf. Dazu wird im ISDN vom anrufenden Endgerהt eine
Dienstekennung ber den D-Kanal an den Anschluss der Gegenstelle bermittelt.
Multi-Numbering ermצglicht
in Mobilfunknetzen neben dem Empfang von ankommenden Sprachanrufen, auch
den Empfang von Fax- und Datenanrufen, ohne dass dazu eine korrekte
Dienstekennung mitgesendet werden muss. Dazu erhהlt der
Mobilfunkteilnehmer fr jeden Verwendungszweck eine separate Rufnummer.
Dadurch kann vermieden werden, dass ein einkommender Fax- oder
Datenanruf bei fehlender Dienstekennung zu einem Klingeln des
Mobilfunkgerהtes fhrt und der Teilnehmer den Anruf in der Erwartung
eines Sprachanrufes annimmt. Treten derartige Konstellationen hהufig
auf, so ist Multi-Numbering dem Single-Numbering vorzuziehen.
Mit fortschreitendem Digitalisierungsgrad der Telekommunikationsnetze
und der eingesetzten Endgerהte nimmt die Bedeutung von Multi-Numbering
in den digitalen Mobilfunknetzen kontinuierlich ab, da digitale Gerהte
in digitalen Netzen ber die Dienstekennungen den Typ eines Anrufes
signalisieren kצnnen.
Durch das ISDN-Leistungsmerkmal Nachrichtensignalisierung, kann bei
Nutzung von virtuellen Nachrichtenboxen (z.B. T-NetBox) das Vorliegen
von neuen Sprachmitteilungen und Faxen am Anschluss des Teilnehmers
signalisiert werden. Die Signalisierung kann dabei z.B. wie bei einem
Anrufbeantworter ber eine LED erfolgen.
Abkrzung fr Network
Address Translation (dt. bersetzung von Netzwerkadressen)
Lokale Netzwerke, die mit privaten IP-Adressen arbeiten, organisieren
die Anbindung an das Internet ber ein Gateway (dt. Zugangsknoten). Da
die PCs aus dem lokalen Netzwerk mit ihren privaten IP-Adressen nicht im
Internet sichtbar sind, muss das Gateway zugleich als Stellvertreter
auftreten. Diese Funktion bernimmt ein Router, der unter anderem die
Technologie NAT beherrscht. NAT nimmt die zu sendenden Pakete aus dem
lokalen Netzwerk entgegen und ersetzt die jeweilige Absenderadresse des
Paketes durch eine צffentlich sichtbare IP-Adresse. Dadurch sind die PCs
im Netzwerk nach auen anonym. Die als Antwort eingehenden Datenpakete
lassen keinerlei Rckschlsse mehr auf den PC zu, der sie angefordert
hat. "Offiziell" sind alle Antwortpakete an das Gateway als
Stellvertreter des lokalen Netzwerkes gerichtet.
Dazu verwaltet das Gateway alle internen Anfragen in einer NAT-Tabelle.
Die als Antwort eingehenden Datenpakete werden analysiert und einem
bestimmten Tabelleneintrag wieder zugeordnet. Diesem Tabelleneintrag
kann nun die eigentliche Antwortzieladresse entnommen werden und das
Paket korrekt adressiert im lokalen Netzwerk zugestellt werden.
Eingehende Datenpakete, die keinem Eintrag aus der NAT-Tabelle
zugeordnet werden kצnnen, lassen sich somit auch als unerwnscht
zugesandte Datenpakete identifizieren und werden vom Router verworfen.
NAT beinhaltet damit zugleich Firewallfunktionen.
Abkrzung fr Network
Device Interface Specification (dt. Spezifikation fr die Schnittstellen
von Netzwerkkarten)
NDIS ist ein von Microsoft und 3COM ins Leben gerufener Standard fr die
Einbindung von Netzwerkkarten in Betriebssysteme. Der NDIS-Standard
ermצglicht eine einheitliche Anbindung von Netzwerkkarten an
Netzwerkprotokolle, ohne Anpassungen an den jeweilig genutzten
Netzwerkprotokollen vornehmen zu mssen.
Mit dem NDIS WAN-Standard hat Microsoft eine auf dem NDIS-Standard
aufsetzende Erweiterung fr Weiterverkehrsnetze wie das Internet
geschaffen.
Die Einbindung der Netzwerkhardware in die Netzwerkumgebung des
Betriebssystems erfolgt ber entsprechende Treiber: bei Netzwerkkarten ber
den NDIS-Treiber, bei ISDN- und ADSL-Karten ber den NDIS WAN- bzw. NDIS
WAN CAPI-Treiber.
Abkrzung fr Network
Device Interface Specification for Wide Area Networks
Wהhrend NDIS ein allgemeiner Standard fr die Anbindung von
Netzwerkkarten an Netzwerkprotokolle ist, stellt der NDIS WAN-Standard
eine Microsoft-Erweiterung dieses Standards in Bezug auf
Weitverkehrsnetze wie z.B. das Internet dar. Der NDIS WAN-Treiber eines
ISDN- oder ADSL-Controllers ermצglicht also die Nutzung des Controllers
als WAN-Adapter ber das DF-Netzwerk.
Bei allen Windows-Varianten ab Windows 2000 wird der NDIS WAN-Treiber
mit dem jeweiligen Gerהtetreiber des ISDN- bzw. ADSL-Controllers
automatisch mitinstalliert. Unter den הlteren Windows-Varianten (Windows
95/98/Me) muss der NDIS WAN-Treiber dagegen bei Bedarf zusהtzlich
installiert werden.
Die volle Untersttzung von Installationen mit mehreren aktiven ISDN-Controllern
ber das DF-Netzwerk wird erst ber die in den jeweiligen CAPI-Treibern
integrierten CoNDIS WAN CAPI-Treiber sichergestellt. CoNDIS stellt eine
Weiterentwicklung des NDIS-Standards dar. CoNDIS-Treiber sollen in allen
knftigen Microsoft-Betriebssystemen die NDIS-Treiber ersetzen.
Ein Netzwerk besteht aus
mehreren PCs, die untereinander ber Kabel- oder Funkverbindungen
kommunizieren kצnnen. Auch Peripheriegerהte wie Drucker oder Scanner
kצnnen als eigenstהndige Netzwerkgerהte installiert werden und ihre
Dienste innerhalb des Netzwerkes anbieten. Der in privaten Haushalten
und Unternehmen derzeit am hהufigsten eingesetzte Netzwerktyp trהgt die
Bezeichnung Ethernet.
Fr nahezu alle modernen Kommunikationsablהufe sind Netzwerke notwendig.
Sie dienen dem Datenaustausch, der zentralen Datenspeicherung und der
gemeinsamen Nutzung von vorhandenen Ressourcen.
Heim- und standortbezogene Firmennetze werden als lokale Netzwerke (LAN
- Local Area Network) bezeichnet. Alle grצeren Rechnernetze sowie die
Telekommunikationsnetze, die letztlich nichts weiter sind als ein
Verbund von Rechnern, werden als Weitverkehrsnetze bezeichnet (WAN -
Wide Area Network).
Eine Sonderform lokaler Netzwerke bilden die Ad-hoc-Netzwerke der
Bluetooth- und der WLAN-Technologie. Sie werden als private Netzwerke
bezeichnet. Bei Bluetooth trהgt das dafr verwendete Bluetooth-Profil
daher auch die Bezeichnung Private Area Network (PAN).
Eine Netzwerkfreigabe
ermצglicht die Nutzung einer bestehenden Netzwerk- bzw.
Internetverbindung durch alle PCs, die sich innerhalb des Netzwerkes
befinden, in dem die Freigabe erfolgt. Damit die PCs die Freigabe auch
nutzen kצnnen, mssen sie die lokale IP-Adresse des Computers, auf dem
die Verbindung freigegeben wurde, als Standard-Gateway in die
Einstellungen ihrer Netzwerkumgebung bernehmen.
Durch das Setzen der Freigabe wird das so genannte IP-Forwarding
aktiviert. Dieses IP-Forwarding sorgt fr eine Weiterleitung aller IP-Datenpakete
(Routing), die an das jeweils andere Netzwerk adressiert sind.
NI1 ist das in den USA eingesetzte nationale ISDN-Protokoll fr den D-Kanal.
Einige Telekommunikationsunternehmen setzen allerdings noch auf das
הltere Protokoll 5ESS.
Gegenber dem europהischen DSS1 unterscheiden sich NI1 und 5ESS vor
allem in der bertragungsgeschwindigkeit. Bei beiden sind lediglich
Datenbertragungen mit einer Geschwindigkeit von 56 kBit/s mצglich. Die
verbleibenden 8 kBit/s werden zur bermittlung der Steuerdaten verwendet,
da beide Protokolle keinen separaten D-Kanal vorsehen. Zudem verfgen
viele dieser Anschlsse nur ber einen B-Kanal.
Ein Mehrgerהteanschluss, der auf dem DSS1-Protokoll basiert, bietet
dagegen zwei B-Kanהle mit einer bertragungsrate von jeweils 64 kBit/s.
Durch Nutzung einer Kanalbndelung sind bei DSS1 sogar Datenbertragungen
mit bis zu 128 kBit/s mצglich.
Wird der NTBA ohne ein
zusהtzliches Netzteil betrieben bzw. fהllt die Stromversorgung aus, so
verwendet der NTBA die ISDN-Speisespannung des Netzbetreibers fr einen
Notstrombetrieb. In diesem Betriebszustand kann der NTBA genau ein ISDN-Endgerהt
versorgen. Das Endgerהt, das fr den Notstrombetrieb vorgesehen ist,
muss dazu fr den Notstrombetrieb aktiviert sein. Sind mehrere ISDN-Endgerהte
fr den Notstrombetrieb aktiviert, so schlהgt dieser fehl. Alle ISDN-Endgerהte,
die ber eine (funktionierende) eigene Stromversorgung verfgen, kצnnen
auch im Notstrombetrieb des NTBA uneingeschrהnkt verwendet werden.
Da die verfgbare Leistung im Notstrombetrieb sehr gering ist, wird dem
Endgerהt auch nur ein geringer Signalpegel zur Verfgung gestellt, d.h.
an einem ISDN-Telefon ist die Lautstהrke im Notstrombetrieb erheblich
geringer als im normalen Betriebszustand.
Der NT bildet den Netzabschluss des צffentlichen ISDN-Netzes. Er setzt
das Signal des Netzbetreibers (UK0-Schnittstelle) auf eine
Anwenderschnittstelle um. Beim Basisanschluss ist dies die
S0-Schnittstelle, beim Primהrmultiplexanschluss die S2M-Schnittstelle.
Der NTBA bildet den Netzabschluss des צffentlichen ISDN-Netzes. Er setzt
das Signal des Netzbetreibers von dessen Zweidrahtleitung (UK0-Bus) auf
eine Vierdrahtleitung (S0-Bus) um.
Der NTBA wird ber die ISDN-Speisespannung von der Vermittlungsstelle
mit Strom versorgt - der NTBA versorgt wiederum den S0-Bus. Im normalen
Betriebszustand wird der NTBA dazu zusהtzlich ber ein Netzteil gespeist.
In diesem Betriebszustand kann er bis zu vier am S0-Bus angeschlossene
Endgerהte versorgen, die ber keine eigene Stromversorgung verfgen.
Wird der NTBA ohne ein zusהtzliches Netzteil betrieben bzw. fהllt die
Stromversorgung aus, so verwendet der NTBA die ISDN-Speisespannung des
Netzbetreibers fr einen Notstrombetrieb.
Der NTBBA bildet am DSL-Teilnehmeranschluss den Netzwerkabschluss fr
den breitbandigen Signalanteil. Bei ADSL-Anschlssen bernimmt diese
Funktion der ADSL-Controller bzw. das ADSL-Modem. Der ADSL-Controller
setzt das ADSL-Signal von der Netzschnittstelle auf eine fr den PC
geeigneten meist hardwarespezifischen Nutzerschnittstelle um.
Die gebrהuchlichste Netzschnittstelle von ADSL-Anschlssen ist die
U-R2-Schnittstelle, deren genaue Beschreibung in der Technischen
Richtlinie 112 (1TR112) der Deutschen Telekom erfolgt.
OBEX gehצrt zur Gruppe der fr die Bluetooth-Technologie adaptierten
Protokolle. Es stammt ursprnglich aus der Infrarot-Technologie (IrDA)
und legt die Regeln fest, nach denen Objekte ber Bluetooth-Verbindungen
ausgetauscht werden kצnnen.
Beispiele fr solche austauschbaren Objekte sind z.B. Dateien,
Visitenkarten, Adressbcher und Dateiverzeichnisse. Damit lassen sich
u.a. Anwendungsfהlle wie Dateitransfer, Synchronisation von
Verzeichnissen sowie von Adressbchern und Terminkalendern erledigen.
Fr die Umsetzung von OBEX ist in Bluetooth das Profil Generic Object
Exchange Profile (GOEP) vorgesehen.
Das Bluetooth-Profil OPP (gelegentlich auch mit OBEX-Push bezeichnet)
dient der bertragung von Adressbchern und Terminkalendern. Es
verwendet dazu die Dienste eines weiteren Bluetooth-Profils, dem Generic
Object Exchange Profile (GOEP).
Das Bluetooth-Profil OPP kennt zwei verschiedene Rollen. Das Gerהt, dass
Daten bermitteln will, muss sich in der Rolle eines OPP-Clients
befinden - der Empfהnger der Daten in der Rolle eines OPP-Servers.
Paging bezeichnet die
Prozedur des Verbindungsaufbaus zwischen zwei Bluetooth-Gerהten. Mittels
einer Page-Nachricht wird der Verbindungsaufbau eingeleitet. Zuvor muss
der Absender der Page-Nachricht allerdings eine Inquiry-Prozedur
durchgefhrt haben, damit ihm die kommunikationsbereiten Gerהte in
seiner Umgebung bekannt sind. Diese Prozedur erbrigt sich, wenn er die
Adresse seines gewnschten Kommunikationspartners bereits kennt.
Damit ein Gerהt auf eine Page-Nachricht reagieren kann, muss es sich im
Page-Scan-Modus befinden, also verbindungsbereit sein. Wie auch gegenber
dem Inquiry lהsst sich beim Paging der Zeitraum beschrהnken, indem dem
ein Bluetooth-Gerהt auf Verbindungsanfragen von anderen Gerהten wartet.
Fr die Verbindungsbereitschaft ist die Sichtbarkeit eines Gerהtes keine
Voraussetzung.
Der Absender einer Page-Nachricht bernimmt im Piconetz im Anschluss die
Funktion des Masters. Ein anschlieender Rollentausch ist auf
Anforderung des Slaves mצglich. Die Page-Nachricht enthהlt die Adresse
des knftigen Slaves. Antwortet der Slave dem Master mit einem
speziellen Paket, dass wiederum seine eigene Adresse enthהlt, so bermittelt
der Master dem Slave daraufhin ein Paket, mit dessen Hilfe er sich auf
den Master synchronisieren kann. Neben den dafr notwendigen
Informationen zur Frequenzfolge und zum Zeittakt des Masters enthהlt das
Paket auch eine Adresse, die den Slave als aktiv kennzeichnet - die
Active Member Address. Nur mit dieser kann ein Slave Datenpakete an den
Master senden.
Das Pairing (dt. Paarung)
dient der berprfung der Zutrittsberechtigung eines Bluetooth-Gerהtes
zu einem Piconetz. Im Verlaufe dieser Prozedur wird ein Verbindungsschlssel
mit 128 Bit Lהnge erzeugt und fr alle zuknftigen Verbindungen in den
beiden Gerהten gespeichert. Zur Erzeugung dieses Schlssels werden die
Bluetooth-Adressen und von beiden Gerהten je eine Zufallszahl
herangezogen. Zur gesicherten bertragung dieser Zufallszahlen muss
zuvor ein weiterer Schlssel - der Initialisierungsschlssel - erzeugt
worden sein. Dieser berechnet sich aus einer Zufallszahl, einer der
beiden Bluetooth-Adressen und dem Bluetooth-Kennwort.
Das Pairing findet nur beim ersten Kontakt zweier Bluetooth-Gerהte statt.
Sind diese einmal gepaart, so wird bei erneuter Prfung der
Zutrittsberechtigung das Bluetooth-Kennwort nicht mehr benצtigt. Bei
jeder weiteren Prfung wird stattdessen der Verbindungsschlssel
verwendet.
Der Verbindungsschlssel dient ausschlielich der verschlsselten Prfung
der Zugangsberechtigung. Auf seiner Basis wird allerdings ein weiterer
Schlssel mit einer Lהnge zwischen 8 und 128 Bit erzeugt. Dieser Schlssel
dient der Sicherung der Datenbermittlung und wird fr jede Sitzung neu
ausgehandelt. Die maximale Lהnge dieses Sicherungsschlssels wird durch
die verwendete Hardware begrenzt.
Ein Paket ist eine transportable Dateneinheit, die in Computer-Netzwerken
bzw. in Telekommunikationsnetzen der bermittlung von Informationen
dient.
Ein solches Paket enthהlt neben den eigentlichen Nutzdaten auch
Steuerinformationen. Dazu gehצren neben einer Zahl weiterer
Zusatzinformationen die Absender- und die Empfהngeradresse,
Informationen zur Flusssteuerung, zur Fehlererkennung und -korrektur
sowie zur Wiederherstellung der logischen Paketreihenfolge beim
Empfהnger. Die Steuerinformationen werden den Nutzdaten vorangestellt.
Dieser Paketbestandteil trהgt daher die Bezeichnung Header (dt.
Anfangsbereich), speziell bei Paketen des Internetprotokolls IP auch
IP-Header genannt.
Pakete, die wie beim IP jeweils die vollstהndige Zieladresse enthalten,
werden als Datagramme bezeichnet. Zu ihrer bertragung ist kein
vorheriger Verbindungsaufbau und damit keine Vereinbarung ber den
Versand eines Paketes notwendig. Wird dagegen vor der bermittlung eines
Paketes eine (virtuelle) Verbindung aufgebaut, so muss nur dass erste
Datenpaket die vollstהndigen Adressinformationen enthalten.
Die Transportprotokolle der Netzwerke sehen fr Pakete eine Maximalgrצe
(Maximum Transfer Unit Size - MTU-Size) vor. Wird diese berschritten,
so werden die Pakete in mehrere Pakete aufgeteilt oder aber verworfen.
Solche Effekte treten vor allem bei der bergabe von Paketen zwischen
verschiedenartigen physikalischen Netzen auf. Typische Effekte sind ein
langsamer Seitenaufbau von Internetseiten, da verworfene Pakete immer
wieder angefordert und bertragen werden mssen. Vereinzelt werden
Internetseiten oder E-Mails auch berhaupt nicht bertragen.
Paketfilter setzen
einfache Firewall-Funktionalitהten um. Sie analysieren vor einer
Weiterleitung die Quell- und Zieladressen (IP-Adressen) bergebener
Datenpakete. Auerdem kann der ein- und ausgehende Datenverkehr ber
bestimmte Ports unterbunden werden.
Bei der Konfiguration von Paketfiltern kצnnen zwei Konzepte verfolgt
werden: Es kצnnen entweder Positivlisten oder Negativlisten in der
Firewall (bzw. in einem Router) hinterlegt werden. Positivlisten stellen
eine sehr restriktive Form dar, bieten aber ein hצheres Ma an
Sicherheit, da sie nur ausgewiesene vertrauenswrdige
Kommunikationspartner beinhalten. Ein הhnliches Ma an Sicherheit ber
eine Negativliste zu schaffen, ist dagegen sehr aufwהndig. Theoretisch
msste jeder mצgliche Kommunikationspartner in Hinblick auf seine
Vertrauenswrdigkeit eingeschהtzt werden.
Einen Kompromiss zwischen Sicherheit und Konfigurationsaufwand bietet
die Kombination aus Positiv- und Negativlisten. Durch eine solche
Kombination kann hohe Sicherheit mit einem vertretbaren
Konfigurationsaufwand geschaffen werden.
Abkrzung fr Personal
Area Networking (dt. privates Netzwerk); Bluetooth-Profil
ber das Netzwerk-Profil PAN kצnnen im persצnlichen Umfeld kleine
Netzwerke gebildet werden. Durch Aufbau eines Ad-hoc-Netzwerkes kצnnen
bis zu acht PCs aktiv miteinander Daten austauschen. Wie in einem
lokalen Netzwerk (LAN) lassen sich Ressourcen wie Festplatten,
Internetzugang und Drucker gemeinsam nutzen.
ber PAN ist auch die gemeinsame Nutzung eines DSL-Zuganges mצglich.
Dadurch kצnnen bis zu acht Gerהte gleichzeitig auf eine bestehende DSL-Internetverbindung
zugreifen.
Das Bluetooth-Profil PAN kennt zwei verschiedene Rollen. Ein PAN-AP
(Access Point, dt. Zugangspunkt) kann anderen Bluetooth-Gerהten, die als
PAN-User (dt. Benutzer) bezeichnet werden, den Zugang zu bestehenden
Netzwerken vermitteln oder als Master in einer PAN-Group (dt. PAN-Gruppe)
arbeiten. Zu einem solchen spontan gebildeten Netzwerk kצnnen sich bis
zu sieben PAN-User ber einen PAN-AP zusammenschlieen.
Zwei PAN-User kצnnen sich allerdings auch ohne Mitwirkung eines PAN-AP
direkt miteinander verbinden.
Der Park-Modus ist einer
von drei Energiesparmodi von Bluetooth-Gerהten. Neben dem Park-Modus
existieren noch der Halte- und der Sniff-Modus.
Der Park-Modus wird in der Regel dazu benutzt, mehr als sieben Slaves an
einem Piconetz teilhaben zu lassen. Slaves, die zwischenzeitlich nicht
an der bertragung teilnehmen, kצnnen vom Master in den Parkzustand
versetzt werden und verlieren damit ihre Active Member Address, die sie
in einem Piconetz identifiziert. Ein geparkter Slave erhהlt stattdessen
eine Parked Member Address sowie eine Access Request Address. Die Parked
Member Address wird vom Master genutzt, um einen geparkten Slave wieder
aufzuwecken. Die Access Member Address wird dagegen vom geparkten Slave
genutzt, um selbst ein Entparken beim Master zu erreichen.
Ein Slave im Park-Modus kann von sich aus keine Daten senden, er
synchronisiert sich aber weiterhin auf den Master. Lediglich aktive
Anfragen zum Entparken sind mצglich. Geparkte Slaves kצnnen innerhalb
von 2 ms wieder aktiviert werden.
Das ISDN-Leistungsmerkmal Parken gestattet einem Teilnehmer eine
existierende Verbindung zu einer Gegenstelle ber die Vermittlungsstelle
auf ein anderes Endgerהt am Anschluss umzulegen.
Dazu parkt der Teilnehmer ber die Tastatur seines Endgerהtes die
existierende Verbindung. Nach dem Wechsel auf ein anderes Endgerהt kann
der Teilnehmer die geparkte Verbindung durch Auslצsen der Funktion
Wiederaufnehmen aktivieren und das Gesprהch dort fortsetzen. Damit kein
Unberechtigter das Gesprהch wiederaufnehmen kann, wird das geparkte
Gesprהch ber die Eingabe eine zweistelligen Parkcodes geschtzt. Zur
Wiederaufnahme der Verbindung muss der Teilnehmer den Parkcode am
Zielgerהt erneut eingeben.
Wהhrend die Verbindung des Gesprהchspartners geparkt ist, erhהlt dieser
eine Ansage oder eine anderweitige Signalisierung von der
Vermittlungsstelle. Zwischen dem Parken und dem Wiederaufnehmen drfen
maximal 180 Sekunden verstreichen.
Eine besondere Variante des Parkens ist das Umstecken am Bus.
Mit Pauschaltarifen fr
den Internetzugang rהumen die Internetanbieter ihren Kunden gegen eine
feste Gebhr die Nutzung eines Internetzugangs ein - hהufig allerdings
nur bis zu einem gewissen Limit.
Das Limit kann sich dabei entweder auf ein Zeit- oder auf ein
Datenvolumenkontingent je Monat beziehen. Darber hinaus anfallende Zeit-
oder Volumeneinheiten werden zusהtzlich in Rechnung gestellt. Bei einer
so genannten Flatrate ist die Nutzung eines Internetzugangs weder
zeitlich noch in Bezug auf das Datenvolumen begrenzt.
Pauschaltarife bieten dem Kunden eine weitgehend zuverlהssige
Kalkulationsgrundlage. Der Kunde kann ber die Wahl eines fr sein
Nutzerverhalten geigneten Pauschaltarifes seine
Internetverbindungskosten minimieren. Gestaffelte Pauschaltarife, die
beispielsweise bei berschreiten eines Kontingentes automatisch in den
nהchsthצheren Tarif oder in eine Flatrate berfhrt werden sowie
Flatrates an sich, gestatten zudem die Begrenzung der monatlichen Kosten
auf ein Hצchstlimit und schtzen somit vor unliebsamen berraschungen am
Monatsende.
PCI ist ein von Intel entwickeltes Steckverbindungssystem fr interne
PC-Erweiterungen. Es gestattet dem Anwender seinen PC mit den
verschiedensten Funktionserweiterungen zu versehen. Die Steckplהtze
befinden sich innerhalb des PCs.
Zum Einstecken der PCI-Controller (z.B. ISDN-, ADSL oder Netzwerk-Controller,
Sound- oder TV-Karten) muss der Anwender das Gehהuse צffnen. Da der
Einbau von PCI-Komponenten sehr einfach auszufhren ist, kann er auch
von weniger versierten Anwendern problemlos ausgefhrt werden.
Das Verbindungssystem PCI gewהhrleistet durch seine systemnahe
Integration eine stabile Einbindung von Erweiterungskomponenten in das
Gesamtsystem bei gleichzeitig sehr hoher Zugriffsgeschwindigkeit. Fr
Komponenten, die einen direkten Zugriff auf das Internet ermצglichen,
bedeutet dies nicht zuletzt eine hohe effektive Datenbertragungsrate
und eine geringe Reaktionszeit auf Datenanforderungen (Pingzeit).
In hierarchischen Netzwerken stellen Server zentral zugreifbare Dienste
zur Verfgung. In kleinen Netzwerken stehen spezielle Computer, die als
Server agieren, hהufig nicht zur Verfgung. Doch auch in solchen Netzen
ist es mצglich, etliche Ressourcen fr eine gemeinsame Nutzung durch
alle im Netzwerk befindlichen PCs zur Verfgung zu stellen.
Ein derart kooperatives Netzwerk gleichberechtigter Computer wird als
Peer-to-Peer-Netzwerk bezeichnet. Es arbeitet mit einfachen
Freigabemechanismen, die eine gemeinsame Nutzung eines Druckers oder
eines Internetzuganges bzw. den gemeinsamen Zugriff auf
Dateiverzeichnisse ermצglichen.
Die Kommunikation von
Bluetooth-Gerהten wird innerhalb von Kleinstfunkzellen (Piconetzen)
organisiert. Innerhalb eines Piconetzes existiert genau ein Bluetooth-Gerהt,
das als Master fungiert und die Kommunikation koordiniert. Alle anderen
Gerהte in einem Piconetz werden als Slave bezeichnet. Die Slaves in
einem Piconetz kצnnen nicht direkt miteinander kommunizieren, sondern
nur mit dem Master.
Bis zu acht Gerהte kצnnen in einer Picozelle gleichzeitig kommunizieren
- unter diesen acht Gerהten befindet sich immer auch der Master.
Insgesamt kצnnen sich jedoch bis zu 255 Slaves in einem Piconetz
anmelden. Beim Zutritt zu einem Piconetz erhהlt ein Slave eine Active
Member Address. Nur Slaves, die ber eine solche Active Member Address
verfgen, drfen Daten an den Master bermitteln. Geht ein Slave auf
eigene Anforderung oder auf Anweisung des Masters in den Park-Modus ber,
so wird ihm die Active Member Address wieder entzogen und er erhהlt
stattdessen eine Parked Member Address. Wenn tatsהchlich 255 Slaves in
einem Piconetz angemeldet sind, so mssen sich mindestens 248 von ihnen
im Park-Modus befinden.
Piconetze stellen keine rהumlich-physikalischen sondern rein logische
Kleinstfunkzellen dar. Ein Piconetz definiert sich ausschlielich ber
die am Master angemeldeten Slaves. Bis zu zehn Piconetze kצnnen in
physikalisch berlappenden Funknetzen koexistieren. Das fr die
Bluetooth-Kommunikation verwendete Frequenzsprungverfahren ermצglicht es,
gegenseitige Stצrungen weitestgehend zu vermeiden. Arbeiten im selben
Raum zehn solcher Piconetze mit je acht aktiven Gerהten, so verringert
sich die Leistung einzelner Verbindungen um weniger als zehn Prozent.
Ein Bluetooth-Gerהt kann Mitglied in mehreren Piconetzen sein. Piconetze
kצnnen durch die Verknpfung ber ein Bluetooth-Gerהt zu so genannten
Scatternetzen zusammengeschlossen werden.
Abkrzung fr Point of
Presence (dt. Zugangsknoten bzw. Zugangspunkt)
Mit Point of Presence werden die Einwahlknoten von Internet Service
Providern bezeichnet, ber die der Kunde Zugang zum Internet erhהlt.
Auch andere bergabepunkte werden als PoP bezeichnet - so z.B. der
Einwahlknoten in ein lokales Netz (Intranet) oder die bergabepunkte
zwischen den Teilnetzen der Weitverkehrsnetze.
Die Zugangsknoten fr Kunden, die breitbandige
Internetzugangstechnologien wie ADSL verwenden, werden auch als
Breitband-PoP bezeichnet.
Damit auf einem PC ber ein und dieselbe Netzwerkverbindung mehrere
Anwendungen gleichzeitig Daten mit Gegenstellen austauschen kצnnen,
verwaltet ein PC fr die IP-basierten Protokolle TCP und UDP so genannte
Ports. Ports konkretisieren den Anlaufpunkt fr die via
Internetprotokoll IP zugestellten Datenpakete. Wהhrend die IP-Adresse
ganz allgemein den Zielcomputer bestimmt, adressiert der Port die von
einer Anwendung fr eine bestimmte Kommunikation bereitgestellte
Kommunikationsschnittstelle.
Das Internetprotokoll sieht fr die Angabe der Portnummer 16 Bit vor.
Damit lassen sich also 65535 Portnummern unterscheiden. Die Ports bis
zur Portnummer 1024 sind fr spezielle System- und fr typische
Internetanwendungen reserviert. Darunter befinden sich z.B. die
Portnummern 21 fr FTP (File Transfer Protocol), 25 fr SMTP (Simple
Mail Transfer Protocol), 53 fr DNS (Domain Name Service) und 80 fr
HTTP (Hypertext Transfer Protocol).
Ports sind fr Anwender vor allem im Zusammenhang mit der Sicherung
einer Internetverbindung vor Angreifern von Interesse. Die meisten
Firewalls bieten die Mצglichkeit, Datenverkehr auf bestimmten Ports zu
unterbinden. Dadurch kצnnen insbesondere solche Portnummern gesperrt
werden, auf denen andernfalls Systemdienste Daten entgegennehmen kצnnten.
Zusהtzlich kann so unterbunden werden, dass eventuell eingenistete
Trojanische Pferde (schהdliche Anwendungen, die Hintertren auf einem PC
צffnen) Daten auf dafr angelegten eigenen Ports entgegennehmen kצnnen.
Eine Firewall sperrt meist alle untypischen fr den normalen
Anwendungsfall nicht benצtigten Portnummern und bietet versierten
Anwendern die Mצglichkeit der gezielten Portfreigabe.
Die Portfreigabe gestattet
das Angeben von Ports, ber die ein Router oder eine Firewall alle ein-
oder ausgehenden Datenpakete passieren lassen soll.
Bietet z.B. ein PC aus dem lokalen Netzwerk Serverdienste an, so muss in
der Konfiguration eines Routers, der NAT oder IP-Masquerading verwendet,
der vom Serverdienst verwendete Port fr eingehende Datenpakete
freigegeben und damit dauerhaft geצffnet werden. Als Zieladresse fr
alle auf dem Port eingehenden Pakete muss die private IP-Adresse des
entsprechenden PCs hinterlegt werden.
Typische Serveranwendungen, fr die Portfreigaben erfolgen mssen, sind
FTP- und Webserver. Der Zugriff auf einen PC ber ein
Fernwartungsprogramm wie Symantecs PC-Anywhere oder Microsofts Remote
Desktop, aber auch der Einsatz eines Filesharingprogrammes wie Edonkey
erfordert die Freigabe der jeweils benצtigten Ports. Die Portfreigabe
fr die wichtigsten Anwendungsfהlle gestaltet sich sehr einfach, sofern
die Einstellungen des Routers bzw. der Firewall schon entsprechende
vorkonfigurierte Regeln enthalten.
Ein Portscan ist eine im Internet angewandte Methode zur Erlangung von
Informationen ber die Struktur von Netzwerken oder ber verfgbare
Komponenten und Dienste auf bestimmten Rechnern.
Da Angriffe auf einzelne Rechner oder Netzwerkinfrastrukturen hהufig
durch derartige Portscans eingeleitet werden, genieen diese
mittlerweile einen sehr schlechten Ruf. Ein solch vorbereitender
Portscan dient einem Angreifer dazu, zunהchst vorhandene Schwachstellen
in einem Zielsystem aufzudecken, um diese anschlieend gezielt
anzugreifen bzw. auszunutzen.
Durch den Einsatz einer Firewall kann ein Anwender die Gefahr verringern,
dass ein Angreifer ber einen solchen Portscan Informationen ber den
dahinter liegenden Rechner bzw. das Netzwerk erlangt.
Mit POTS wird die analoge Telefonie bezeichnet. In der analogen
Telefonie wird ein Frequenzbereich von 300 Hz bis 3,4 kHz verwendet.
Damit ergibt sich eine Bandbreite von 3,1 kHz.
Abkrzung fr
Point-to-Point Protocol (dt. Punkt-zu-Punkt-Protokoll); Datenbertragungsprotokoll
im Internet
ber das Punkt-zu-Punkt-Protokoll kצnnen Datenverbindungen zwischen zwei
Gerהten auf der Grundlage von Netzwerkprotokollen etabliert werden. ber
dieses Datenbertragungsprotokoll werden die meisten der auf
Einwahlverfahren beruhenden Internetanmeldungen abgewickelt. Das
Punkt-zu-Punkt-Protokoll untersttzt bertragungsraten von bis zu 2 MBit/s.
PPP handelt beim Verbindungsaufbau die zu verwendenden
Netzwerkprotokolle und weitere Kommunikationsparameter aus und bernimmt
auerdem die Authentifizierung der Teilnehmer. PPP gestattet die
Aushandlung mehrerer Netzwerkprotokolle fr eine einzige Verbindung. Fr
den Transport der Netzwerkpakete ber die PPP-Verbindung werden diese
nochmals in PPP-Pakete verpackt.
PPPoE ist ein Kommunikationsprotokoll, dass die Verwendung des
Internetprotokolls PPP ber Ethernet-Verbindungen ermצglicht. Das
Protokoll PPPoE legt dazu Regeln fr die protokollunabhהngige bertragung
von Netzwerkpaketen ber Ethernet fest. Es beschreibt fr verschiedene
Netze den Aufbau der zu bertragenden Datenpakete. Anwendung findet es
vor allem im Zusammenhang mit breitbandigen Internetzugangsarten wie
ADSL.
Eine Besonderheit von PPPoE gegenber anderen PPP-Verfahren (PPP, PPP
over ISDN) ist die Mצglichkeit, dass ber ein und denselben ADSL-Anschluss
zeitgleich mehrere PPPoE-basierte Verbindungen mit verschiedenen
Internetanbietern aufgebaut sein kצnnen. Damit ist z.B. die zeitgleiche
Nutzung von T-Online und AOL ber einen ADSL-Anschluss mצglich. Ein
ADSL-Gerהt, das mehrere solcher ADSL-Verbindungen via PPPoE unterhalten
kann, wird auch als Bridging-Modem oder Bridging-Router bezeichnet.
Der
Primהrmultiplexanschluss ist ein ISDN-Anschluss, der fr Grokunden mit
einem hohen Kommunikationsaufwand konzipiert ist. Er ist ausschlielich
als Anlagenanschluss verfgbar und dient dem Anschluss von mittleren bis
groen Nebenstellenanlagen.
Der Anschluss beinhaltet 30 Nutzkanהle (B-Kanהle) mit einer bertragungsrate
von jeweils 64 kBit/s, einen Steuerkanal (D-Kanal) mit einer Kapazitהt
von 64 kBit/s sowie einen zusהtzlichen Synchronisationskanal mit
ebenfalls 64 kBit/s. Die Kanהle kצnnen gebndelt werden. Damit steht dem
Endanwender eine maximale bertragungskapazitהt von 2 MBit/s zur Verfgung.
Private IP-Adressen
identifizieren PCs und andere netzwerkfהhige Gerהte, die ber das
Internetprotokoll (IP) in einem lokalen Netzwerk kommunizieren.
Da viele private Netzwerke nicht oder nur ber einzelne PCs bzw. Router
mit dem Internet verbunden sind (Gateways), wurden bestimmte
Adressbereiche aus den צffentlich nutzbaren IP-Adressen herausgelצst und
fr die Vergabe in lokalen Netzwerken zur Verfgung gestellt.
Der grצte Vorteil dieser Vorgehensweise ist die erhebliche
Vereinfachung des Aufbaus und der Administration eines solchen lokalen
Netzwerkes. Wer im Unternehmen oder Zuhause ein lokales Netzwerk
aufbauen mצchte, muss nun lediglich innerhalb des eigenen Netzwerkes auf
die Einmaligkeit der vergebenen IP-Adressen achten. Es ist vצllig
unerheblich, ob eine private IP-Adresse in anderen lokalen Netzwerken
nochmals existiert.
Die Regeln des Internets sorgen dafr, dass Pakete mit privaten
Absenderadressen nicht versehentlich ins צffentliche Internet gelangen.
Damit ist auch bei einer bestehenden Internetanbindung des lokalen
Netzwerkes gewהhrleistet, dass keine Angriffe aus dem Internet auf einen
PC mit einer privaten Internetadresse erfolgen kצnnen.
Besteht ber ein Internet-Gateway eine Zugriffsmצglichkeit auf das
Internet, so bleibt der Rechner hinter dem Gateway fr das Internet
weitgehend unsichtbar. Das Gateway agiert als Stellvertreter des lokalen
Netzwerkes gegenber dem Internet. Nur das Gateway verfgt ber eine
צffentliche IP-Adresse und sorgt fr die korrekte Zustellung der
Antwortpakete aus dem Internet an den PC, der die Pakete angefordert
hat. Die bei dieser Zugriffsart eingesetzte Technologie heit Network
Address Translation (NAT).
Abkrzung fr Public
Switched Telephone Network (dt. צffentliches Telefonvermittlungsnetz)
Als PSTN werden צffentliche Telefonvermittlungsnetze bezeichnet, die auf
analoger Technologie basieren. Mageblich fr diese Einordnung eines
Netzes ist dabei die in den Vermittlungsstellen zum Einsatz kommende
Technologie. Hauptzweck eines PSTN ist die Vermittlung von Verbindungen
des analogen Telefoniedienstes (POTS). Daneben kצnnen auch
Datenverbindungen ber analoge Modems sowie analoge Faxverbindungen
geschaltet werden.
Analoge Teilnehmeranschlsse werden mittlerweile aber auch dann als
PSTN-Anschlsse bezeichnet, wenn diese ber einen a/b-Wandler einer
digitalen Vermittlungsstelle zur Verfgung gestellt werden. Dies ist u.a.
in den Telekommunikationsnetzen im deutschsprachigen Raum mittlerweile
der Regelfall.
Mit Quality of Service (QoS) werden allgemein Mechanismen zur Sicherung
der Gte (Qualitהt, Verfgbarkeit etc.) eines Dienstes bezeichnet.
Der in Windows 2000 und neueren Microsoft-Betriebssystemen integrierte
Quality-of-Service-Mechanismus, passt die Geschwindigkeit eines
schnelleren Netzwerkadapters bei Paketbermittlungen in ein etwas
langsameres Netzwerk - wie z.B. ISDN oder ADSL - automatisch und optimal
an dessen Anforderungen an.
Dieser Quality-of-Service-Mechanismus ist vor allem dann von Interesse,
wenn in einem Ethernet-Netzwerk mehrere PCs den Internetzugang eines PCs
ber eine Internet- bzw. Netzwerkfreigabe gemeinsam nutzen. Der so
genannte QoS-Paketplaner sorgt dafr, dass die PCs (Clients), die ber
die Freigabe auf das gegenber dem Ethernet-Netzwerk langsamere Internet
zugreifen, keine unnצtigen Paketkollisionen erzeugen kצnnen. Der auf dem
PC mit der Internetfreigabe (NAT-Router) aktive QoS-Paketplaner passt zu
diesem Zweck den Internetdatenverkehr der Clients ber das Ethernet-Netzwerk
an die langsamere Internetverbindung an. Auf den sonstigen Ethernet-Datenverkehr
hat dies keinerlei negative Auswirkungen.
Der Quittungston
signalisiert, ob eine ber ein Telefon eingegebene Programmiersequenz
korrekt ist bzw. erfolgreich ausgefhrt werden konnte.
Ein positiver Quittungston signalisiert eine erfolgreiche Eingabe bzw.
Ausfhrung. Ein negativer Quittungston informiert ber das Ablehnen
einer Programmiersequenz durch den Empfהnger - in der Regel handelt es
sich dabei um eine Telefonanlage oder eine Vermittlungseinrichtung in
einem Telekommunikationsnetz.
Beim so genannten Rauschen
handelt es sich um Stצrungen bei der elektrischen bertragung von
Signalen. Rauschen tritt vor allem infolge der Elektronenbewegung in
Widerstהnden und damit auch in elektrischen Leitern selbst auf.
Bei der Nachrichtenbermittlung in Telekommunikationsnetzen verursacht
die Verlegung der Kupferkabel in Bndeln von mehreren hundert
Doppeladern zudem Stצreffekte. Diese Stצreffekte fhren zu einer
weiteren Erhצhung des Rauschens.
Bei der digitalen bertragung von Signalen ist das Rauschen bis zu einer
gewissen Grenze (Signal-Rausch-Toleranz) tolerabel, ohne dass es zu
Einschrהnkungen bezglich der Signalverwertung kommt. Wird diese Grenze
jedoch berschritten, so ist eine sinnvolle Verwertbarkeit des Signals
nicht mehr gegeben.
Ein Repeater wird in Ethernet-Netzen eingesetzt, um grצere Entfernungen
innerhalb eines lokalen Netzwerkes zu berbrcken. Dazu teilt er das
Netzwerk in zwei elektrisch voneinander entkoppelte Segmente auf. Vor
der bermittlung von Datenpaketen in das jeweils andere Segment werden
diese vom Repeater verstהrkt und regeneriert. Auerdem sorgt er fr eine
Fehlerererkennung und -behandlung.
Ab einer bestimmten Grצe eines lokalen Netzwerkes ergeben sich hohe
Signallaufzeiten zwischen weit voneinander entfernten Netzwerkgerהten.
Daraus kצnnen hהufige Kollisionen von Datenpaketen resultieren. Der
Einsatz eines Repeaters bietet sich daher nicht nur bei zu geringen
Signalpegeln an, sondern auch in groen lokalen Netzen mit hohen
Signallaufzeiten.
Das Bluetooth-Protokoll RFCOMM stellt eine Befehlssteuerung dar, die
dazu dient, eine oder mehrere serielle Schnittstellen zu emulieren. Es
wird daher auch mit Serial Port Emulation bezeichnet.
Auf diesem Protokoll setzt z.B. das Bluetooth-Profil SPP auf.
Der Weg, den ein IP-Paket zwischen Absender und Empfהnger wהhlt, wird
ganz allgemein als Route bezeichnet. Im engeren Sinne ist eine Route ein
vorgegebener Weg, auf dem ein Computer bzw. Router ein Paket in
Abhהngigkeit von dessen Zieladresse weiterleiten soll.
In einer so genannten Routing-Tabelle werden zu diesem Zweck alle
vorgegebenen Routen hinterlegt. IP-Pakete an nicht bekannte Zieladressen
werden - sofern vorhanden - ber eine Standard-Route weitergeleitet.
Ein Router vermittelt die Datenpakete zwischen rהumlich oder logisch
getrennten Netzwerken. Seine Hauptaufgabe ist die Wegewahl fr ein
weiterzuleitendes Datenpaket. Fr jedes Datenpaket ermittelt der Router
den effektivsten Weg und leitet es ber diesen an den Empfהnger weiter.
Ein typisches Anwendungsbeispiel ist die Kopplung eines lokalen
Netzwerkes an einen DSL oder ISDN-Zugang (Access Point). Der Router
nimmt Datenpakete aus dem lokalen Netzwerk entgegen und leitet diese an
den Internetprovider weiter. Empfangene Datenpakete aus dem Internet
werden wiederum an das lokale Netzwerk bergeben.
Ein Router muss nicht immer als eigenstהndige Hardware vorliegen. Auch
ein PC mit mehreren Netzwerkkarten kann diese Funktion wahrnehmen. Um
Datenpakete zwischen den einzelnen Subnetzen eines Netzwerkes zu
vermitteln, ist sogar ein als Software vorliegender Router ausreichend.
auch Besetzt bei Besetzt (engl.
Busy on Busy); Leistungsmerkmal von TK-Anlagen
Das Leistungsmerkmal Ruf abweisen bei Besetzt verursacht, dass ein
Anrufer ein Besetztzeichen erhהlt, wenn der Angerufene bereits ein
Gesprהch fhrt. Dadurch lהsst sich verhindern, dass der Anrufer auf ein
anderes Endgerהt geleitet wird, dass gleichfalls Rufe auf die
betreffende Rufnummer entgegennimmt.
Durch das Besetztzeichen wei der Anrufer, dass der Angerufene anwesend
ist. Auf Wunsch kann er dann - sofern von beiden Anschlssen untersttzt
- das ISDN-Leistungsmerkmal Rckruf bei Besetzt nutzen.
Das Leistungsmerkmal Ruf heranholen ermצglicht das Heranholen von
eingehenden Rufen auf Nebenstellen, die den betreffenden Ruf nicht mehr
signalisieren oder nicht signalisieren sollen (andere MSN). Das
Heranholen erfolgt in der Rufphase ber die Eingabe einer bestimmten
Tastenkombination am heranholenden Endgerהt. ber dieses
Leistungsmerkmal kצnnen auch solche Rufe an ein Telefon herangeholt
werden, die schon an einer anderen Nebenstelle von einem
Anrufbeantworter angenommen wurden.
Rufnummernbereiche sind
Bereiche, zu denen man sich von einem bestimmten Ort aus zu
einheitlichen Kosten telefonisch ber einen bestimmten Netzbetreiber
verbinden lassen kann.
Ein Rufnummernblock ist
ein zusammenhהngernder Bereich von beliebig vielen Rufnummern, die alle
einem ISDN-Anschluss zugeordnet sind. Allen Anlagenanschlssen wird in
der Regel ein solch zusammenhהngender Block von Rufnummern zugewiesen.
Die Rufnummern eines Mehrgerהteanschlusses sind dagegen nur auf Wunsch
und je nach Verfgbarkeit als Rufnummernblock von bis zu zehn MSN
erhהltlich
Die Funktion
Rufnummernsperre schtzt vor unliebsamen berraschungen beim Blick auf
die Telefonrechnung. Die gefrchteten 0190er- und 0900er-Dialer (als
Trojanische Pferde eingeschleuste Einwahlprogramme) bleiben wirkungslos,
wenn die Rufnummernsperre die ungewollte Anwahl kostenpflichtiger
Rufnummern verhindert. ber die Warnmeldungen der Software wird der
Anwender zudem frhzeitig auf Dialer in seinem System aufmerksam.
Leistungsfהhige Programme ermצglichen nicht nur die Sperre bestimmter
Rufnummern oder beliebiger Rufnummernbereiche, sondern gestatten auch
das Festlegen von Ausnahmen. So kann der eigene Internetanbieter als
Ausnahme definiert weiterhin ber eine 0191- oder 0192-Nummer erreichbar
bleiben, auch wenn die Anwahl aller anderen Nummern des betreffenden
Rufnummernbereiches unterbunden wird.
Die nach derzeitigem Stand hצchste Sicherheit bieten die Programme von
ISDN-Hardwareherstellern, deren Rufnummernsperren direkt auf die ISDN-Anwendungsschnittstelle
CAPI aufsetzen. Diese bieten eine geringe Angriffsflהche und sind daher
nur sehr schwer zu umgehen. In TK-Anlagen integrierte Rufnummernsperren
bieten denselben Schutz auch fr die herkצmmliche Telefonie. Auch hier
kann nicht nur die Anwahl von kostenpflichtigen Rufnummern unterbunden
werden, sondern wahlweise auch Auslands- oder Ferngesprהche oder
generell das Heraustelefonieren.
Die Rufumleitung bietet einen הhnlichen Leistungsumfang in Bezug auf die
Nebenstellen einer TK-Anlage, wie die Anrufweiterschaltung in Bezug auf
die Rufnummern eines ISDN-Anschlusses. Rufe, die auf eine bestimmte
Nebenstelle eingehen, kצnnen bei Abwesenheit (sofort), im Besetztfall,
bei Nichtmelden (verzצgert) oder wהhrend des Bestehens einer
Klingelsperre an andere Nebenstellen der TK-Anlage bzw. an externe
Anschlsse umgeleitet werden. Die Umleitung wird nicht wie bei einer
Anrufweiterschaltung von der Vermittlungsstelle gesteuert, sondern von
der TK-Anlage.
Im Falle einer externen Umleitung werden zwei B-Kanהle am Anschluss des
umleitenden Teilnehmers belegt. Ein B-Kanal wird vom eingehenden Ruf und
ein weiterer fr die externe Umleitung des Rufes benצtigt. Die Kosten
einer externen Rufumleitung trהgt der Inhaber des umleitenden
Anschlusses. Wenn nach Rufeingang kein weiterer freier B-Kanal am
Anschluss zur Verfgung steht, schlהgt die Umleitung fehl.
Eine Umleitung erfolgt nur dann intern, wenn zur Anwahl der
Zielnebenstelle die interne Durchwahlnummer verwendet wird. Hinterlegt
der Teilnehmer fr die Rufumleitung in der TK-Anlage statt einer
internen Durchwahlnummer versehentlich eine "normale" צffentliche
Rufnummer (MSN) seines eigenen Anschlusses, so werden allein fr die
Umleitung zwei freie B-Kanהle benצtigt. An Mehrgerהteanschlssen fhrt
dies zwangslהufig zum Scheitern der Rufumleitung, da der Anschluss
lediglich ber zwei B-Kanהle verfgt
Die Rufverteilung sorgt an
ISDN-Anschlssen dafr, dass die Endgerהte, die auf dieselbe MSN
reagieren, den Ruf zwar faktisch zeitgleich erhalten, aber nicht
gleichzeitig signalisieren; dadurch klingeln die Endgerהte abwechselnd.
Das ISDN-Leistungsmerkmal Rckfrage gestattet einem Teilnehmer trotz
einer bestehenden Verbindung an einem Endgerהt von diesem aus eine
zweite Verbindung aufzubauen (Rckfrage), ohne den bisherigen
Gesprהchspartner zu verlieren. Die zuvor aktive Verbindung wird dazu in
den Haltezustand versetzt.
Wהhrend der Gesprהchspartner gehalten wird, hצrt dieser eine Ansage bzw.
eine Wartemusik. Die gehaltene Verbindung kann durch den Teilnehmer
jederzeit wieder in den aktiven Zustand zurckversetzt werden. Dazu kann
er entweder die zweite Verbindung beenden oder wiederum diese in den
Haltezustand versetzen (Makeln).
Die ISDN-Leistungsmerkmale Halten, Makeln und Rckfrage stehen in der
Regel gebndelt als Leistungsmerkmal HOLD (Call Hold) an nahezu jedem
ISDN-Anschluss zur Verfgung. Viele TK-Anlagen stellen die
Leistungsmerkmale Halten, Makeln und Rckfrage mit erweiterten
Funktionen zur Verfgung. Dadurch sind z.B. Rckfragen an interne
Teilnehmer ohne Inanspruchnahme der Vermittlungsstelle mצglich. Auerdem
kצnnen die gehaltenen Gesprהchspartner auf den Anwendungsfall optimierte
Ansagetexte oder eine in der TK-Anlage vorgehaltene Wartemusik zu hצren
bekommen.
Durch das ISDN-Leistungsmerkmal Rckruf bei Besetzt kann der
Gesprהchsaufbau zu einer zuvor besetzten Gegenstelle ber die
Vermittlungsstelle automatisiert werden.
Ein Teilnehmer, der bei einer Gegenstelle ein Besetztzeichen erhהlt,
kann vor dem Auflegen des Hצrers ber die Tastatur seines Endgerהtes den
Dienst Rckruf bei Besetzt aktivieren. Sobald die zuvor besetzte
Gegenstelle wieder erreichbar ist, wird der Teilnehmer durch die
Vermittlungsstelle benachrichtigt. Nimmt dieser durch Abnehmen des
Hצrers die Benachrichtigung entgegen, so verbindet ihn die
Vermittlungsstelle erneut mit der gewnschten Gegenstelle.
Der Dienst Rckruf bei Besetzt lהsst sich nicht durch den Anrufer
aktivieren, wenn das Besetztzeichen aus einer Rufabweisung durch den
Angerufenen resultierte oder die Vermittlungsstelle der Gegenstelle den
Dienst nicht untersttzt.
Durch das ISDN-Leistungsmerkmal Rckruf bei Nichtmelden kann der
Gesprהchsaufbau zu einer zuvor nicht erreichbaren Gegenstelle ber die
Vermittlungsstelle automatisiert werden.
Ein Teilnehmer, der bei einer Gegenstelle ein dauerhaftes Freizeichen
erhהlt, ohne das der Ruf angenommen wird, kann vor dem Auflegen des
Hצrers ber die Tastatur seines Endgerהtes den Dienst Rckruf bei
Nichtmelden aktivieren. Sobald an der gewnschten Gegenstelle wieder
jemand erreichbar ist, wird der Teilnehmer durch die Vermittlungsstelle
benachrichtigt. Nimmt dieser durch Abnehmen des Hצrers die
Benachrichtigung entgegen, so verbindet ihn die Vermittlungsstelle
erneut mit der gewnschten Gegenstelle.
Der Dienst Rckruf bei Nichtmelden lהsst sich nicht durch den Anrufer
aktivieren, wenn die Vermittlungsstelle der Gegenstelle den Dienst nicht
untersttzt.
Beim ISDN-Basisanschluss
stellt der Netzbetreiber dem Kunden ber eine Zweidrahtleitung das
ISDN-Signal zur Verfgung. Diese Zweidrahtleitung wird an den NTBA
herangefhrt. Der NTBA stellt den Netzabschluss des צffentlichen
Telefonnetzes dar.
Zur Anwenderseite setzt der NTBA das Signal auf eine Vierdrahtleitung
um. Zwei Sende- und zwei Empfangsadern fhren das Signal vom NTBA an bis
zu 12 Anschlussdosen heran. Der so gebildete Datenbus wird als S0-Bus
bezeichnet. Der S0-Bus muss an beiden Enden, also an der jeweils letzten
ISDN-Anschlussdose mit Abschlusswiderstהnden versehen werden.
An den bis zu zwצlf ISDN-Anschlussdosen kצnnen beim Mehrgerהteanschluss
bis zu acht ISDN-Endgerהte angeschlossen werden. Die Verbindungskabel
zwischen den ISDN-Anschlussdosen und den daran angeschlossenen ISDN-Endgerהten
drfen eine Lהnge von jeweils 10 Metern nicht berschreiten. Maximal
vier Endgerהte kצnnen dabei vom NTBA versorgt werden. Alle anderen
Gerהte mssen ber eine eigene Stromversorgung verfgen. Genau ein
Telefon darf auf Notstrombetrieb eingestellt werden. Mit diesem Telefon
kann dann im Falle eines Stromausfalls weiterhin telefoniert werden.
Dazu nutzt das Telefon die ISDN-Speisespannung aus dem צffentlichen Netz.
Trotz einer teilweise fehlerhaften Verkabelung kann ein ISDN-Anschluss
korrekt funktionieren. Im Fehlerfall gestaltet sich bei komplexen
Verkabelungen die Fehlersuche aber הuerst kompliziert. Je nach Anzahl
der angeschlossenen Telefone kann das Fehlerbild recht deutlich
variieren.
S2M ist die Bezeichnung
der Netz-Nutzer-Schnittstelle eines Primהrmultiplexanschlusses.
Die S2M-Schnittstelle dient hier dem Anschluss von mittleren und groen
Nebenstellenanlagen. Anlagen ohne eine S2M-Schnittstelle kצnnen an einem
Primהrmultiplexanschluss nicht eingesetzt werden.
ber den NT des Netzbetreibers wird das Signal von der Netzschnittstelle
UK0 auf die S2M-Schnittstelle umgesetzt. Die Bezeichnung S2M basiert auf
der maximal nutzbaren bertragungsrate von 2 MBit/s.
Das Bluetooth-Profil SAP ermצglicht das Auslesen von SIM-Karten von
Handys. Damit kצnnen Freisprecheinrichtungen ber die SIM-Karte an
Stelle eines Handys auf das Mobilfunknetz zugreifen oder Adressen aus
einer SIM-Karte auslesen.
Das auf die SIM-Karte zugreifende Gerהt wird als SIM Access Client (dt.
zugreifendes Gerהt) bezeichnet, das Kartenlesegerהt als SIM Access
Servers (dt. Zugriffsgerהt).
Durch ein Scatternetz kann
der Kommunikationsradius der am Netz beteiligten Bluetooth-Gerהte
rהumlich erheblich ausgeweitet werden. Ein Bluetooth-Gerהt kann Mitglied
in mehreren Piconetzen sein. Zwei rהumlich berlappende Piconetze, die ber
ein Bluetooth-Gerהt zusammengeschlossen sind, bilden gemeinsam ein so
genanntes Scatternetz.
Das betreffende Bluetooth-Gerהt bernimmt dabei eine Brckenfunktion.
Dabei kann es in einem Piconetz durchaus als Slave angemeldet sein und
zugleich in einem anderen selbst als Master fungieren. Die Rolle des
Masters kann ein Bluetooth-Gerהt aber hצchstens in einem Piconetz bernehmen.
Aus Grnden der Performance in den einzelnen verknpften Piconetzen ist
es zu bevorzugen, wenn ein solches mit Brckenfunktion versehenes Gerהt
ausschlielich als Slave agiert. Zwischen zwei Piconetzen sollte auerdem
nur eine Brcke bestehen.
Abkrzung fr Service
Discovery Application Profile; Bluetooth-Profil
Das Profil SDAP steuert die Suche nach anderen Bluetooth-Gerהten in
Reichweite. Dazu verwendet es die Dienste des Bluetooth-Profils GAP. Auerdem
steuert es die Ermittlung von angebotenen Diensten auf Basis des Service
Discovery Protocol (SDP). Beim erstmaligen Eintritt in ein Piconetz
kצnnen damit die vom Master des Piconetzes angebotenen Bluetooth-Profile
abgefragt werden.
Abfragende Gerהte werden als SDAP-Client bezeichnet und antwortende
Gerהte als SDAP-Server. Die meisten Gerהte kצnnen beide Rollen einnehmen.
Lediglich Gerהte, die keine eigenen Verbindungsanforderungen stellen
kצnnen, arbeiten ausschlielich als SDAP-Server.
Abkrzung fr Service
Discovery Protocol; Bluetooth-Protokoll
Dieses Protokoll definiert die Vorgehensweise bei der Suche nach anderen
Bluetooth-Gerהten innerhalb der eigenen Reichweite. Es legt auerdem die
Regeln fest, nach denen die angebotenen Dienste (Bluetooth-Profile) beim
Zutritt zu einem Piconetz ermittelt werden.
Ein eigenes Profil, das Service Discovery Application Profile (SDAP),
setzt auf dieses Protokoll auf und steuert die Abfrage der Profile auf
Basis der Vorgaben des Service Discovery Protocol. Der Suchvorgang wird
dagegen vom General Access Profile (GAP) umgesetzt. Das SDAP steuert
wiederum die Suchvorgהnge auf dessen Grundlage.
Abkrzung sowohl fr
Symmetric DSL (dt. Symmetrisches DSL) als auch fr Symmetrical Single
Pair DSL bzw. Single Pair DSL (dt. Symmetrisches DSL ber eine
Kupferdoppelader)
Die Abkrzung SDSL wird zum einen allgemein fr symmetrische DSL-Varianten
verwendet, d.h. die nutzbare maximale bertragungsrate ist in beiden
Richtungen, Upstream und Downstream, identisch. Zu dieser Gruppe von
SDSL-Varianten gehצren auch solche ber zwei und mehr Kupferdoppeladern,
wie z.B. HDSL. Die gebrהuchlichste SDSL-Variante ist jedoch die
gleichfalls mit SDSL abgekrzte Variante, die nur eine Kupferdoppelader
verwendet.
Der SDSL-Standard ermצglicht auf einer Kupferdoppelader bertragungsraten
zwischen 128 kBit/s und 2.048 kBit/s. Wie hoch die maximal erreichbare bertragungsgeschwindigkeit
ist, hהngt dabei mageblich von der Entfernung zwischen Netzbetreiber
und Teilnehmeranschluss ab. bertragungsraten von 2.048 kBit/s sind nur
dann mצglich, wenn die Entfernung nicht mehr als 2,7 Kilometer betrהgt.
Ein Segment ist ein von
anderen Segmenten elektrisch entkoppelter Netzabschnitt in einem
Ethernet-Netzwerk. Eine Unterteilung in mehrere Netzwerksegmente kann
aus den rהumlichen Gegebenheiten oder aber aus dem Wunsch nach einer
optimierten Netzwerkperformance resultieren.
Alle Endgerהte, die sich innerhalb eines Segmentes befinden, teilen sich
die verfgbare bertragungskapazitהt. Zudem fhren konkurrierende
Zugriffe auf das Netzwerksegment zu Signalkollisionen und damit zu
Geschwindigkeitseinbuen. Daher ist es sinnvoll, mצglichst viele
Segmente innerhalb eines Ethernet-Netzwerkes zu bilden.
Die Verbindung von Segmenten zu einem gemeinsamen physikalischen
Netzwerk erfolgt ber einen Switch oder einen Repeater. Die
Zusammenfassung zu einem gemeinsamen physikalischen Netzwerk ist die
Voraussetzung zur Bildung eines logischen Subnetzes und damit zu einer
Organisationseinheit innerhalb eines lokalen Netzwerkes (z.B. einer
Arbeitsgruppe).
Die Sendeleistungsregelung
bezeichnet die Mצglichkeit die Sendeleistung eines Bluetooth-Gerהtes auf
die tatsהchlich fr die Aufrechterhaltung einer bestehenden Verbindung
notwendige Leistung zu drosseln. Dadurch kann der Energieverbrauch
mobiler Gerהte erheblich gesenkt werden.
Ein Bluetooth-Gerהt der hצchsten Leistungsklasse 1 muss z.B. in der Lage
sein, die Sendeleistung von 100 mW auf mindestens 2,5 mW bedarfsabhהngig
zu drosseln. Neben dem Energiespareffekt kann so auerdem eine weitere
Reduktion der ohnehin nur geringen von einem Bluetooth-Gerהt ausgehenden
elektromagnetischen Strahlung erreicht werden.
Ein Server ist ein
Computer, der Dienste bzw. Dienstleistungen anbietet, die von anderen
PCs (Clients) genutzt werden kצnnen.
Typische Dienste, die ber solche Client-Server-Modelle genutzt werden,
sind Authentifizierung in lokalen Netzwerken, Druckdienste, Domain Name
Service (DNS), DHCP, Datenbankverwaltung, zentrale Internetzugהnge oder
CAPI im Netz.
Eine Service-PC ist ein
Computer, der ber eine Anwendungssoftware einen bestimmten Dienst bzw.
eine bestimmte Dienstleistung fr andere PCs innerhalb eines lokalen
Netzwerkes zur Verfgung stellt.
Im Unterschied zu einem Server muss auf einem Service-PC nicht zwingend
ein Server-Betriebssystem wie z.B. Windows 2000 Server installiert sein.
Ein Anwenderbetriebssystem wie Windows XP Home Edition ist ausreichend.
Der Short Hold Mode ist ein komfortable Funktion, die die
Internetverbindung bei Inaktivitהt kostensparend unterbricht. Die
Verbindung wird automatisch und sekundenschnell wieder aufgebaut, sobald
weitere Daten von einer Anwendung angefordert werden. Insbesondere bei
sekundengenauer Abrechnung durch den Internetanbieter kצnnen die Online-Kosten
dadurch erheblich reduziert werden.
Der Short Hold Mode muss von einer Anwendung - beispielsweise einer
Einwahlsoftware - bereitgestellt werden und kann nicht automatisch durch
die ISDN- bzw. DSL-Karte realisiert werden.
Ein weiterer positiver Effekt des Short Hold Mode ist die stהndig
wechselnde IP-Adresse des PCs gegenber dem Internet. Der
Internetanbieter vergibt bei jedem erneuten Verbindungsaufbau auch eine
neue IP-Adresse. Durch diesen stהndigen Wechsel der IP-Adresse ist es
nahezu unmצglich, den PC aus dem Internet heraus gezielt anzugreifen
oder auszuspהhen.
Der Signal-Rausch-Abstand
gibt Auskunft ber die Verwertbarkeit eines Nutzsignals.
Der Nutzanteil des empfangenen Signals muss vom Rauschen noch
unterscheidbar sein. Dazu muss der Pegel des Nutzsignals um einen
bestimmten Wert hצher sein als der des Rauschens, man spricht daher vom
Signal-Rausch-Abstand. Der minimale fr die Verwertung eines Signals
noch mצgliche Signal-Rausch-Abstand wird als Signal-Rausch-Toleranz
bezeichnet.
Der Signalisierungskanal
dient in digitalen Mobilfunknetzen der bermittlung von Steuer- und
Signalisierungsdaten. Funktional entspricht er dem D-Kanal im ISDN.
ber den Signalisierungskanal wird u.a. der Verbindungsaufbau
abgewickelt; Kurznachrichten werden hier ebenso bertragen wie auch die
Dienstekennung des Anrufes und die Rufnummer des Anrufers.
Single-Numbering bedeutet
in digitalen Mobilfunknetzen, dass sowohl der Empfang von ankommenden
Sprachanrufen, als auch der fr Fax- und Datenanrufe ber eine einzige
Rufnummer abgewickelt wird. Mצglich ist dies durch das Mitsenden der
Dienstekennung des Anrufs ber den Signalisierungskanal im Mobilfunknetz.
Bei einer korrekt mitgesendeten Dienstekennung ignoriert der fr
ankommende Sprachanrufe gedachte Mobilfunkempfהnger ankommende Fax- oder
Datenanrufe. Diese werden stattdessen von den hierfr geeigneten
Anwendungen automatisch angenommen.
Damit ein Mobilfunkempfהnger eine verwertbare Dienstekennung erhהlt,
muss der Anruf gleichfalls aus einem digitalen Mobilfunknetz oder aus
einem ISDN-Festnetz kommen. Die Verwendung von analogen Modems oder
הlteren analogen Faxgerהten kann jedoch auch bei Anrufen aus digitalen
Netzen zu einer Signalisierung eines Sprachanrufes fhren. Treten
derartige Konstellationen hהufig auf, ist die Verwendung von
Multi-Numbering durch den Mobilfunknetzbetreiber zu bevorzugen.
Abkrzung fr Session
Initiation Protocol; dt. Protokoll zum Aufbau einer Sitzung;
Signalisierungsprotokoll
Das Protokoll SIP dient der Steuerung von Multimedia-basierten
Internetsitzungen. SIP kommt vor allem im Kontext der Internettelefonie
(Voice over IP - VoIP) zum Einsatz, kann aber auch bei der Verteilung
beliebiger anderer Multimedia-Daten verwendet werden. SIP bernimmt die
Kontrolle der Initiierung, des Verlaufs und des Abbaus einer Sitzung.
Zur Sitzungssteuerung kommt dabei auch das Session Description Protocol
(SDP) zum Einsatz.
Die an einer SIP-Sitzung beteiligten Endeinrichtungen einer
VoIP-Verbindung (z.B. VoIP-Telefone) werden als SIP User Agents (Abk.
SIP-UA, dt. SIP-Benutzeragenten) bezeichnet. Sofern an einer
VoIP-Verbindung auch ein Festnetzteilnehmer beteiligt ist, wird am
VoIP-Festnetzgateway die eigentliche SIP-Sitzung ebenfalls durch einen
SIP User Agent terminiert. Das VoIP-Festnetzgateway dabei bernimmt die
Anbindung des Festnetzteilnehmers an die SIP-Sitzung ber diesen SIP
User Agent.
Eigentlich kצnnten SIP User Agents direkt ber ihre צffentliche IP-Adresse
miteinander Verbindung aufnehmen. Da es SIP User Agents aber mצglich
sein soll, stהndig ihren Standort oder auch nur ihre צffentliche IP-Adresse
zu הndern, melden sich die SIP User Agents unter der ihnen jeweils
aktuell zugewiesenen צffentlichen IP-Adresse mit ihrer SIP-Benutzerkennung
bei einem SIP-Registrar an.
Mehrere SIP User Agents kצnnen auch mit ein und derselben
Benutzerkennung unter verschiedenen IP-Adressen bei einem SIP-Registrar
angemeldet sein. Dies fhrt dazu, dass dem Teilnehmer an allen
Standorten parallel oder nacheinander der Anruf signalisiert wird. Die
Mצglichkeit der Mehrfachanmeldung muss dabei aber vom SIP-Dienstanbieter
explizit eingerהumt werden.
Will ein SIP User Agent eine Verbindung zu einem anderen Teilnehmer
aufbauen, so fordert er ber einen SIP-Proxy-Server eine Verbindung an.
Der SIP-Proxy-Server bernimmt die Verbindungsaufnahme zu dem gewnschten
Teilnehmer, indem er zunהchst prft, bei welchem SIP-Registrar der
betreffende Teilnehmer angemeldet ist. Von diesem erhהlt er dann auf
Anfrage die aktuelle IP-Adresse des Teilnehmers und kann somit den Ruf
an diese Adresse zustellen. Meldet sich hier ein SIP User Agent, so
signalisiert dieser ggf. seine Bereitschaft zur Rufannahme und der
SIP-Proxy kann die weitere Kontrolle der Sitzung wieder an den
initierenden SIP User Agent bergeben.
Im folgenden werden ber SIP SDP-Nachrichten versandt, die zur
Aushandlung der Verbindungsparameter und der wהhrend der Sitzung zu
verwendenden Medien enthalten. Bei einer VoIP-Verbindung dient dies vor
allem der Einigung auf einen gemeinsam verwendeten Audio-Codec fr die
Aufbereitung der Sprachdaten.
In der Voice over IP-Technologie (VoIP) werden die Endpunkte
einer-Verbindung ber das Internetprotokoll IP generell als User Agents
bezeichnet. Mit der etwas genaueren Bezeichnung SIP User Agent wird
gegebenenfalls darauf verwiesen, dass diese User Agents zusammen mit dem
Signalisierungsprotokoll SIP zum Einsatz kommen.
Bei einem User Agent handelt es sich entweder um das eigentliche
VoIP-Endgerהt, wie z.B. ein IP-Telefon oder eine VoIP-Software auf einem
PC, oder um einen Netzwerkknoten, der die VoIP-Verbindung auf ein
anderes Medium umsetzt. Netzwerkknoten, die als SIP User Agent agieren,
kצnnen z.B. ein SIP-Gateway oder eine als Bridge agierende
VoIP-TK-Anlage sein.
Ein SIP User Agent besteht aus zwei Modulen - dem SIP User Agent Client
(SIP-UAC) und dem SIP User Agent Server (SIP-UAS). Das VoIP-Endgerהt
eines Anrufers arbeitet wהhrend des Aufbaus der SIP-Verbindung als User
Agent Client. Die SIP-Gegenstelle bearbeitet diese Anfrage dagegen als
User Agent Server.
Eine von einem Client eingegangene Verbindungsanforderung kann ein
Server annehmen oder ablehnen. Eine Ablehnung kann u.a. dann zustande
kommen, wenn der Server den vom Client mit der Anforderung
vorgeschlagenen Codec (Kompressionsalgorithmus) fr die bermittlung der
Sprachdaten nicht untersttzt. Der Server kann allerdings im Anschluss
eine Liste alternativer Codecs als Gegenvorschlag unterbreiten. Sofern
der Client keinen dieser Vorschlהge untersttzt, kommt keine Verbindung
zustande. Der Client kann dann unter Verwendung eines geeigneten
SIP-Gateways oder eines so genannten Transcoding Servers erneut eine
Verbindung initiieren. In diesem Fall bernimmt das SIP-Gateway bzw. der
Transcoding Server die Rolle des SIP-UAS.